Ein Treffen mit dem Abgeordneten…

Durch das PPP-Stipendium hatte Fiona die Gelegenheit, einen Abgeordneten vom Bundestag zu treffen, er ist Fionas Pate und sie durfte viele Fragen stellen. Hier ein Einblick:

Fragen an Herrn Dr. Max Lehmer MdB gestellt von Fiona Oweke am 14.1.2011 in Neuching
1. Wie hat Deutschland sich seit dem Fall der Berliner Mauer geändert?
Deutschland ist wirtschaftlich gut zusammen gewachsen. Der Osten hat viel Geld gekostet. Und jetzt sieht Deutschland wirtschaftlich sehr gut aus.
2. Wie sehen sich die Deutschen nach dem zweiten Weltkrieg?
Sie sind sehr selbstbewusst und positiv. Sie haben sich vom Nationalsozialismus getrennt. Sie haben ein gutes demokratisches System aufgebaut. „Made in Germany“ ist als gute Qualität weltweit bekannt.
3. Was müssen Sie machen als Abgeordneter des Deutschen Bundestags? Was sind Ihre Aufgaben?
Ich bin CSU Sprecher mit neun Aufgaben. Ich bin Vertreter in einem Wahlkreis, davon 40% im Wahlkreis und 60% in Berlin. Ich bin oft eingeladen von Firmen, Gemeinden, Bürgermeistern, und Schulen. Ich bin in Berlin in drei Ausschüssen für AG für Ernährung, Landwirtschaft, und Verbraucherschutz.
4. Welche sind die wichtigsten Parteien in Deutschland? Wo sind die größten Unterschiede?
Bundesweit gibt es die CDU/CSU(Bayern) mit 38%. Die beiden arbeiten sehr eng zusammen und haben fast die gleichen Ziele. Dann gibt’s die SPD Volkspartei mit 24%. Die Grünen mit 16%. Die FDP mit 11%, Koalitionspartner von CDU/CSU. Die PDS (die Linke) war früher SED im Osten mit 11%.
5. Warum ist Deutschland ein Sozialstaat? Wie kam es dazu? Vorteile des Sozialstaats?
Die Menschen sind 100% Krankenversichert und alle Arbeitnehmer sind Renten- und Arbeitslosversichert.
6. Welche Probleme ergeben sich daraus?
Das Problem ist die Finanzierung von 81 Milliarden für die Rente. Die Leute müssen immer länger arbeiten. Momentan bis 67 Jahre. Die Arbeitslosen kosten das doppelte Geld. Unser Ziel ist Vollbeschäftigung.
7. Wie lange sind Sie schon Parteimitglied?
Seit 1970.
8. Wie sieht ein typischer Tag im Leben eines Abgeordneten aus?
60% in Berlin von früh bis Abend (22:00 Uhr). Ich habe viele Diskussionen mit allen Gruppen der Gesellschaft. Ich arbeite bis Mitternacht im Büro.
9. Was sind Ihre politischen Leitsätze?
Ich möchte dem Bürger vermitteln dass er selbst bereit ist für das Wohl der Gemeinschaft zu sorgen. Es ist nicht die Aufgabe eines Politikers nur populäre Dinge zu tun, sondern das Richtige zu tun und dieses populär zu machen.
10. In welche Richtung wird sich Deutschland entwickeln? Welchen Einfluss hatte die Wirtschaftskrise?
BRD wird sich wirtschaftlich positiv weiter entwickeln. Wir wollen investieren in Bildung, Forschung. Wir wollen Neues aufbauen und verbessern, die Sozialsysteme gut in Griff bekommen und weiter entwickeln. Wir wollen auch demographische Probleme ändern.
11. Wie sind die politischen Beziehungen zu den USA aus Ihrer Sicht? Was könnte man verbessern?
Die Beziehung ist sehr gut. Wir arbeiten gut zusammen.

Lehmer_Oweke02

Zu Hause habe ich Fiona gefragt was sie  bei diesem Besuch am meisten beeindruckt hat, und sie sagte:“ diese viele alten Bierkrüge die dieser Mann sammelt!“

Liebe Grüße schickt Euch allen

Andrea


4 Gedanken zu Ein Treffen mit dem Abgeordneten...

  • Ja, sie bringt es immer wieder mal auf den Punkt, und das gefällt mir so an Fiona! Humor und Spaß kommen nicht zu kurz! Liebe Grüße sendet Andrea

  • Ja sei scheint echt ein lustiges und lebenfrohes Maedchen zu sein!
    Wie geht es Fiona so? Hat sie ihr ‚Tief‘ nach Weihnachten ueberwunden? Wie schafft sie es mit der Sprache?

    Viele Gruesse,
    Sandra

  • Hi Sandra, sie hat ihr Tief von Weihnachten gut überwunden, aber die Ferien sind immer eine Herausforderung für uns alle…ein bisserl launisch ist sie schon…unmotiviert und etwas faul…aber das ist alles normal in diesem Alter, denke ich, aber wir kommen trotzdem gut klar.
    Die Sprache ist fast perfekt, wir sprechen nur deutsch und man kann alles mit ihr besprechen ohne englische Wörter zu benutzen. Während der Schulzeit läuft alles super und man merkt dass sie einen strukturierten Ablauf braucht und damit besser klar kommt, als mit zu viel freier Zeit…Hoffe nun sehr dass die Fahrt mit afs nach Hamburg vor Ostern statt findet, da freut sie sich schon sehr.

    Grüßle
    Andrea

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