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		<title>Zwischen Ferien und Schule, Aufregung und Langeweile</title>
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		<pubDate>Wed, 01 Feb 2012 23:38:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>nathalie_brasilien</dc:creator>
				<category><![CDATA[Brasilien-Blog (Nathalie)]]></category>
		<category><![CDATA[Ferien]]></category>
		<category><![CDATA[Langweile]]></category>
		<category><![CDATA[Zeit]]></category>

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		<description><![CDATA[Seit 6 Monaten bin ich nun hier, das ist schon mehr als die Hälfte der Zeit! Rückblickend verging die Zeit rasend schnell, doch wenn ich darüber nachdenke, dass ich noch fast 5 Monate vor mir habe, kommt es mir vor wie eine Ewigkeit. Ich habe immer noch Ferien und mich doch sehr daran gewöhnt. Am [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Seit 6 Monaten bin ich nun hier, das ist schon mehr als die Hälfte der Zeit! Rückblickend verging die Zeit rasend schnell, doch wenn ich darüber nachdenke, dass ich noch fast 5 Monate vor mir habe, kommt es mir vor wie eine Ewigkeit.</p>
<p>Ich habe immer noch Ferien und mich doch sehr daran gewöhnt. Am 6. Februar geht die Schule wieder los<span id="more-4273"></span>&#8230; und ich werde sterben, da ich nicht mehr um 11 Uhr aufstehen kann, sondern so gegen 5:30 Uhr hoch muss. Ich habe 2 Wochen meiner Ferien im Süden Brasiliens verbracht bei meiner Gastschwester Vici, die bei mir in Deutschland war. Der Süden ist total anders, was bei Brasiliens Größe nicht allzu überraschend ist.  Ich war in Joinville (Staat Santa Catarina) und in Sao Paulo. Ich fühlte mich sicherer und es war viel europäischer, bzw. deutscher auf Grund der zahlreichen deutschen Vorfahren. Es hab einen &#8220;Biergarten&#8221; und das Hotel &#8220;Tannenhof&#8221;.</p>
<p>Ich war viel mit den Freunden meiner Gastschwester unterwegs und hatte wirklich sehr viel Spaß. Natürlich war es auch schön die Familie kennenzulernen. Es war irgendwie komisch, auf einmal die umdrehten Rollen zu haben: Ich war die Fremde in der Familie meiner Schwester, nicht sie in meiner. Sehr genossen habe ich das Familienleben dort, z.B. das gemeinsame Essen oder Brettspiele oder einfach beieinander sein und lesen oder TV gucken. Trotz der ganzen schönen Erlebnisse hatte ich sehr starke Sehnsucht nach Deutschland, da mich dort eben viel mehr an Deutschland erinnert hat, und auch ihre Familie ist meiner Familie in Deutschland viel  ähnlicher. Und natürlich haben Vici und ich auch über meine Familie und gemeinsame Erinnerungen geredet.</p>
<p><a href="http://blog.afs.de/wp-content/uploads/2012/02/SAM_0989.jpg"><img class="aligncenter size-medium wp-image-4279" src="http://blog.afs.de/wp-content/uploads/2012/02/SAM_0989-231x300.jpg" alt="" width="231" height="300" /></a></p>
<pre></pre>
<p>Nachdem ich zurück in Salvador war, war ich immer noch sehr nachdenklich und etwas traurig, aber natürlich auch mal wieder genervt. Nach einem halben Jahr kommt bekanntlich nochmal ein Tief, in dem ich auch etwas hineingeraten bin. Ich mag meine Familie hier sehr gerne, aber mir fällt hier mehr und mehr auf, was mir fehlt. Ich habe hier alle Freiheiten der Welt, aber ich vermisse das richtige Familienleben. Wir sind 7 Leute in einem kleinem Haus, aber wir leben eher aneinander vorbei als miteinander. Wir essen nicht zusammen und gar nichts. Ich bin generell in eher gegensätzlichen Verhältnissen gelandet, als es der &#8220;normale Fall&#8221; ist.</p>
<p>Auf den Vorbereitungswochenenden hieß es immer, dass wir in relativ reiche Familien kommen, in sichere Gegenden, auf Privatschulen gehen, wohl nie mit dem Bus fahren dürfen, weil es zu gefährlich ist, auf Parties gehen auch eher nicht, Religion oft sehr wichtig ist und Kinder sowieso wenig machen und nichts zusagen haben. Ich bin in einer eher ärmeren Familie, in einem nicht so schönem Viertel, gehe auf eine öffentliche Schule, fahre nur Bus (meine Familie hat gar kein Auto), darf machen, was ich will, weggehen etc., wurde nicht einmal gefragt, ob ich mit in die Kirche will und habe eigentlich alle Freiheiten. Also so ziemlich das Gegenteil von der &#8220;Standartfamilie&#8221;.</p>
<p>Es ist definitiv eine Erfahrung dem &#8220;normalen&#8221; Luxus wie z.B. einer Spülmaschine und einem Auto zu entsagen und ein Jahr unter anderen Umständen zu leben, aber leider ist es dadurch auch so, dass meine Familie einfach nicht das Geld hat, zusammen was zu machen, wie z.B. ins Kino zu gehen. Und so sehr ich meine Gastmutter auch mag, man merkt eben doch manchmal, dass sie nie zur Schule gegangen ist. Ich finde meine Familie toll, aber manchmal denke ich schon, dass wir aus &#8220;verschiedenen Welten&#8221; kommen, also manche Weltansichten und so sind doch sehr verschieden!</p>
<p>Sonst war ich am Freitag auf einem Musikfestival, was ich sehr genossen habe und als Ausländer sind wir sogar auf die Homepage gekommen (<a href="http://g1.globo.com/bahia/festival-de-verao/2012/noticia/2012/01/publico-mantem-frequencia-e-lota-tenda-eletronica-no-3-dia-do-festival.html">http://g1.globo.com/bahia/festival-de-verao/2012/noticia/2012/01/publico-mantem-frequencia-e-lota-tenda-eletronica-no-3-dia-do-festival.html</a>).</p>
<p>Momentan streikt die Polizei hier, was mir ein etwas unsicheres Gefühl gibt&#8230;</p>
<p>Normalerweise würde am Montag die Schule wieder losgehen, aber ich fliege von Montag bis Freitag nach Rio de Janeiro mit AFS. Dann habe ich 2 Tage Schule und dann ist Carneval (der größte Straßenkarneval der Welt!!!) und dann  bin ich auch in fast 3,5 Monaten wieder da. Ach ja, die Zeit ist ein komischer Wegbegleiter&#8230;</p>
