Waaaas, ich bin schon seit 2 Wochen in Antofagasta?!?!

Holá! Buenas días! 🙂

Hier seid ihr auf meinem ersten (seeeehr langen) Blogeintrag aus Chile gelandet 😉
Wie man schon durch die Überschrift erahnen kann, bin ich jetzt seit genau 14 Tagen in Antofagasta, einer chilenischen Stadt im Norden (2. Region), bei meiner Gastfamilie, die aus meinen Gasteltern Rosa und Hugo und meinen drei Gastschwestern Maureen (26), Fabiola (20) und Daniela (18) besteht 🙂 Am Donnerstag, dem 28.7., bin ich nach einem schönen Tag mit meiner Familie in München um circa 22 Uhr in Richtung Sao Paulo losgeflogen.

Meine besten Freunde kamen mich in der letzten Woche in Deutschland natürlich noch alle besuchen und brachten alle sooo schöne Abschiedsgeschenke mit :))) Mit meinen 5 besten Schulfreundinnen „feierte“ ich meinen Abschied noch beim Bowlen und mit einer letzten Nachtaktion im Internat 🙂 Den Menschen in meiner Umgebung fiel der Abschied sehr viel schwerer als mir selbst, da ich das, was auf mich zukommt, noch nicht einschätzen konnte (das geht so ziemlich allen AFSern und anderen Hopees, mit denen ich bisher gesprochen habe, so!).

In Sao Paulo kamen wir früh am Morgen, ich schätze 5:30Uhr, an – total fertig 😀 Wir Mädchen machten uns auf den Toiletten frisch und dann schauten wir uns den Flughafen an (zumindest den Teil, in dem wir uns aufhalten durften) und um 9:00 Uhr flogen wir dann weiter nach Santiago de Chile 🙂 Von dort aus ging es weiter – zum Orientation Caaamp! 🙂

Hier sind die Leute aus aller Welt zusammen gewesen, die das nächste ganze (/halbe) Jahr in Chile verbringen werden. Ich habe mich wirklich aufgehoben gefühlt, weil alle irgendwie Gleichgesinnte waren und dieselben Ansichten hatten. Auch waren alle genauso aufgeregt wie ich, auch wenn wir alle noch nicht einschätzen konnten, dass wir nach diesem Camp nicht, wie gewohnt, wieder nach Hause fahren, sondern für ein ganzes Jahr hier bleiben 🙂 Es wurden viele, viele internationale Freundschaften geschlossen und der Abschied am Samstag/Sonntag viel allen wirklich schwer. Ich flog am Sonntag weiter, so wie die Leute, die nach Punta Arenas und Iquique flogen. Wir wurden bis zum Flughafen begleitet – nach dem Einchecken waren wir auf uns allein gestellt. Wir mussten zu fünft, Menschen mit vier verschiedenen Sprachen, mit dem Shuttle zum Flugzeug fahren und unseren Sitzplatz in einem vollen Flugzeug suchen – irgendwie haben wir es geschafft 😀 Nach dem circa 2,5h langen Flug stiegen wir dann letzendlich in Antofagasta aus und warteten auf unsere Koffer. JA, wir warteten. Und warteten. Und als schon alle anderen Leute weg waren, warteten wir noch immer. Erst vermuteten Marte (Norwegen) und ich, dass unsere Koffer aufgrund des Übergewichts irgendwo stecken geblieben sind. Als dann aber Max‘ und mein Koffer angetuckert kamen und schon die Ansage für die Landung des nächsten Flugs zu hören war, gab Marte dann eine „Vermisstenanzeige“ für ihren Koffer auf. Das dauerte seine Zeit und erst dann, circa 25 Minuten nach unserer Landung, konnten wir zu unseren Familien gehen, die schon sehnsüchtig (:D) auf uns warteten.

