Über Lebensmittelvergiftung im Hotel zum Strand im Land des Lächelns

Seit dem 4. August bin ich nun in Thailand und muss sagen, dass der erste Eindruck nicht wirklich berauschend war. Die Hitze, die uns wie ein Faustschlag ins Gesicht traf, war für die ersten Minuten, als wir auf den Bus vor dem Airport in Bangkok warteten, schon fast unerträglich. Deshalb waren wir alle froh, recht schnell in den klimatisierten, und dazu noch recht interessant aussehenden, Bus zu steigen. Nachdem wir dann unser recht luxuriöses Hotel in Bangkok erreicht hatten, erfreuten wir uns an einem freien Abend.

Bangkok bei Nacht
Bangkok bei Nacht

Natürlich wurden wir vorher freundlich von unseren „Großen Schwestern“ begrüßt, denn wir mussten sie immer „Pi“ nennen, was soviel wie „Große Schwester“ bedeutet. Danach wird einfach der kurze Spitzname hinzugefügt. Wir wurden also am Flughafen von Pi-Dai und Pi-Mai abgeholt (ja, die Namen haben mich schon so ein bisschen an Dideldum & Dideldei aus „Alice im Wunderland“ erinnert). Die beiden waren wirklich sehr nett und zuvorkommend zu uns und da Pi-Dai deutsch sprach, war die Kommunikation sehr einfach.

Turbulente Anreise

Am Dienstag den 3. August 2010 ging es für uns los. Morgens wurden die letzten Sachen gepackt und am Nachmittag ging es dann endlich los. Für mich ging es erst nach Hannover, wo ich Theo getroffen habe. Am Flughafen habe ich mich dann von meiner Familie und Freunden verabschiedet und bin dann ins Flugzeug nach Frankfurt gestiegen. In Frankfurt ging es schon recht hektisch zur Sache. Mein Koffer wurde bereits von einem zum anderen Flugzeug gebracht, was aber nicht bedeutet, dass ich durch keine Kontrolle mehr musste. Also wurden Theo und ich wieder kontrolliert und da Theo eine große Sporttasche als Handgepäck aufgegeben hatte, musste diese, da er viel kleines Zeug drin hatte, natürlich per Hand durchsucht werden. Als wir diese Tortur hinter uns hatten, galt es nun das richtige Gate zu finden. Es war schwerer als es zu scheinen mag! Nach ca. einer ¾ Stunde waren wir dann am richtigen Gate, wo wir schon die ersten Kollegen trafen. Mit der Zeit kamen dann mehr und mehr an, so dass wir zum Flug, der gegen 22:45 Uhr los ging, vollzählig waren.

Nach etwas mehr als 10 Stunden waren wir dann zur Mittagszeit in Bangkok. Im Flughafen wussten wir nicht, was uns draußen erwarten würde. Nach schon recht nervigen Kontrollen und hoffen und bangen, dass unser Koffer bloß mit gekommen ist, standen wir dann wieder zusammen als große AFS-Gruppe und wartet darauf, ins Hotel gebracht zu werden. Da der doch recht schöne Flughafen super klimatisiert wurde, war es fast wie ein Faustschlag ins Gesicht, als wir durch die Türen zur Straße gegangen sind, wo wir auf unseren Bus warteten. Unser Bus war ein Reisebus der ganz besonderen Sorte. Außen im wunderschönsten (Achtung!! Ironie) Lila saßen wir dann im Bus und sind durch Bangkok zum Hotel gefahren. Aus den geschätzten 40 Minuten fahrt wurde eine knapp 1 ½ stündige Fahrt. Durch den immer stärker werdenden Regen kamen wir dann kurz vor Dinnertime am Hotel an.

Begrüßung im Hotel und Essen mit Folgen

Nach dem Essen gab’s eine kurze Begrüßung (wir wurden in der Lobby bereits mit einem riesigen Schild begrüßt) in der uns vorgestellt wurde, was uns wohl in den nächsten Tagen erwarten wird. Nach dem ganzen Organisatorischen wurden wir in die „Freiheit“ entlassen, denn wir durften das Hotelgelände nicht verlassen. Gott sei dank gab es eine riesige Mall gleich mit im Gebäude, so dass man sogut wie jede Pause dafür nutze, sich irgendwelchen Krams zu kaufen. So haben wir uns alle eine Thai-Sim-Karte gekauft und wie wild die Nummern hin und her getauscht. Manche mussten sich auch ein günstiges Handy kaufen, da ihr deutsches Handy keine Thai-Sim-Karten akzeptieren wollten.