<p>Mein Heimweh hält sich dauerhaft die letzten 6 Monate in Grenzen. Ich sitze hier nicht herum und weine und bin todtraurig, sondern habe Sehnsucht. Sehnsucht nach Freunden, Familie, Orten und Gewohnheiten. Ich vermisse es total, Auto zu fahren und ganz besonders fehlt mir die Menge an Freunden. Hier mach ich immer was mit den gleichen Leuten, das wird auf Dauer langweilig und irgendwann hat man sich nicht mehr so viel zu sagen&#8230; Dann kriegt man natürlich noch mit, was die Freunde in Deutschland alles machen, was man verpasst, während man in einem fremden Land mit einer fremden Familie lebt, immer wieder irgendwo aneckt und sich soooo langweilt. Alle sagen immer, ich solle doch mehr machen. Aber was? Ich kann mich hier schlecht in einem Park oder irgendwo auf der Straße mit Freunden treffen und reden, weil es zu gefährlich ist und wir zu sehr auffallen. Am Strand zu sein macht auch irgendwann kein Spaß mehr, wenn die ganzen alten Männer die jungen Mädels angaffen und alle Händler dir was verkaufen wollen, was du eh nicht kaufen könntest, da du aus Angst vor Überfällen kein Geld dabei hast.</p>
<p>Entspannen ist dann nicht. Und es kostet auch immer alles Geld, der Bus, dann isst man was oder trinkt was&#8230; Das kommt alles zusammen. Also bin ich oft genervt von den ganzen Leuten auf kleinstem Raum, dem ewigen Lärm, den wenigen Beschäftigungsmöglichkeiten und dem Fehlen mancher Wörter.</p>
<p>Aber die positiven Momente machen das alles wieder wett!</p>
<pre></pre>
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		<title>Jul i Danmark ? Weihnachten in Dänemark ? NEUJAHR !</title>
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		<pubDate>Sun, 29 Jan 2012 11:27:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>giulianna_daenemark</dc:creator>
				<category><![CDATA[Dänemark-Blog (Giulianna)]]></category>
		<category><![CDATA[Dänemark]]></category>
		<category><![CDATA[Neujahr]]></category>
		<category><![CDATA[Weihnachten]]></category>

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		<description><![CDATA[Hej, nun schreib&#8217; ich endlich mal wieder, nach langer Zeit ! Wie ist Weihnachten in Dänemark ? Ich hatte gedacht, das es genauso ist wie das deutsche Weihnachten, bzw. ich hatte mir nicht so viele Gedanken darüber gemacht. Nun hab ich es ja mittlerweile vor ca. einem Monat erlebt und ich kann nun sagen, dass [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Hej,<br />
nun schreib&#8217; ich endlich mal wieder, nach langer Zeit !</p>
<p>Wie ist Weihnachten in Dänemark ?<br />
Ich hatte gedacht, das es genauso ist wie das deutsche Weihnachten, bzw. ich hatte mir nicht so viele Gedanken darüber gemacht.<br />
Nun hab ich es ja mittlerweile vor ca. einem Monat erlebt und ich kann nun sagen, dass die Dänen viel mehr aus Weihnachten was machen.</p>
<p><span id="more-4269"></span><br />
Es gibt die sogenannten &#8220;Julefrokost&#8221;, ein Mittag- und Abendessen zusammen, das man Abends isst, mit der Klasse, mit der Familie, mit der Arbeit, &#8230; .<br />
Es wird ein Fest daraus meistens gemacht und es gibt sehr leckeres Essen!</p>
<p>Die Dänen haben auch in der Schule einen Tag, wo man nur bastelt und &#8220;Julepynt&#8221; (Weihnachtsschmuck) macht.<br />
Dabei gibt es die typischen Aebleskiver mit Marmelade und Puderzucker und eine Tasse warmen Kakao dazu.</p>
<p>Aebleskiver sind echt gut, das sind so Teigkugeln.<br />
Ich überlege mir so eine Maschine zu kaufen, bevor ich gehe <img src='http://blog.afs.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':)' class='wp-smiley' /> .</p>
<p>An Weihnachten war ich mit meiner Gastfamilie und meiner &#8220;Farmor&#8221; (wörtlich übersetzt &#8220;Vater&#8217;s Mutter&#8221; = Oma) zusammen, es war sehr &#8220;hyggeligt&#8221;, wie die Dänen sagen würden (sehr gemütlich).<br />
Das Wort &#8220;hygge&#8221; benutzen die Dänen für alles, was gemütlich ist,  Spaß macht, &#8230; es ist das Nationalwort, könnte man sagen und man versteht es erst, sobald man eine längere Zeit in Dänemark gelebt hat. Es gibt kein Wort im Deutschen oder Englischem, das genau die gleiche Bedeutung hat.<br />
Das dänische Weihnachten ähnelt der deutschen Weihnacht, jedoch gibt es Traditionen, die wir in Deutschland nicht unbedingt haben.<br />
Wir gingen schon um 12.30 Uhr zur Kirche und kamen dann um ca. 14 Uhr Zuhause an.<br />
Die Kirche war eher eine Kapelle, und sie war wirklich überfüllt. Es kamen immer mehr Menschen und ich wusste nicht, wie alle Menschen einen Platz finden konnten, ich saß wirklich neben dem Altar, könnte man sagen.<br />
Danach aßen wir Zuhause &#8220;Frokost&#8221;, was soviel wie Mittagessen bedeutet, jedoch isst man Brot in Dänemark zum Mittagessen.<br />
Wir sahen dann auch noch den letzten Ausschnitt des &#8220;julekalenders&#8221; an, ein Adventskalender im Fernsehen. Und bevor ich es vergesse, man bekommt in Dänemark an jedem Adventssonntag und an Weihnachten (bis zu einem bestimmten Alter) ein kleines Geschenk.<br />
Ich bekam eine DVD mit dem Julekalender <img src='http://blog.afs.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':)' class='wp-smiley' />  Ich freue mich schon, nächstes Weihnachten jeden Ausschnitt anzuschauen mit meinen Geschwistern, die dann wahrscheinlich nichts verstehen.</p>
<p>Apropos verstehen, man könnte sagen, ich spreche jetzt fließend Dänisch und verstehe so ziemlich alles, bis auf so spezielle Wörter in einem Handballspiel oder in Chemie, eben das was man nicht im Alltag verwendet.</p>