Maureen (26), Ich, Daniela (18), Fabiola (20), Papá (El Gordo:D)

Hier könnt ihr das erste Bild sehen, das wir als „Familie“ aufgenommen haben:) Leider ist meine Mamá nicht dabei, sie hat das grandiose Foto nämlich geschossen;)

Maureen (26), Ich, Daniela (18), Fabiola (20), Papá (El Gordo:D) – von links nach rechts:)

Dann gings auch gleich mit dem Auto nachhause – von Süd-Antofagasta nach Nord-Antofagasta, wo ich leben werde. Die Straße ging durch die Wüste, ringsherum nur Trockenheit und auf der rechten Seite das Meer. Die Aussicht war wunderschön! Zum Glück dauerte die Fahrt etwas länger (circa 45min), sodass wir uns schon etwas unterhalten konnten und ich mich mit der Landschaft vertraut machen konnte:P Zuhause gab es dann (zum Glück!) gleich essen – ziemlich europäisch, bzw. globalisiert, ich hatte mir das chilenischer vorgestellt 😀 Es gab Reis und Fisch 🙂

Ein Problem gibt es allerdings: Meine Gasteltern können kein Englisch. Ich kann kein Spanisch. Und jetzt? Naja, da hab ich dann doch Glück gehabt: Meine Gastschwester Fabiola verbrachte ein paar Monate in Oxford, sodass sie in den ersten Tagen viel übersetzen konnte. Meine Schwestern unternahmen in den ersten Tagen viel mit mir, um mit mir z.B. einkaufen zu gehen (Schuluniform,…) oder mir die Stadt oder das Meer zu zeigen. Es war zwar oft ziemlich zermürbend, da ich die beiden kaum verstand und daher meist nur stumm neben ihnen her lief, doch war es auch sehr lustig, da ich vor allem mit meiner jüngsten Schwester Daniela viel mit Händen und Füßen kommunizierte 😉 Ebenso funktioniert es mit unserer Nana (Haushälterin), die immer in ganz langsamen und deutlichen Spanisch mit mir redet 🙂 Es ist außerdem sehr normal, hier in Chile eine (oder zwei…) Haushälterin(nen) zu haben!

Diese Sprachbarriere löst sich aber von Tag zu Tag weiter auf – dadurch, dass meine Gastfamilie fast nur Spanisch mit mir spricht, bin ich sozusagen „gezwungen“, es zu lernen, ebenso in der Schule. Am Mittwoch, dem 3.8., bin ich nämlich zum ersten Mal in meine neue, chilenische Schule gegangen. Der erste Tag war erstmal ziemlich aufregend, weil ich das erste Mal in meinem Leben eine Schuluniform trug und eben an einer völlig fremden Schule mit völlig fremden Leuten war. Nachdem die Schulleiterin mich dann kurz nach Beginn der ersten Schule meinem Kurs, dem III°A Humanista vorstellte, die gerade Philosophie hatten, setzte ich mich auf meinen mir zugewiesenen Platz relativ weit hinten. Nach 5 Minuten bekam ich dann die ersten Briefchen mit „Freundschaftsanfragen“ in brüchigem Englisch:) Die meisten schrieben davon, dass sie kaum Englisch sprechen können, es aber lernen würden, um mit mir befreundet sein zu können 😉 In der ersten kleinen Pause versammelten sich dann alle anwesenden Schüler meiner neuen Klasse in einem Kreis um mich herum und das Mädchen, das am besten Englisch sprechen kann, übersetzte die hundert Fragen, die alle an mich hatten:) Eigentlich alle wollten wissen, wie mir Antofagasta gefällt, warum ich nach Chile kommen wollte, wo ich in Deutschland und in Chile wohne und, natürlich, wir sind schließlich in Südamerika, ob ich Parties mag 😉 Als ich diese Frage dann bejahte, wurde ich auch gleich zum nächsten anstehenden Event der Woche eingeladen – eine Geburtstagsfeier eines Mädchens aus meiner Parallelklasse, das ich noch nie in meinem Leben gesehen, geschweige denn gesprochen hatte. Jaaaa, hier nimmt man alles recht locker 😉 In der ersten großen Pause wurde ich dann von den Leuten aus meiner Klasse Leuten der ganzen Schule vorgestellt. Unter ihnen fand sich ein sehr nettes Mädchen, das aus Venezuela kommt und eine Zeit lang in Deutschland lebte und daher ganz gut Deutsch spricht und mehrere Mädchen, die ein halbes Jahr in Amerika/Australien/Neuseeland verbrachten 😉 Ich war also doch nicht ganz allein unter nur-spanischsprachigen Menschen 😀 So wurde ich also die gesamten 20 Minuten nochmal ausgefragt und überall vorgeführt. So ging das dann so ziemlich den ganzen Vormittag lang 😉 Nach dem Essen gab es dann die sogenannte „Refleción“ für die III°, bei der die gesamte Klassenstufe (in der III° gibt es drei Klassen)  Spiele spielt, Musik hört und Projekte des letzten Trimesters vorgestellt werden (soweit ich das mit meinem kaum vorhandenen Spanisch erahnen konnte :D). Es war ganz schön, weil die Mädchen mich sofort aufgenommen haben und mir alles erklärt und gezeigt haben. In der letzten Stunde der Refleción durften wir dann relaxen 😉 Das heißt, es lief ganz entspannende Musik und ich habe mit zwei neu gewonnenen Freundinnen namens Romi und Constanza auf einer aus der Sporthalle angeschleppten Matte geschlafen 😀 Zurück zuhause war ich dann in Facebook und mich packte das Heimweh, als ich all die alten Bilder mit meinen Freunden ansah…