Nach einigen Sitzungen und Seminaren rückte das Wochenende immer näher und so langsam realisierten wir, dass wir uns alle bald für eine lange Zeit wohl nicht mehr sehen würden, denn am Sonntag, den 08.08. würden wir alle abgeholt werden und „verschleppt“ werden. Doch bis dahin war noch viel Zeit und wenn nichts dazwischen kommen sollte, würden wir diese Zeit genießen. Nun ja, leider ist da etwas dazwischen gekommen. Sogar was ziemlich ärgerliches, denn am Freitag wurde rund die Hälfte unserer Truppe ins Krankenhaus gebracht, mit verdacht auf eine Lebensmittelvergiftung. Mir ging’s an diesem Abend noch sehr gut. Doch am Samstag bemerkte ich, dass mein Bauch so langsam anfängt verrückt zuspielen, was damit endete, dass ich Samstag Abend, anstatt mit Philip und Theo wie üblich ins Fitnessstudio, Sauna und Pool zugehen im Zimmer lag und hoffte, dass mein Essen doch mein Essen bleiben würde und ich es nicht auf die unangenehmste Weise zurück geben muss. Gott sei dank hatten meine Kollegen so viele Medikamente bekommen, dass sie mir was abdrücken konnten und es mir dann im Laufe des Sonntages immer besser ging.

Abschied von der großen Gruppe und Weiterfahrt nach Rayong

Der Sonntag war wohl ein weiterer, sehr magischer Tag für uns alle. Nach dem Flug nach Thailand, was wohl heißt, dass wir unsere Liebsten ein Jahr nicht sehen würden, wurden wir als eingeschworene Truppe auseinander gerissen und in die unendlichen Weiten des Landes gebracht werden. Nachdem es mir am Vormittag noch recht schlecht ging und ich schon fast dachte, dass ich Fieber habe (was ich wohl nicht hatte) und deshalb die letzten Worte, speziell an uns gerichtet nicht wirklich auf nehmen konnte, wurden wir am Nachmittag in den großen Raum geführt, in denen wir unseren Gastfamilien, Adivsern oder Lehrern begegnen würden. Doch zuvor durften wir natürlich erst einmal eine Rede halten und uns selbst vorstellen. Danach kamen die Personen hoch, die uns abholten und gaben uns einen schöne, gut riechende Blumenkette. Nachdem wir uns alle kennen gelernt hatten, galt es, sich von seinen Freunden zu verabschieden, die letzten Handynummern auszutauschen und sich dann langsam auf den Weg Richtung Hitze, die genau vor unserem Hotel auf uns wartete. An dieser Stelle sei gesagt, dass wir alle wohl mal einen kleinen Schritt vor die Tür riskiert haben um einfach mal die Bangkok-Luft zu schnuppern. Glaubt mir, das wollt ihr nicht! Viel Smog und drückende Hitze. Auf der Heimfahrt Richtung Rayong, was ca. 2-3 Autostunden von Bangkok entfernt und am Meer liegt, haben wir vorher noch an einer riesigen Mall gehalten, denn ich wollte für den Montag ein schönes, gelbes Hemd haben). Nachdem ich also ein Hemd gekauft hatte, wurde ich 2 chinesischen AFS-Freiwilligen vorgestellt, die ebenfalls als „Assistant Teacher“ in Thailand sind. Kehuan, die nette Dame mit der ich bereits vorher über Facebook kontakt hatte, begrüßte mich herzlich. Ihre Freundin Helen, die nur zu Besuch bei ihr war, da sie in einer anderen Gegend ihre Schule hat, war erst sehr schüchtern, aber auf der Autofahrt habe ich mich sehr gut mit ihr unterhalten. Dazu habe ich dann noch die Tochter meiner Mentorin kennen gelernt. Ich war sehr überrascht, dass jeder, außer der bezahlte Fahrer, wirklich sehr gut englisch sprach (uns wurde erzählt, dass man eigentlich davon ausgehen sollte, dass die Thais eher wenig bis gar kein englisch sprechen). Also fiel es mit der Kommunikation nicht all zuschwer und ich fand es richtig angenehm im Auto, welches eher einem Gefährt aus der Serie „Pimp my Ride“ ähnelte, denn es hatte 2 kleine LCD-Fernseher im Auto mit DVD-Player. Nachdem wir dann gegen Abend in Rayong ankamen, wurden meine Gastmutter, bei der ich wohl die ersten Tage verbringen werde, und ich abgesetzt. Nachdem ich mich der Familie vorgestellt habe und mein Zimmer bezogen habe, galt es für mich erstmal eine Dusche zu nehmen. Leichter gesagt als getan. Die Dusche und die Toilette sind ja mal sowas von ungewohnt für mich! Keine Porzellan Schüssel in die ich mich stellen oder auf die ich mich setzen konnte. Hinzu kam ein kleiner Molch oder eine kleine Echse, die mich bei jeder Bewegung beobachtete. Ich habe sie liebevoll „Molchi“ genannt. Für meinen Gastbruder heißt sie nun auch so.