<p>Um ca. 18 Uhr ging es dann wieder ans Essen, man isst wirklich so viel ! Ich hab gehört, das manche Dänen (bzw. nicht nur manche!) an Weihnachten zum Magen auspumpen gehen!<br />
Aber zum Glück, war es bei mir nicht nötig <img src='http://blog.afs.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':)' class='wp-smiley' /><br />
Wir tanzten dann um den Weihnachtsbaum (JA, ihr habt richtig gelesen, es ist wirklich kein Scherz!) und sangen, dann rannten wir durch alle Zimmer hindurch und sangen weiter.<br />
Irgendwann gab es dann &#8220;Risalamande&#8221; was aus dem Französisch kommt &#8220;Riz à l&#8217;amandes&#8221; und was soviel wie Milchreis mit Mandeln bedeutet. Ich glaube die Dänen wussten selber nicht, das es aus dem Französisch kommt.<br />
Es ist wie schon gesagt, ein Milchreis mit Sahne, in dem eine ganze Mandel drin steckt. Wer diese findet, der bekommt das &#8220;Mandelgave&#8221; (=Mandelgeschenk).<br />
Komischerweise bekam ich es &#8211; ein Dänemarkspiel, über das ich mich immer noch freue ! Risalamande wird normalerweise noch mit Kirschsauce gegessen, und ich kann nur sagen, es schmeckt sehr gut! Jedoch ist es sehr schwer nachher im Magen!<br />
Danach gab es die Geschenke, und ich bekam wirklich viele Geschenke, das hätte ich nicht erwartet.<br />
Ich bekam wie gewünscht zwei Kochbücher, die ich sicherlich des öfteren nach meinem Auslandsjahr benutzen werde, zurzeit stehen sie in meinem Regal und ich schau ab und zu rein und lese ein bisschen. Dann habe ich noch viele weitere Geschenke bekommen, über die ich mich sehr gefreut habe !</p>
<p>Neujahr verlief auch sehr gut, wir waren bei Nachbarn und aßen auch sehr viel, aber es war wirklich lecker!<br />
Es war echt toll, und ich sprang dann ins Neue Jahr hinein <img src='http://blog.afs.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':)' class='wp-smiley' /> .</p>
<p>Ich hatte wirklich eine schöne Zeit bis jetzt und werde es weiterhin haben, jedoch kann ich nicht von allem berichten, sonst würde ich Jahre brauchen, um alles hin zuschreiben.</p>
<p>Und wie komisch es auch klingen mag, Dänemark ist für mich zum Alltag geworden, es fühlt sich real an, jedoch fühlt sich meine Vergangenheit an wie ein Traum, als ob ich keine Vergangenheit richtig gehabt habe.<br />
Ich bin mir sicher, das sobald ich aus Dänemark bin, das es für mich sich anfühlen wird, als ob ich nie in Dänemark gewesen wäre, als ob es eben nur ein Traum gewesen wäre.<br />
Auch wenn es so sein werden wird, so war es dann sicherlich ein schöner Traum.<br />
Soweit von mir</p>
<p>Liebe Grüße<br />
von dem nicht soweit entferntem Dänemark</p>
<p>Giuli</p>
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		<title>I&#8217;m already south african..</title>
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		<pubDate>Tue, 24 Jan 2012 13:25:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>annika_suedafrika</dc:creator>
				<category><![CDATA[Südafrika-Blog (Annika)]]></category>
		<category><![CDATA[Freiwilligendienst]]></category>
		<category><![CDATA[Südafrika]]></category>

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		<description><![CDATA[5  m o n t h s. Too weird. When I tell people that I&#8217;m here for 5 months, they always say I&#8217;m already south african now.. But it sill feels like I just arrived yesterday although there&#8217;s so much happening here. I&#8217;m getting so close to the children, they are just everything for me. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>5  m o n t h s.</p>
<p>Too weird. When I tell people that I&#8217;m here for 5 months, they always say I&#8217;m already south african now..</p>
<p><span id="more-4261"></span></p>
<p>But it sill feels like I just arrived yesterday although there&#8217;s so much happening here. I&#8217;m getting so close to the children, they are just everything for me. They are my  l i f e. Besides I had great holidays. South Africa is so different and so awesome. It&#8217;s incredible. It&#8217;s sad though, because it&#8217;s so beautiful that you can&#8217;t even describe it. -I guess that&#8217;s the reason why I don&#8217;t blog that often..- We -another volunteer and I- went to Port Elizabeth and Jeffreys Bay and had an amazing time there! And we actually did quiet a lot &#8211; Addo Elephant Park, surf lessons, Bungy Jumping..  A w e s o m e! And we&#8217;ve already booked our flight tickets for the next holidays: Cape Town. I&#8217;m so excited! It&#8217;s so weird. I really love my project and don&#8217;t want to leave the children at all but I reeeaally want to  t r a v e l  though. There are just so many places to see in South Africa and even countries like Mozambique and Swaziland I would love to visit but unfortunately there&#8217;s too little time. Yup, one year is definitely too short!</p>
<p>Well, it&#8217;s not all good. I keep on getting sick and I&#8217;m just tired of it. The first times I only caught colds, but now I just caught this virus &#8211; for the third time!- which makes me vomiting all the time. Not nice!</p>
<p>Anyways, nothing will make me going to Germany earlier than July. I don&#8217;t even want to think about leaving South Africa! It&#8217;s  h o m e..</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Mein polnischer Dezember</title>
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		<pubDate>Sat, 21 Jan 2012 13:02:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>megan_polen</dc:creator>