Das ist etwas, was ich allen Hopees, die meinen Blog lesen, ans Herz legen will: Lasst euren Laptop lieber zuhause. In so ziemlich allen Ländern, die AFS für ein Auslands(halb)jahr anbietet, haben die Gastfamilien Internet und einen PC zuhause, den ihr dann auch nutzen könnt. Ich habe nicht auf diesen Rat gehört und meinen Laptop mitgebracht – dadurch verbringe ich viel mehr Zeit in Facebook und auf anderen Seiten, die ich lieber in Aktivitäten mit Familie oder Freunden investieren würde!

Am Donnerstag hatten wir dann in der Schule Sport, was echt super ist, weil ich Sport liebe und man sich durch Sport irgendwie auch ohne Worte „kennen lernen“ kann. Ich kann wirklich nur jedem empfehlen, im Ausland viel Sport zu treiben, da man so viele nette Menschen kennenlernt und Sport die Grenzen, in die uns die Sprache weist, überschreiten kann 🙂 Nach dem Sport brachten mir die Jungs dann die ersten bösen Worte bei, die ich hier nicht schreiben darf und die euch beim AFS Arrival Camp im jeweiligen Land dann auch noch beigebracht werden 😉 Es war auf jeden Fall lustig 🙂 Abends bin ich dann mit meiner jüngsten Gastschwester Dani und 3 ihrer Freundinnen in den Film „Super 8“ gegangen, der auf Englisch war, mit spanischen Untertiteln – das war perfekt! Ich habe so ziemlich alles verstehen können und durch das Lesen der Untertitel machte ich mich auch mit der spanischen Sprache vertraut 😉

Am Freitag war ich dann zum ersten Mal im Supermercado und ich muss sagen: Ich habe mir den ganz anders vorgestellt, irgendwie nicht so… europäisch, wie er dann im Endeffekt war! Ich konnte Nivea-Cremes und Deos einkaufen, ebenso wie ich Backmischungen von Dr. Oetker kaufen könnte. Trotzdem (naja, das ist ja eigentlich kein Minuspunkt :D) war es schön, einen chilenischen Supermercado zu sehen, da es in Chile z.B. üblich ist, ein Kärtchen mit einer Nummer zu ziehen und dann zu warten, bis z.B. an der Wurst- und Käsetheke die Nummer aufgerufen wird. So funktioniert das auch in Drogerien oder Handyläden ;D

Am Sonntag (!) wurde ein Klassentreffen bei unserer Klassenlehrerin angesetzt. Ja, ganz recht, fast die gesamte Klasse traf sich an einem schulfreien Wochendtag bei der Klassenlehrerin, wo es dann Kekse, Kaffee und Kuchen (und Sandwiches) gab und Rauchen erlaubt war – was die Schüler natürlich ausnützten und ausgelassen rauchten. Das war eine ziemlich… naja, irritierende Erfahrung 😛