Nachdem ich dann also auch dieses Hindernis überstanden hatte, war ich so erschöpft, wohl noch von der Krankheit, von der langen Fahrt und wegen des Kulturschocks, dass ich gleich ins Bett fallen wollte. Und wie hätte es anders sein sollen?! Natürlich gab es keine Matratze wie in Deutschland, sondern schlief ich auf irgendwas holzig-hartes mit 2 Decken drüber, damit es doch nicht zu hart für mich wird. Durch diesen Schock und die Erkenntnis, dass mein Zimmer, bei ca. 26°C um 10 Uhr am Abend keine Klimaanlage, sondern nur einen alten, sehr laut ratternden Ventilator hat, habe ich einfach mal meinen Laptop angemacht und mit meinen Freunden in Deutschland geschrieben. Eine tolle Abwechslung. Danach war ich dann wieder so erschöpft, dass ich gleich ins Bett gefallen bin. Jedoch dieses Mal war ich richtig gut auf die Umstände vorbereitet, dass es mir nicht all zu viele Umstände machte, auf einem Holzboden zu schlafen. Jedoch musste einfach was dazwischen kommen. Also rief mich mein Freund Theo an und musste mir unbedingt erzählen, dass er endlich in seinem neuen Heim angekommen ist und nun sein Zimmer bezog. Natürlich freute ich mich für ihn, sagte ihm dann natürlich sehr höflich, dass ich bereits am schlafen war, und legte auf.

Mein erster Tag als Assistant Teacher

Der nächste Morgen war sogleich mein erster Tag als Assistant Teacher in der „Sunthonphu Pittaya Secondary School“ Doch zuvor durfte ich zu Hause frühstücken, Thai-Style versteht sich natürlich. Heißt im Klartext: Klebereis mit 3 verschiedenen Sorten Fleisch, wovon ich nur eins essen wollte, da die anderen beiden noch recht lebendig und unappetitlich aussahen. Danach hieß es für mich zu duschen, meine Sachen zusammen zu packen und mit meiner Mutter zur Schule zufahren (sie ist ebenfalls Lehrerin). Als wir so den Weg zur Schule lang fuhren hab ich natürlich aus dem Fenster geschaut und geguckt, wie es so hier in der Gegend aussieht. Viele kleine Geschäfte, viele Mopeds und Motorräder, denen egal ist, in welche Richtung die Autos auf der Straße fahren (es ist also kein Zufall und da regt sich niemand drüber auf, wenn mal ein paar Mopeds auf der Schnellstraße einem entgegen kommen), viele Thais die zur Arbeit oder zur Schule gehen, viele Hunde und natürlich, da ich in Küstennähe lebe, viele Palmen. Zusammen genommen ist es schon recht hübsch hier.

Nach ca. 20 Minuten Fahrt sind wir endlich an der Schule angekommen, wo uns schon vor dem Schultor eine Gruppe junger Thaischülerinnen entgegenlächelte. Als ich dann ausgestiegen bin, ging das Getuschel und das Starren los. Da ich wusste, dass ich noch vor all den ganzen Schülern und Lehrern eine Rede halten muss, blendete ich das Gestarre auf mich aus und bereitete mich innerlich darauf vor. Die „Zeremonie“ begann mit einer kurzen Rede eines Lehrers, dann mit der Nationalhymne, bei der jeder stehen muss, und das hissen der Fahne. Daraufhin wurde ich zum Mikrophon gebeten und durfte meine 3 Sätze Thai hinein stammeln.

