Liebe Fiona,
wir wünschen Dir für Deine Zukunft alles Gute, (weiterlesen …)
Das ist heute die Frage…„natürlich braucht Deutschland die Bayern“, meint Fiona, „Lederhose, Dirndl, die Alpen, Bier und einfach alles was man in USA als typisch deutsch bezeichnet kommt doch aus Bayern, oder?“„mir tun die anderen Gastschüler leid, sie müssen bei den Preußen wohnen“! Ich muss laut los lachen, sie spricht schon wie ein gebürtiger, eingefleischter Bayer, komisch, wo sie das nur wieder her hat? (weiterlesen …)
Bald hat Fiona die Hälfte der Zeit hier in Deutschland geschafft, wir feiern Bergfest! „Ohje, muss ich da wieder auf eine Alm steigen?“ fragt sie besorgt. „Nein, das nennt man doch nur so, wenn man die Hälfte von etwas geschafft hat!“
Ich möchte eine kleine Überraschungsparty für sie organisieren, andere Austauschschüler einladen und auch ein paar Mädels aus der Fußballgruppe in der Fiona trainiert. Ich hoffe sehr dass ein paar Leute kommen werden. (weiterlesen …)
Wie soll man es beschreiben, schwierig ist es für uns im Moment, nicht mehr allein zu sein, der Alltag ist eingekehrt und langsam vermissen wir hi und da unsere gewohnte Zweisamkeit. Da wir bis jetzt keine Kinder im Haus hatten, ist es voll und ganz nachvollziehbar dass dieses „Projekt“ zwischendurch anstrengend werden könnte…das haben wir uns vorher schon gedacht. Nun, nach ca. 10 Wochen ist es soweit. (weiterlesen …)
Panik bricht aus, wir haben immer noch keinen Christbaum, Fiona fragt mich aufgeregt: „schaffen wir das schon noch“? „Ja, natürlich, wir haben ja noch eine Woche Zeit.“ „In den USA stellen wir den Baum schon am 15.12. auf…“ „da ist er aber doch bis zum 24. nimmer frisch“, entgegne ich, “ egal“, war die Antwort, „er ist doch bei uns aus Plastik!“ (weiterlesen …)
In Doris’ Klasse wurde für den November ein Praktikum angeordnet. Für zwei Wochen sollten die Klassenkameraden in einen Betrieb gehen, um dort ein wenig den Alltag im Berufsleben kennen zu lernen. Für Doris stand sofort fest: Sie wollte in eine Bäckerei gehen, um dort in der Backstube zu arbeiten! (weiterlesen …)
Am vergangenen Wochenende feierte unsere Gasttochter Doris ihren 18. Geburtstag in Deutschland. Wir organisierten eine Gartenparty und Doris hatte Klassenkameraden und viele Freunde eingeladen, so dass sich unser Haus mit Jugendlichen aus der ganzen Welt füllte. (weiterlesen …)
Mir scheint es fast, als hätte der Winter in Deutschland noch nie so lange gedauert! Jeden Morgen verlässt unser Gastkind Doris aus Costa Rica immer noch im dicken Wintermantel das Haus. Das hatten wir uns alle für den Mai aber wirklich anders vorgestellt! Eine deutliche Besserung zeigt sich jedoch bei der Verlängerung des Tageslichtes. Während in Costa Rica fast zu jeder Jahreszeit gegen 18 Uhr die Sonne sehr schnell untergeht, so machen wir inzwischen erst gegen halb 10 Uhr abends das Licht an. Das ist für Doris tatsächlich etwas Besonderes!
Unsere neue Gasttochter Doris aus Costa Rica ist gerade zwei Wochen in Deutschland, und es kommt uns so vor, als ob sie viel länger bei uns ist. Ich glaube, wir haben schon lange nicht mehr so viel erzählt und gelacht wie in diesen zwei Wochen! In den ersten Tagen haben wir in den Unterhaltungen mit ihr unsere Englisch-Kenntnisse aufgefrischt, und dann stellte sich heraus, dass Doris in Costa Rica schon eine ganze Menge Deutsch gelernt hat und jedes neue Wort und jeden Ausdruck ganz schnell abspeichert. Überall im Haus pappen jetzt kleine Klebezettel mit deutschen Begriffen an den Wänden und ich ertappe mich häufig dabei, dass ich einfach auf Deutsch losrede und dann erst darüber nachdenke, ob Doris mich überhaupt verstehen kann. Erstaunlicherweise kriegt sie das meiste von unseren Gesprächen schon mit und ich wette, dass es keine drei Monate dauert, bis sie sich mühelos verständigen kann! (weiterlesen …)