Am Dienstag, dem 9.8., weil mir in der Schule übel wurde, haben mich meine beiden jüngeren Schwestern Dani&Fabi abgeholt und sind mit mir zum Meer gefahren, wo sie mir alle möglichen Tiere gezeigt haben 🙂 Auf dem Bild sieht man jetzt z.B. meine mittlere Gastschwester Fabiola und mich mit einem Sonnenstern, den man hier „sol del mar“ nennt 🙂 Auch „potos“ habe ich kennengelernt. Ich weiß zwar nicht, wie sie auf deutsch genannt werden, es sind aber Tierchen, die, wenn man sie drückt, Wasser spritzen und mich beim ersten Treffen beinahe ins Gesicht trafen (worüber sich meine zwei Gastschwestern natürlich köstlich amüsierten…). Dann gab es noch die Anemonen, Seeschnecken und Muscheln zu beobachten, bevor wir vor der Flut, die sich mit riesigen Wellen näherte, fliehen mussten. Unseren Ausflug setzten wir mit einem Besuch der Hauptstraße fort, auf der gerade heftige Proteste wegen dem Wunsch der Bevölkerung nach freier Bildung vor sich gingen.

Sie hielten Plakate mit der Aufschrift „Der Präsident lügt“ und „peace, love and free education“ in die Luft und sangen Lieder 🙂 An sich eine echt schöne Organisation, allerdings zweifelt mein Umfeld hier in Antofagasta an der Wirksamkeit dieser Proteste und Aufstände. Ich persönlich kenne mich auf diesem Gebiet der chilenischen Politik nicht gut genug aus, als dass ich euch jetzt viel dazu erzählen könnte, aber es ist in etwa so, dass die letzten zwanzig Jahre die linke Partei Chiles an der Macht war und weil die Menschen eine Veränderung wollten, wählten immer mehr von ihnen die rechte Opposition und dieses Jahr erreichte sie dann endlich einen höheren Prozentsatz als die Linken, sodass sie nun an der Macht ist. Und für alles, was die Chilener nun stört, geben sie dem jetzigen Präsidenten die Schuld. So gehen die Studenten eben seit 2 Monaten nicht mehr zur Uni und vertun damit – meiner Meinung nach – ihre Chance auf überhaupt irgendwelche Bildung.

Am Mittwoch schrieb meine Stufe dann den PSU (Prueba de Selección Universitaria), den Zulassungstest für chilenische Universitäten, über Lenguaje y Comunicación, während ich mir den PSU für Mathematik anschauen durfte. Er war, verglichen mit deutschen Verhältnissen, sehr einfach. Es ging um Aufgaben wie „Si (m-x)²=n²+x², entonces x=“ („Wenn (m-x)²=n²+x², dann x=“) und dann hat man 4 Möglichkeiten, aus denen man die richtige auswählen muss. Mathe macht mir daher in Chile richtig Spaß 😉 Dazu muss man anmerken, dass ich in Deutschland oft daran verzweifle, weil ich irgendwie nicht so eine große Zuneigung zur Mathematik verspüre 😉 Nach dem Test fiel dann die 5. Stunde aus und es wurde Volleyball gespielt oder auf den Treppen gechillt 😉 Nach der Schule wurde ich dann vom (Stief-)Vater einer neu gewonnenen Freundin names Macarena mit nach Hause gefahren 🙂

Am Abend bin ich dann mit meiner ältesten Schwester Maureen ins Krankenhaus gefahren, weil ich schon seit dem Arrival Camp in Santiago starke Hals- und Ohrenschmerzen hatte. Das war auch eine ganz neue Erfahrung – in Deutschland ist man es gewohnt, einfach zum Arzt gehen zu können, sich behandeln zu lassen und mit dem Rezept das nötige Medikament in der Apotheke abzuholen. In Chile läuft das etwas anders 😛 Nachdem wir uns am „Empfangsschalter“ angemeldet haben, durften wir auf Stühlen, die mitten im Raum vor einem Fernseher standen, Platz nehmen. Vor mir waren dann noch circa 15 andere Leute dran, bis ich dann in einen kleinen Raum mit einer Liege, einem Computer und einem Waschbecken mit Schränkchen geführt wurde. Nach 10 Minuten kam dann der Arzt, der mir schnell in Hals und Ohren sah und mir dann 3 Medikamente verschrieb. Das ganze dauerte ungefähr 5 Minuten 😀 Also gingen wir wieder zum Empfangsschalter, wo ich $35.000 (!) für die Behandlung zahlen musste und mein Rezept erhielt. Mit diesem gingen wir dann in die Apotheke, wo ich die Medikamente für insgesamt $20.000 bekam. Das heißt, dass ich für meine Krankheit circa 84€ ausgeben durfte! :0 Das bekomme ich zwar eventuell von meiner AFS-Krankenversicherung zurückerstattet, aber bin ich jetzt schon wieder fast pleite. Aber so ist das eben in Chile. Nun verstehe ich auch, warum meine Mamá mich, als ich ihr kurz nach der Ankunft sagte, dass es mir nicht so gut ginge, mit komischen Zaubertränken selbst behandeln wollte 😉