Nachdem ich das hinter mich gebracht hatte, wurde mir das Lehrerzimmer gezeigt, mit dem Hinweis, dass ich hier den ganzen Tag Internet zur Verfügung habe (mit anderen Worten: Ist dir langweilig hol deinen Laptop raus und spiel damit rum). Finde ich ja gar nicht mal schlecht. Aber ich bin natürlich nicht in Thailand um nur das Internet zu nutzen. Ich möchte unterrichten, oder zumindest assistieren. Also fragte ich, wann ich denn meinen Stundenplan bekommen würde. Mir wurde gesagt, dass ich mich erstmal ausruhen solle. Ok, dachte ich. Setzte dich an den Laptop und schreibst deinen Freunden bei Facebook was. Nach gut 2 Schulstunden kam dann eine freundliche Lehrerin auf mich zu und meinte, sie hätte meinen Stundenplan und meine erste Stunde sei gleich mit ihr zusammen in einer dritten Klasse.

Ich durfte gleich mal spontan den Unterricht leiten

Darauf habe ich mich gefreut. Endlich sehe ich mal Thai-Unterricht und kann daraufhin meinen eigenen Unterricht planen und einstellen. Tja…nichts war es mit nur Zuschauen und lernen. Ich wurde vorgestellt, durfte mich auf Englisch selbst nochmal vorstellen und dann mal ganz spontan den Unterricht leiten. Ein bisschen baff war ich schon, doch als ich dann die Thais dazu bringen konnte, sich selbst auf Englisch vorzustellen, ging der Unterricht so flott zu ende, dass ich nicht mal Hausaufgaben aufgeben konnte. So ein Pech aber auch! Ich habe den Kindern noch schnell gesagt, dass sie diese Sätze in der nächsten Stunde beherrschen sollten, weil ich sie dann abfragen möchte. Die Thai-Lehrerin, eine sehr, sehr nette Dame, die auch recht gut Englisch spricht (wie fast jeder anderer Lehrer an meiner Schule), meinte, dass das eine gute Stunde war (was mich natürlich sehr stolz gemacht hat) und meinte, ich soll das öfters machen. Die Kinder einfach zum sprechen animieren.

Klassenraum der Schule
Klassenraum der Schule

Nach einem Blick auf meinen Stundenplan bemerkte ich, dass ich jetzt wieder 4 Freistunden habe. Also ging ich langsam zurück ins Lehrerzimmer, doch auf dem Weg dorthin kam mir Kehuan, eine Chinesische AFS-Assistant Teacher meiner Schule. Sie meinte, ich soll doch mal mit in ihren Unterricht kommen, da es für sie schwer wäre, die Jungs unter Kontrolle zu bringen. Nichts leichter als das, dachte ich mir und folgte ihr. Im Endeffekt habe ich es auch geschafft, die Jungs ruhig zustellen und zum arbeiten animiert, doch ob sie wirklich was gelernt haben, bleibt erstmals dahin gestellt. Nach der Stunde kam meine Gastmutter auf mich zu und meinte, dass nach der Schule noch eine Lehrerkonferenz sei und hatte mich gefragt, ob ich daran teilnehmen möchte, was bedeuten würde, dass ich wieder eine Rede halten müsse, oder ob ich im Lehrerzimmer bleiben und auf sie warten möchte. Kurz überlegt hab ich ihr dann mit geteilt, dass ich gerne mit gehen würde. Die Lehrerkonferenz war ein wildes Durcheinander. Jeder wollte was sagen, doch niemand kam richtig zu Wort, bis der Direktor der Schule alle zum Schweigen brachte. Daraufhin ordnete sich alles etwas besser und es kehrte Ruhe ein. Die perfekte Zeit um meinen Blog weiter zuschreiben, dachte ich, doch wollten alle genau in dem Moment dann meine Rede hören, die ich dann natürlich wie am Morgen nur ins Mikrophon stammelte und dafür einen Blumenstrauß erhielt. Nette Geste. Danach ging ich an meinen Computer und fing an, diesen Blogeintrag zuschreiben.

