Vorbereitung auf Tschechien

Hilfe! … Ich kann seit gestern die Tage, die mir noch in Deutschland bleiben, an den Fingern abzählen. Das ist irgendwie beängstigend aber auch total aufregend. Wie bin ich eigentlich dazu gekommen in unser, uns doch so wenig bekanntes, Nachbarland zu fahren?

Von Schulaustauschprogrammen habe ich vor drei Jahren in irgend einem Werbeheft gelesen, dann angefangen zu träumen und dann festgestellt, dass es unmöglich zu bezahlen ist. Jedenfalls für meine Familie. Erst ein Jahr später habe ich zufällig in der Zeitung über das PPP Stipendium gelesen. Die Existenz von Stipendien habe ich bis dahin gar nicht vermutet. Mit PPP hat es nicht geklappt, dafür aber noch ein Jahr später mit dem Baden-Württemberg Stipendium. Beim Baden-Württemberg Stipendium konnte man aus einer Liste von (Ost-) Europäischen Ländern Auswählen, in welche man gehen würde. Tschechien war dabei meine zweite Wahl.

Über die Zusage habe ich mich riesig gefreut. Und auch wenn ich anfangs eigentlich am liebsten in irgend ein exotisches und weit entferntes Land gefahren wäre, habe ich schnell festgestellt, dass ich über Tschechien bisher so gut wie gar nichts weiß und sich doch ziemlich vieles von Deutschland zu unterscheiden scheint.

Ein Punkt davon ist die Sprache. Die scheint für mich bisher sehr schwierig zu sein. Selbst nach einem Kurs bei der Volkshochschule hab ich nicht das Gefühl ich könnte irgend etwas sagen. Hoffen wir mal, dass sich das vor Ort so schnell wie möglich ändert.

Eine Gastfamilie habe ich auch schon. Sie lebt in dem kleinen Dörfchen Suchohrdly zwei Kilometer von der Stadt Znojma entfernt, in der sich die Gastschule befindet. Das ganze liegt in Südmähren, an der Grenze zu Österreich. Die Familie besteht aus Gasteltern, Eva und Martin und aus zwei Töchtern Ludmila (17) und Elischka (6) und einem Hund Henry.

 


3 Gedanken zu Vorbereitung auf Tschechien

  • Hier bist du also, dann werde ich mir gleich ein Lesezichen für diese Seite setzen.
    Hast nie erwähnt, dass deine zukünftige Gastmutter und ich den gleichen Namen tragen. 🙂
    Ich bestehe übrigens weiter auf so tolle ausführliche Blogeinträge.
    Nochmal alles gute dir und denk dran, keine Fingernägel anbrennen!

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