Brot und Semitas backen auf der Finka

Ich hab das Gefühl die Zeit rast! Halbzeit! Und ich kann von meiner bisherigen Zeit echt nur tolle Sachen berichten! Am Wochenende sind die „alten“ Austauschschüler wieder  zurück in die Heimat gefahren. Das war ein sehr emotionaler Moment.  Man hat einfach gemerkt, dass man sich hier einfach ein zweites Leben aufgebaut hat. Es ist klar, dass man in seinem Austauschjahr oft Momente hat, in denen man sich alleine fühlt. Aber am Ende wird man merken, dass es nie so war.  Es gibt immer einen, der für Dich da ist.

Momente in denen ich einfach merke, dass ich nicht alleine bin, sind, wenn wir sonntags mit der Familie auf die Finka fahren (in Argentinien sowas wie n kleiner Bauernhof) und uns dort mit Freunden treffen um Asado zu essen. Man wird einfach immer wieder aufs Neue gefragt wie’s einem gefällt und ob es einem gut geht, ob man Deuschland arg vermisst und was einen stört. Und immer wieder bekommen sie von mir zu hören, dass ich wunschlos glücklich bin!

Letzten Sonntag waren wir dann wieder auf der Finka um mit Freunden Asado zu essen. Später haben wir dann alle zusammen Brot und Semitas gebacken. Das war eine richtige Arbeit, man muss das nämlich mit ganzen Körpereinsatz machen. Dann haben wir den Teig ein bisschen ruhen lassen und haben den Steinofen angeheizt. Den Teig haben wir dann schön zu kleinen Brotleiben geformt und in den Ofen geschoben. Danach haben wir uns alle zusammen gesetzt, Mate getrunken und unser selbstgemachtes Brot und Semitas gegessen.

Brotbacken
Beim Brot backen

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