Am Donnerstagabend verabschiedeten sich meine Gasteltern dann von uns 4 Mädels um bis Sonntagnacht in Santiago Urlaub zu machen 😉 Das hieße dann eigentlich Party Party Party, meinten meine Schwestern, aber weil ich krank sei, fiele das ins Wasser ._. Also blieb es dabei, dass wir zusammen echten bayrischen Apfelstrudel backten, in der Shopping Mall Einkaufen und Essen gingen. Meine zwei älteren Schwestern gingen dann in der Nacht von Freitag auf Samstag noch aus und kamen erst um 4, bzw. 5 Uhr wieder nach Hause.

 

Das wurde jetzt ein seeehr langer Blogeintrag, weil ich mich lange davor gedrückt habe 😉 Ich hoffe, ich habe euch nicht zu sehr gelangweilt und wünsche euch noch einen schönen Tag, wer und wo ihr auch immer seid 🙂

 

Adiós, amigos! Cuidate y besitos de Melissa 🙂


3 Gedanken zu Waaaas, ich bin schon seit 2 Wochen in Antofagasta?!?!

  • Danke für diesen informativen Eintrag 🙂 Ich finde es immer wieder toll, wenn gerade die alltäglichsten Dinge von Leuten geschildert werden, für die sie eben (noch) nicht alltäglich sind.
    Besonders beeindruckt hat mich das Klassentreffen bei der Klassleiterin. Vielleicht sollte ich sowas auch mal einführen 😉
    Viel Spaß noch und weiterhin eine wunderbare Zeit in Chile
    Claudia

  • Hallo Melissa,
    da ich letztes Jahr selbst in Chile war (allerdings gaaanz weit im Süden, in los Ríos) war ich natürlich fürchterlich neugierig auf deinen Blogeintrag. Ich finde es toll, dass du so ausführlich über deine ersten Tage schreibst, vieles kommt mir bekannt vor, manches scheint bei euch im Norden doch völlig anders zu laufen. Die entwaffnende Offenheit der Chilenen scheinst du ja schon kennengelernt zu haben 😀
    In jedem Fall wünsche ich dir noch viel Spaß, genieße Chile, es ist ein umwerfendes Land.

    Eva

    Achja, ich hab mir einmal fürchterlichen Ärger eingehandelt, als ich eine Mapuche-Demo fotografiert habe, ich weiß nicht ob sie bei den Bildungsdemos da lockerer sind aber nur so als Warnung. 🙂

  • Hallo Claudia,
    Hallo Eva,
    Ja, das Klassentreffen war schon etwas ganz neues, in Deutschland geht sowas ja garnicht! 😀
    Und ja, diese Offenheit ist mir nun schon sehr bekannt, werde aber wohl noch ein bisschen Zeit brauchen, bis ich mich endgültig daran gewöhne 😉
    Ach, und das mit der Demo: Ich weiß nicht, aber ich habe gehört, dass die indigenen Einwohner sich sowieso nicht gern fotografieren lassen, als ich die Demo fotografiert habe, war das für die kein Problem – aber danke für den Tipp, nächstes Mal passe ich besser auf 🙂
    Vielen Dank euch beiden, ich hoffe auch, dass ich viel Spaß in Chile haben werde 😉
    Melissa

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

You may use these HTML tags and attributes:

<a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <s> <strike> <strong>