				<category><![CDATA[Polen-Blog (Megan)]]></category>
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		<category><![CDATA[Nikolaus]]></category>
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		<category><![CDATA[Weihnachten]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Advent war schön, auch ohne Adventskranz, den gibts hier nämlich nur in der Kirche und beim Plätzchenbacken hab ich mich endlich mal wie ein richtiges Familienmitglied gefühlt. In der Schule haben wir gewichtelt, es bekam also jeder einen Namen eines Klassenkameraden, dem er dann zu Nikolaus etwas kleines besorgen sollte. Ich bekam u.a. eine [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Advent war schön, auch ohne Adventskranz, den gibts hier nämlich nur in der Kirche und beim Plätzchenbacken hab ich mich endlich mal wie ein richtiges Familienmitglied gefühlt. <img src='http://blog.afs.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':)' class='wp-smiley' /><br />
In der Schule haben wir gewichtelt, es bekam also jeder einen Namen eines Klassenkameraden, dem er dann zu Nikolaus etwas kleines besorgen sollte. Ich bekam u.a. eine kleine deutsch-polnische Brosche. <img src='http://blog.afs.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':)' class='wp-smiley' />  Ja, Nikolaus wird hier auch gefeiert und heißt &#8220;Mikołajki&#8221;.<span id="more-4233"></span> Wir mussten an dem Tag die Schuluniform nicht anziehen, solang wir etwas rotes anhatten. War ich sofort dabei, endlich mal diese pessismistische dunkelblaue Uniform daheim lassen! In den Pausen wurde Musik gespielt, in jedem Klassenzimemr stand schon ein Weihnachtsbaum und in der Kantine gabs zum Mittagessen ein Twix von meiner Gastmama in die Hand gedrückt, da sie ja die Chefköchin ist.<br />
In Polen gibt es eigentlich keine Weihnachtsmärkte, außer in Krakau! Zu polnisch: kiermasz świąteczny. Zwar gabs da viel Toursitenmüll, doch auch traditionelles polnisches essen, Glühwein und natürlich eine Krippe.</p>
<div id="attachment_4234" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a href="http://blog.afs.de/wp-content/uploads/2012/01/CIMG2467.jpg"><img class="alignright size-medium wp-image-4247" src="http://blog.afs.de/wp-content/uploads/2012/01/CIMG2467-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" /></a><a href="http://blog.afs.de/wp-content/uploads/2012/01/bia%C5%82e-na-czarnym.jpg"><img class="size-medium wp-image-4234" src="http://blog.afs.de/wp-content/uploads/2012/01/bia%C5%82e-na-czarnym-300x205.jpg" alt="" width="300" height="205" /></a><p class="wp-caption-text">4 Austauschschueler und der Rest Ex-Austauschschueler. Ich bin die mit der roten Strumpfhose und der Deutschlandfahne in der Hand. :pe.</p></div>
<p>Auch wenn es immer kälter und früher dunkel wurde, war der Dezember echt gut, war oft mit den anderen Austauschschülern unterwegs, ein paar mal feiern, im Kino und die Beziehung zwischen mir und meiner Gastfamilie wurde immer besser. Und natürlich voller Vorfreude auf 11 Tage Ferien und Weihnachten! Noch dazu war ich auf ein paar Weihnachtsfeiern, einmal war in der Schule ein Weihnachtsliederkonzert. Wie verdammt viele Weihnachtslieder die Polen kennen! Und immer das gleiche Thema: Geburt Jesu. Wir Austauschschüler und die Ex-Exchangestudents unsrer Schule hatten auch zusammen fünf Lieder vorbereitet. Auf Türkisch, Deutsch, Portugiesisch, Italienisch und Englisch. Wie Spaß es gemacht hat ihnen &#8220;O Tannenbaum&#8221; beizubringen!</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Und nun zu Weihnachten!</strong>  Die Tage vor Heiligabend wurde geputzt, gekocht, rumgestresst, gebacken, geputzt, gekocht,rumgestresst, gebacken, &#8230; Am 24. selber durfte dann aber nicht so viel geschimpft werden, denn anscheinend wirst du alles, was du an dem Tag machst, das ganze nächste Jahr durch tun.</p>
<ol>
<li>Wir mussten so lange mit dem Essen warten bis der erste Stern an Himmel zu sehen ist. Dummerweise war es aber bewölkt &#8230; Schliesslich nahmen wir einfach mal an, dass hinter den Wolken doch sicher Sterne sein muessen, wir hatten nämlich Hunger!</li>
<li>Alle versammelten sich im Wohnzimmer vor dem Kreuz zum Beten und meine Gastschwester las aus der Bibel vor.</li>
<li>Dann bekam jeder eine Oblate. Man musste mit jedem Anwesendem sprechen und ihm nette Sachen fuers nächste Jahr wünschen. Danach sagte der andere was, man brach gegenseitig ein Stück der Oblate ab und steckte es in den Mund. Leckere Teile, diese Oblaten! Ist eine echt süße Tradtion, haben das auch bei allen anderen Weihnachtsfeiern gemacht. Manche rasseln nur das übliche Pflichtprogramm runter, doch andere haben mir echt liebe Sa
<div id="attachment_4236" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a href="../wp-content/uploads/2012/01/CIMG2646.jpg"><img class="size-medium wp-image-4236" src="../wp-content/uploads/2012/01/CIMG2646-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" /></a><p class="wp-caption-text">Meine Gastschwester und Kirill mit Oblaten.</p></div>
<p>chen gesagt.</li>
<li>Esseeeen! Tradtitionell 12 Gänge. Fleisch ist verboten. Finde es aber ein bisschen geschummelt, dass Saft oder Brot auch als einzelne Gänge galten&#8230; unser Menue:<br />
1.Barszcz czerwone z uszkami.<em> Rote Beete Suppe mit kleinen gefuellten Knödeln. </em><br />
2. Barszcz biały z ziemniakami. <em>Weiße Rote B</em><em></em><em>eete Suppe? Weiß nicht obs das gibt&#8230; Aber mit Kartoffeln!<br />
3. </em>Plecionka z makiem. <em>Zopf mit Mohn.<br />
