Die ersten Wochen hier in Tschechien

Hallo alle zusammen,

dass hier ist mein erster  Blog für AFS…..erstmal erzähl ich ein bischen über mich, ich bin Linus und ich bin 2010/11 in Tschechien. Ich komme aus der Nähe von Stuttgart, genauer gesagt Ostfildern und wohne dort in einem Reihenhaus mit meiner Familie, meinen Eltern, meinem Bruder (13) und meiner Schwester (4), und unserem Hund.20. August 2010 Tag des Abfluges –> 22. August 2010 Ende des Arrival Camps

Ende des Camps mit AFS Bild

Nachdem alle Austauschstudenten aus Deutschland uns um 10 Uhr morgens am Flughafen (Farnkfurt) getroffen hatten, verabschiedete ich mich schnell von meinen Eltern und ging zum Gate. Dort mussten wir dann  eine halbe Stunde auf den Start unseres Flugzeuges warten und wir redeten über die letzten Tage in Deutschland und in unseren Städten. Um 12 Uhr startete dann unser Flugzeug und ich sah zum letztenmal deutschen Boden. Der Flug dauerte ca. 30 Minuten und ich unterhielt mich mit meinen Sitznachbarn, die vom (!) ungarischen Sinfonieorchester waren. Als wir dann in Prag ankamen, trafen wir gleich auf andere AFSser aus Chile. Auserhalb der Gepäckabgabe erwarteten uns dann AFSser aus Thailand, Norwegen, Italien und aus der Türkei. Dann ging es direkt ins Arrival-Camp, wo wir am ersten Tag gar kein richtiges Programm hatten, sondern sich mehr unterhalten hat, natürlich auf Englisch, das jetzt schon meine 2. Muttersprache ist. Nach 2 Tagen endete das Camp dann leider und jeder wurde von seiner Familie abgeholt, ich musste auf die Familie eines Betreuers warten.

22. August 2010 1. Familie–> 29. August 2010 Willkommensfamilie

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Meine 1.Familie beim Essen

Nach gut 2 Stunden kam ich endlich in Tremosna an, der Heimatstadt meiner ersten Familie, dort bezog ich dann erstmal mein Zimmer und mein Vater zeigte mir das Haus, was man wohl typisch Tschechisch nennen konnte, es gab 13 Hühner, 20 Hasen, eine Katze und einen Hund und alles wurde draußen gehalten. Meine Familie hier in Tremosna bestand aus meinem Vater und meiner Mutter und meiner Schwester Veronika. Mein Alltag hier bestand aus Essen und sich um die Tiere kümmern, ich musste noch nicht zur Schule, da hier noch Ferien waren. Abends unternahm ich manchmal auch noch einen Ausflug zu bekannten Stellen in der Umgebung. Nach kanpp einer Woche, gefühlten 5kg schwerer, holte mich dann meine neue Mutter ab und ich kam nach Karez.

22. August 2010 Willkommensfamilie–> bis jetzt =D

Nachdem ich nach knapp einer Stunde Autofahrt in einem Dorf mit 450 Einwohnern ankam,  wurde ich gleich von meinen Geschwistern begrüßt, zumindest von denen die zuhause waren, hier habe ich 3 Brüder (14,14,16) und 2 Schwestern (4,10). Wir spielten im Garten dann erst einmal eine Runde Floorball, dass ist eigentlich wie Eishokey ohne Eis und mit einem runden Ball. Am Abend ging ich dann mit meinem großen Bruder zu Bett mit dem ich mir ein Zimmer teile. Am 1. September kam dann der erste Schultag, an dem wir nur eine Stunde mit dem Klassenlehrer hatten, ich dachte das wäre alles, doch dann wurde ich darüber aufgeklärt, dass ich eine kurze Rede auf Deutsch vor der ganzen Schule halten musste, das ging dann doch noch schneller als gedacht, ich war auch nicht der einzige Austauschstudent von AFS auf dieser Schule. Mit mir zur Schule gehen noch 1 Brasilianerin, 1 Junge aus Chile und eine Italienerin. So, nachdem ich mich in der ersten Woche in der Schule gut eingelebt habe, mache ich nur in den Fächern English und Französisch richtig mit, da die anderen Fächer hier alle auf  Tschechisch sind. Während dem Unterricht lerne ich eigentlich nur die ganze Zeit Tschechisch oder ich unterhalte mich mit meinen Klassenkameraden auf  English. Noch eins möchte ich sagen, nach einem guten Monat hier fühle ich mich (noch) gut, denn ich weiß nicht wie das mit Heimweh wird oder mit dem Kulturschock, und ich bin gespannt auf die Erfahrungen die ich in diesem Jahr noch wegen der Schule machen werde. Ich esse jeden Tag in der Kantine und die tschechischen Schüler sind wirklich arm dran, denn sie haben jeden Tag mindestens bis um 4 Uhr Schule, nicht so wie in Deutschland. Und die Schule hier ist nicht so streng wie in Deutschland, man schreibt hier nur öfters Tests, die vom Lehrer benotet werden.

Liebe Grüße aus Karez

euer Linus


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