Am zweiten Tag haben wir den Unterricht so richtig gerockt

Der Abend war recht ruhig gestaltet zuhause. Ich hab mit Freunden in Deutschland gesprochen, mit meinen AFS-Kollegen Neuigkeiten ausgetauscht und ein bisschen mit meiner Gastmutter gesprochen. Der nächste Tag war wieder ein neuer, sehr spannender Tag, denn ich durfte heute wieder unterrichten und zwar die ganz kleinen unserer Schule, von denen man sagt, dass die noch zuhören und mit machen. Da war ich richtig gespannt drauf, deshalb bin ich dann mit Kehuan mit gegangen und habe mit ihr den Unterricht so richtig gerockt, da wir ein witziges Video gezeigt haben, mit dem die Kinder alle mit singen und tanzen konnten. Die kleinen fanden das einfach nur toll und haben auch gleich mit gemacht. So gefällt’s mir zu unterrichten.

Am Nachmittag war dann die letzte Probe für die Parade am Mittwoch (wo die Schule dann ja ausfällt). Ich habe mir die Theater-Gruppe, die Tänzer und so einiges anderes angeschaut und muss sagen, dass das echt beeindruckend war, was die auf die Beine gestellt haben. Am Mittwoch war dann, wie erwähnt, die Parade mit all den kleinen Shows und vielen Reden. Es war schon recht unterhaltsam und interessant, jedoch verstand ich nichts weshalb ich mich auch ab und an langweilte.

Ausflug auf die Schildkröteninsel

Der Nachmittag hingegen sollte meine absolute Aufmerksamkeit bekommen, denn da bin ich mit einigen Lehrern auf die Schildkröten-Insel (auch Queens-Island genannt) gefahren. Es war wie im Paradies! Nachdem wir dann einige wundervolle Stunden auf der Insel verbrachten, ging es zurück zum Hauptquartier, wo wir dann als Gruppe eine Schildkröte in die Hand gedrückt bekommen haben und diese dann ins offene Meer frei lassen durften. Einfach ein

Ich am Strand
Ich am Strand

tolles Erlebnis. Die Thai-Legende sagt im übrigen, dass man für jede 1-jährige Schildkröte 100 Jahre alt wird. Eine Lehrerin meiner Schule sagte mir dann, dass sie, wenn es stimmen sollte, über 2000 Jahre alt werden würde. Die Rückfahrt war dann allerdings alles andere als erholsam, denn der Regen setze ein und wurde immer stärker. Danach gab es am Pier noch leckeres Abendessen und dann ging es wieder nach Hause ins Dorf Pompet, wo meine Mutter bereits auf mich wartete. Dieser Ausflug war es, der in mir den Schalter umgelegt hatte. Denn jetzt fühle ich mich hier richtig wohl und habe sogar schon angefangen ein bisschen Thai zusprechen. Als Geschenk für den Muttertag am Donnerstag habe ich meiner Mutter gesagt, dass ich mal für sie deutsches Essen zubereiten werde. Ich hoffe es schmeckt ihr…

Liebe Grüße an meine Freunde in Deutschland und an die, die gerade ein FSJ, als Au Pair oder sonst wie im Ausland unterwegs sind.

Edwin


4 Gedanken zu Über Lebensmittelvergiftung im Hotel zum Strand im Land des Lächelns

  • Hallo Edwin.

    Deine Erfahrungen zu lesen macht echt spaß. Wir können uns darüber ja nochmal unterhalten, wenn du Lust hast. Ich habe auch ähnliche Erfahrungen gemacht.

    Viel Spaß noch!
    Nik

  • Hi Edwin,

    der Bolg ist super cool, schreib doch mal wie´s dir bis jetzt erganngen ist. Ich war schon sooooo lange nicht mehr in Thailand. Mein AFS jahr war 1998/99 und dann war ich 2004 noch mal drüben.

    Von deinen Erzählungen ausgehend, hat sich gar nicht so viel verändert.

    Gruß
    Susanne

  • Nach den jüngsten Ereignissen bröckelt in der Öffentlichkeit das Bild vom „Land des Lächelns“ ja ein bisschen. Wenn ich aber deinen Bericht lese, freue ich mich, dass es immer noch genug Leute gibt, die hauptsächlich Gutes zu berichten haben. Ich selber habe auch schon öfters mit dem Gedanken gespielt mal als Assistant-Teacher im Ausland zu arbeiten, vorzugsweise Asien. Mittlerweile weiß ich aber nicht, ob ich einfach zu alte für so etwas geworden bin. Naja, wir werden sehen. Ich hoffe auf jeden Fall, du kannst von diesen Erfahrungen noch lange zehren.

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