4. </em>Kompot. <em>Gekochte Feigen, die </em><em><em></em></em><em>dann einen ganz leckeren Saft ergeben. <em><em></em></em><em></em><br />
5. </em>Ziemnaki. <em>Kartoffeln. </em><em><em></em><br />
6. </em>Karp. <em>Karpfen. </em><em></em><br />
7. Sałatka.<em> Ukrainischer Reissalat mit Rosinen und Fruechten.</em><em></em><br />
<em> 8. </em>Pierogi zkapustą i grzybami. <em>Polnische Knödel mit Sauerkraut und </em><em>Pilzen. </em><em></em><a href="../wp-content/uploads/2012/01/CIMG2648.jpg"><img class="alignright size-thumbnail wp-image-4237" src="../wp-content/uploads/2012/01/CIMG2648-100x100.jpg" alt="" width="100" height="100" /></a><br />
9. Wino. <em>Wein für meine Mama und </em><em>Kirill.</em><a href="http://blog.afs.de/wp-content/uploads/2012/01/CIMG2652.jpg"><img class="alignright size-thumbnail wp-image-4238" src="http://blog.afs.de/wp-content/uploads/2012/01/CIMG2652-100x100.jpg" alt="" width="100" height="100" /></a><a href="http://blog.afs.de/wp-content/uploads/2012/01/CIMG2651.jpg"><img class="alignright size-thumbnail wp-image-4239" src="http://blog.afs.de/wp-content/uploads/2012/01/CIMG2651-100x100.jpg" alt="" width="100" height="100" /></a><br />
10. Makiewic. <em>Mohnkuchen.<br />
11. </em>Ciastka. <em>Noch </em><em>mehr Kuchen.</em><a href="http://blog.afs.de/wp-content/uploads/2012/01/CIMG2654.jpg"><img class="alignright size-thumbnail wp-image-4240" src="http://blog.afs.de/wp-content/uploads/2012/01/CIMG2654-100x100.jpg" alt="" width="100" height="100" /></a><br />
<em> 12. </em>Galaretka. <em>Wackelpudding. </em><em></em><br />
Alter, war ich voll.<a href="http://blog.afs.de/wp-content/uploads/2012/01/CIMG2641.jpg"><img class="alignright size-thumbnail wp-image-4242" src="http://blog.afs.de/wp-content/uploads/2012/01/CIMG2641-100x100.jpg" alt="" width="100" height="100" /></a><a href="../wp-content/uploads/2012/01/CIMG2656.jpg"><img class="alignright size-thumbnail wp-image-4249" src="../wp-content/uploads/2012/01/CIMG2656-100x100.jpg" alt="" width="100" height="100" /></a><a href="../wp-content/uploads/2012/01/CIMG2653.jpg"><img class="alignright size-thumbnail wp-image-4248" src="../wp-content/uploads/2012/01/CIMG2653-100x100.jpg" alt="" width="100" height="100" /></a></li>
<li>Bescherung. Meine Päckchen aus Deutschland waren noch nicht angekommen, doch von meiner Gastfamilie bekam ich einen Schal und eine Mütze. <img src='http://blog.afs.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':)' class='wp-smiley' /> </li>
<li>Hunderttausende Weihnachtslieder singen + Megan auf der Gitarre.</li>
<li>Um Mitternacht zur Messe in die Kirche. Und noch mehr Weihnachtslieder singen. <img src='http://blog.afs.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':)' class='wp-smiley' />  Anscheinend darf man die bis zum 2. Februar noch singen. Genauso darf der Weihnachstbaum bis um 2. Februar bleiben. Warum 2. Februar? Keine Ahnung. Es gibt sooo viele  Traditionen, kann man gut mit der polnischen Grammatik vergleichen: ist halt so, aber erklären kanns mir kaum jemand&#8230;</li>
</ol>
<p>Kirill aus der Ukraine, der gerade ein Freiwilligenjahr In Krakau macht, hätte alleine in seiner Wohnung gesessen, weil er für die Ferien nicht heimfuhr, weil seine Familie kein Weihnachten feiert. Deswegen hat ihn meine Gastmama über die Feiertage zu uns eingeladen, er ist so ein kuhler Typ! Spricht Russisch, Ukrainisch, Polnisch und Englisch und geht zum Urlaub in so Länder wie Kirgistan…  Außerdem konnte er mich super trösten als ich Heimweh hatte. Und wie ich Heimweh hatte! Klar, war Weihnachten hier schön, doch es ist den Leuten, trotz dem riesen Stress, den sie darum machen, einfach nicht sooo besonders, wie ich es kenne.  Und auch wenn sich meine Gastmutter angestrengt hat mir alles toll zu machen, konnte ich nicht  aufhören an meine Familie zu denken, die völlig frech ohne mich feierten&#8230;</p>
<p>Am 2. Weihnachtstag wurde ein bisschen Verwandtschaft eingeladen, meine Gastmutter kochte schon wieder etwas neues, obwohl so viel vom Abend vorher übrig war. Sie ist wahnsinnig wenns um Kochen oder Putzen geht, aber ich hab sie lieb.</p>
<p>Und am <strong>26. Dezember</strong> war die <strong>Hochzeit</strong> einer Freundin meiner Gasmutter, ich durfte auch mit! Ich hatte schon so viel von polnischen Hochzeiten gehört und es war umso aufregender für mich, weil ich überhaupt noch nie auf einer Hochzeit war. <img src='http://blog.afs.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':)' class='wp-smiley' /><br />
Die Heirat in der Kirche kam mir eher wie eine normale Messe vor, nichts mit &#8220;Sie dürfen die Braut jetzt küssen&#8221; und alle klatschen und jaulen laut auf, wie es in den Filmen immer ist&#8230; Die Braut hatte ein typisches großes weißes Kleid an, doch der Trauzeuge und noch ein paar andere Verwandten lustige traditionelle Klamotten aus den Bergen.<br />
Die Party fand in einem Saal statt mit ungefähr 40 Personen, und von 15 Uhr bis früh morgens wurde viel getanzt, viel gegessen (und wie viel!) und viel Wodka getrunken&#8230; Fast jede Stunde gab es einen neuen Teller Essen, ich konnte nach dem zweiten einfach nicht mehr &#8230; Hatte ich nicht vor mich nach Weihnachten ein bisschen mit dem Essen zurück zuhalten?! Ich habe viel mit meiner Gastmama getanzt und ein paarmal auch mit betrunkenen alten Männern.<br />
Das Brautpaar musste seine Sektgläser hinter sich auf den Boden schmeißen, macht man das in Deutschland auch? Meine Gastschwester fing den Schleier der Braut und mein Bruder die Krawatte des Bräutigams, hihi. Das bedeutet, dass sie nächstes Jahr heiraten werden (klar, sie sind 10 und 14 Jahre alt)  und zu aller Peinlichkeit mussten sie dann noch alleine miteinander tanzen. <img src='http://blog.afs.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Die restlichen Feiertage schlief ich einmal bei einer polnischen Freundin und war oft mit Kenny aus den USA unterwegs, der jetzt leider in die andere Ecke Polens gewechselt ist. <img src='http://blog.afs.de/wp-includes/images/smilies/icon_sad.gif' alt=':(' class='wp-smiley' />  War echt doof sich von ihm zu verabschieden.<br />
Silvester feierte ich nicht mit meiner Familie sondern mit den Türken, Kenny und ein paar polnischen Freunden daheim. War ziemlich ähnlich wie in Deutschland, Feuerwerke und viel tanzen.</p>
<p>Und jetzt ist schon 2012 und Megan über 4 Monate in Polen &#8230; <em></em></p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Drei Wochen Rundreise in Kolumbien :)</title>
		<link>http://blog.afs.de/2012/01/03/drei-wochen-rundreise/</link>
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		<pubDate>Tue, 03 Jan 2012 03:44:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Anna</dc:creator>
				<category><![CDATA[Freiwilligendienste-Blogs]]></category>
		<category><![CDATA[Kolumbien-Blog (Anna)]]></category>

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		<description><![CDATA[Meine Schwester kommt oder: auf zu neuen Abenteuern! Ich hatte mich monatelang darauf gefreut und dann kam sie endlich: meine Schwester Lena! : Am 25. Juli holten Luz Helena und ich sie und ihren Freund Moritz in Bogotá am Flughafen ab. Wir hatten uns auf den Tag genau, 6 Monate nicht gesehen. Ich hab mich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Meine Schwester kommt oder: auf zu neuen Abenteuern!</strong></p>
<div id="attachment_4181" class="wp-caption alignright" style="width: 235px"><a href="http://blog.afs.de/wp-content/uploads/2012/01/P1030468.jpg"><img class="size-medium wp-image-4181" src="http://blog.afs.de/wp-content/uploads/2012/01/P1030468-225x300.jpg" alt="" width="225" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">Unter kolumbianischer Flagge</p></div>
<p>Ich hatte mich monatelang darauf gefreut und dann kam sie endlich: meine Schwester Lena! : Am 25. Juli holten Luz Helena und ich sie</p>
<p>und ihren Freund Moritz in Bogotá am Flughafen ab. Wir hatten uns auf den Tag genau, 6 Monate nicht gesehen. Ich hab mich riesig gefreut und meine arme Sis musste sogar weinen &#8211;&gt;süüüß!! <img src='http://blog.afs.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':)' class='wp-smiley' />  <span id="more-4146"></span></p>
<p>Die beiden waren total fertig von der langen und anstrengenden Reise, leider mussten wir aber erst noch 1,5h nach Ubaté fahren. Die Konversation mit meiner Gastmami war nicht ganz einfach, da die beiden ungefähr 10 Worte Spanisch sprachen und Luz Helena keinerlei Englisch. Ich gab mein Bestes alles zu übersetzen und so haben sie sich ganz gut verstanden. <img src='http://blog.afs.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Für den nächsten Tag war gleich der Anfang unserer Mammut-Tour geplant: nach dem Mittagessen im Dorf mit Luz Helena ging es los in Richtung Karibik. Mit dem Bus fuhren wir nach Bucaramanga. Diese Stadt der Parks liegt in etwa auf halber Strecke zwischen Ubaté und</p>
<div id="attachment_4149" class="wp-caption alignleft" style="width: 235px"><a href="http://blog.afs.de/wp-content/uploads/2012/01/P1030073.jpg"><img class="size-medium wp-image-4149" src="http://blog.afs.de/wp-content/uploads/2012/01/P1030073-225x300.jpg" alt="" width="225" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">Einer der berühmten Parks in Bucaramanga, der &quot;grünen Stadt&quot;</p></div>
<p>Santa Marta an der Küste. Als wir gegen 10 Uhr abends endlich im Hostel ankamen erwartete uns schon meine Freundin Nicole aus Bogotá, die mit uns auf diese Reise ging. Zusammen mit den beiden deutschen Mädels aus unserer AFS-Gruppe, die in Bucaramanga ihr Freiwilligenjahr machen (noch eine Nicole und Jessica) gingen wir noch kurz etwas trinken und dann ins Hostel zurück.</p>
<p>Den nächsten Tag starteten ich und Lena mit einkaufen und einem „Salpicon“. Das ist eine Art nichtalkoholische Bowle, die je nachdem wo man in Kolumbien ist ein wenig anders gemacht wird. In Bogotá besteht sie hauptsächlich aus Papaya Saft gemixt mit Bananen-, Apfel-, Trauben-, Papaya-, Melonenstückchen, Erdbeeren und ihrem Saft. Lena war völlig begeistert! <img src='http://blog.afs.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':)' class='wp-smiley' />  Nach einem üppigen und ausgiebigen Frühstück schauten wir uns die Stadt an, d.h. eigentlich nur Parks, denn irgendwie gab es dort nicht mehr zu sehen. Geschockt war ich als ich Moritz und Lena einen richtigen kolumbianischen Kaffee; d.h. Juan Valdéz Kaffee spendieren wollte und feststellen musste, dass es dort keinen gab!! Gut, vielleicht war ich auch einfach zu blöd einen zu finden aber wir haben auch unsere Freunde aus Bucaramanga gefragt und auch die konnten uns nicht weiterhelfen. Insgesamt hatte ich mir von Bucaramanga mehr erwartet…alle Kolumbianer haben nämlich vorher zu mir gesagt, dass es eine der schönsten Städte Kolumbiens sei. V.a. wegen der Parks und die Parks waren zwar schön aber auch super klein und direkt an irgendwelchen Hauptstraßen. Dieser Aufenthalt war bisher der einzige, der mich etwas</p>
<div id="attachment_4159" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a href="http://blog.afs.de/wp-content/uploads/2012/01/P1030227.jpg"><img class="size-medium wp-image-4159" src="http://blog.afs.de/wp-content/uploads/2012/01/P1030227-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" /></a><p class="wp-caption-text">Meine drei Mitreisenden: Nicole, Moritz und Lena</p></div>
<p>enttäuscht hat. Das Angenehme war allerdings das Klima; im Gegensatz zu Ubaté schön mild. <img src='http://blog.afs.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':)' class='wp-smiley' />  Darum beneide ich die Deutschen Freiwilligen dort wirklich!</p>
<p>Am Abend stiegen wir alle in den Bus nach Santa Marta. Nach einer, wenigstens für mich, recht schlafreichen Nacht im Bus kamen wir um 6 Uhr morgens in, schon um diese Uhrzeit bollenwarmen, Küstenstadt an. Wir hielten uns dort aber</p>
<div id="attachment_4153" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="http://blog.afs.de/wp-content/uploads/2012/01/P1030134.jpg"><img class="size-medium wp-image-4153" src="http://blog.afs.de/wp-content/uploads/2012/01/P1030134-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" /></a><p class="wp-caption-text">Am Meer unten: Taganga; nach oben hin die Sierra Nevada</p></div>
<p>nur zum Frühstücken auf, denn unser eigentliches Ziel war ein kleines Fischer- bzw. Touristendorf namens Taganga einige Kilometer ausserhalb. Wir hatten Glück und bekamen ein Zimmer im größten und schönsten Hostels dort, dem „Casa de Felipe“. Den Rest des Tages verbrachten wir, natürlich, am Strand. <img src='http://blog.afs.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Wir blieben 3, statt der eigentlich geplanten 2 Nächte in Taganga. Am zweiten Tag fuhren wir mit dem Boot zu einer Traumstrand-Bucht etwa 5 min entfernt. Abenteuerlustig wie wir sind kletterten wir einen seitlichen Pfad hinauf und hatten erstmal einen wirklich atemberaubenden Blick über die Bucht mit grünen Hügeln, türkisblauem Meer und grauen Felsen. Zwei Buchten weiter war kein Mensch, ausser ein paar Fischern und einheimischen kids und das Wasser war glasklar. Herrlichst!!! <img src='http://blog.afs.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':)' class='wp-smiley' />  Abends schlugen wir uns den Bauch mit dem deliziösen Essen des Restaurantes im „Casa de Felipe“ voll. Der nächste Tag war eigentlich unser Abreisetag, allerdings wurde Moritz krank und so verbrachten ich und Nicole den Tag am Strand während Lena bei Moritz im Hostel blieb. Zum Glück erholte</p>
<div id="attachment_4161" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a href="http://blog.afs.de/wp-content/uploads/2012/01/P1030264.jpg"><img class="size-medium wp-image-4161" src="http://blog.afs.de/wp-content/uploads/2012/01/P1030264-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" /></a><p class="wp-caption-text">Die Farbe des Wassers.... <img src='http://blog.afs.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':)' class='wp-smiley' /> </p></div>
<p>sich Moritz schnell wieder und so konnten wir am nächsten Tag mit dem Boot zum Parque Tayrona aufbrechen. Allerdings nicht bevor wir meine Oma in Deutschland angerufen hatten, denn diese hatte an diesem Tag Geburtstag. <img src='http://blog.afs.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Die Bootsfahrt war ein absolutes Erlebnis! Das Wasser war wunderschön blau und klar und die Küstenlandschaft war beeindruckend! Bevor wir im Park ankamen hielten wir noch an einer Bucht an der wir alle am liebsten ausgestiegen wären..schaut euch nur mal die Bilder an, dann wisst ihr wieso. <img src='http://blog.afs.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':)' class='wp-smiley' />  Nach einer knappen Stunde im Boot fuhren wir dann am „Capo San Juan“ ein, dem südlichsten Strand des Parque Tayrona. Der Parque Tayrona ist ein Naturschutzgebiet, das direkt am Meer liegt. Das bedeutet: Natur pur, Strand, der</p>
<div id="attachment_4169" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="http://blog.afs.de/wp-content/uploads/2012/01/P1030363.jpg"><img class="size-medium wp-image-4169" src="http://blog.afs.de/wp-content/uploads/2012/01/P1030363-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" /></a><p class="wp-caption-text">Eine Bucht im Parque Tayrona</p></div>
<p>nicht mit Hotelblocks zugestellt ist und keine befestigten Wege, nur Trampelpfade durch den Dschungel. Geschlafen wird in Zelten oder Hängematten, Gemeinschaftsduschen und wenn die Sonne untergeht ist nur die Speisehütte beleuchtet. Es war der Hammer!! So könnte ich wochenlang leben ohne irgendetwas zu vermissen! <img src='http://blog.afs.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':)' class='wp-smiley' />  Das einzige Programm, das wir dort hatten war am Strand zu liegen, essen und schlafen. Der Park besteht aus mehreren Stränden, die sich über ein 150 km² großes Gebiet von Norden nach Süden nördlich von Santa Marta erstrecken. Außerdem gibt es noch das „Pueblito“, die Überreste einer Siedlung der Tayrona-Indianer. Vom Capo San Juan bracht man etwa 1,5h für den Aufstieg. Ein Tipp: Zieht euch gute Schuhe an..ich Idiot habe gemeint ich kann in Flip-Flops hoch..den Aufstieg haben sie noch ausgehalten, den Abstieg</p>
<div id="attachment_4148" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a href="http://blog.afs.de/wp-content/uploads/2012/01/pueblito.jpg"><img class="size-medium wp-image-4148" src="http://blog.afs.de/wp-content/uploads/2012/01/pueblito-300x212.jpg" alt="" width="300" height="212" /></a><p class="wp-caption-text">Das Bild ist nicht von mir gemacht..trotzdem: Die typische Tayrona Hütte</p></div>
<p>allerdings nicht. Der Trip ist anstrengend, aber lohnt sich wirklich!! Man läuft durch atemberaubenden Dschungel, sieht v.a. morgens keine Menschenseele ( lernt höchstens mal einen recht netten Brasilianer kennen <img src='http://blog.afs.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':)' class='wp-smiley' />  ) und sogar einige Tiere (z.B. ein Chamäleon, das vor deinen Augen die Farbe wechselt!! <img src='http://blog.afs.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':)' class='wp-smiley' />  ). Das Pueblito selbst sind Steinüberreste und ein Flussbett aus behauenen Steinen, außerdem einige Brücken und Holztafeln, die spanischkundigen Menschen die Kultur der Tayrona erklären. Interessant fand ich deren Vorstellung der Welt: Die Tayrona meinten die Welt hätte die Form eines Eies und sei aus verschiedenen Scheiben aufgebaut.</p>
<div id="attachment_4211" class="wp-caption alignleft" style="width: 235px"><a href="http://blog.afs.de/wp-content/uploads/2012/01/P1030435.jpg"><img class="size-medium wp-image-4211" src="http://blog.afs.de/wp-content/uploads/2012/01/P1030435-225x300.jpg" alt="" width="225" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">Moritz, ich und Lena</p></div>
<p>Unsere Welt ist die zentrale Scheibe, die oberste Scheibe wird von den Göttern bewohnt, die unterste von bösen Mächten. Das bedeutet, dass wir von oben her positiv und von unten her negativ beeinflusst werden. Deshalb bauten sie ihre Häuser auf einem kreisförmig angelegten Hügel, der nach unten hin in Terrassen gegliedert war.</p>
<div id="attachment_4174" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a href="http://blog.afs.de/wp-content/uploads/2012/01/P1030420.jpg"><img class="size-medium wp-image-4174" src="http://blog.afs.de/wp-content/uploads/2012/01/P1030420-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" /></a><p class="wp-caption-text">Kontraste: das alte Cartagena und das neue</p></div>
<p>Nach drei Nächten im Tayrona Park fuhren wir zurück nach Taganga und von Santa Marta nach Cartagena, der letzten Station an der Küste. Wir kamen sehr spät an, spazierten aber trotzdem noch ein wenig durch die Stadt. Am nächsten Morgen machten wir noch eine Schnelltour durch das historische Zentrum. Die Sonne knallte und die Häuser erstrahlten in den schönsten Farben. Ich liebe diese Stadt einfach!! <img src='http://blog.afs.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Um 14.00 Uhr mussten wir dann auch schon am Flughafen sein und zurück ging es ins kalte Bogotá, bzw. eigentlich auch gleich weiter nach Ubaté. Eigentlich war mein Plan ja rechtzeitig zu den Fiestas in meinem Dorf anzukommen, aber dank</p>
<div id="attachment_4183" class="wp-caption alignleft" style="width: 235px"><a href="http://blog.afs.de/wp-content/uploads/2012/01/P1030476.jpg"><img class="size-medium wp-image-4183" src="http://blog.afs.de/wp-content/uploads/2012/01/P1030476-225x300.jpg" alt="" width="225" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">Vor dem Wasserfall, der hinter meinem Haus in Ubaté in die Tiefe stürzt</p></div>
<p>kolumbianischer Zeitplanung, war die Hälfte schon vorbei und die wirklich interessanten Tage hatten sich so verschoben, dass wir schon wieder auf Reisen sein würden. War ziemlich schade, da ich mich richtig auf die, wie mir beschrieben wurde, „zwei-wochenlange-Party“ gefreut hatte. Zur Erklärung: Die „Fiestas“ sind sowas wie das kolumbianische Dorffest und werden in jeder Stadt und jedem Dorf ausgiebig gefeiert. In Ubaté eben im August. Ist ziemlich cool: Das ganze Dorf ist Tag und Nacht auf den Beinen und es wird fröhlich an allen Ecken zusammengesessen, gegessen und (v.a.) getrunken. <img src='http://blog.afs.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':)' class='wp-smiley' />  Außerdem gibt es verschiedene Aktionen, von Konzerten und Miss Ubaté Wahlen über Umzüge bis hin zum Stierkampf und dem „Calleja“, der Stierjagd im Pamplona-Stil. Da wir, wie gesagt nicht zu den meisten Ereignissen da waren, kann ich euch auch leider nicht mit Bildmaterial versorgen. Entschuldigt! <img src='http://blog.afs.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':)' class='wp-smiley' />  Trotzdem war unser Aufenthalt bei mir zuhause sehr schön. Lena und Moritz haben bei mir in der Finca übernachtet, ich habe ihnen mein Dorf und meine Schule gezeigt und allen möglichen Freunden und Familienmitgliedern vorgestellt. Wir haben die</p>
<div id="attachment_4209" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a href="http://blog.afs.de/wp-content/uploads/2012/01/P1030713.jpg"><img class="size-medium wp-image-4209" src="http://blog.afs.de/wp-content/uploads/2012/01/P1030713-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" /></a><p class="wp-caption-text">Bananenblatt, Kaffeefeld und Bambus...typisch Eje Cafetero</p></div>
<p>atemberaubende Landschaft um mein Haus mittels eines Spaziergangs mit den Hunden genossen und uns einfach ein wenig entspannt..jaa Reisen kann anstrengend sein. <img src='http://blog.afs.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':)' class='wp-smiley' />  Nicole kam auch noch zu Besuch, allerdings ist sie über Nacht ziemlich krank geworden und musste schon am nächsten Tag wieder nach Hause. In Ubaté blieben wir vier Tage um uns dann am 08.08.2011 auf den Weg nach Pereira in die „Eje Cafetero“, also die Kaffeezone Kolumbiens, zu machen.</p>
<p>In Kolumbien wird beinahe überall Kaffee angebaut, aber die „Eje Cafetero“ ist der bekannteste und wichtigste Teil. Die „Eje-„ oder „Zona Cafetera“ wird auch als Kaffee-Dreieck bezeichnet, da es zwischen den drei Städten Armenia, Pereira und</p>
<div id="attachment_4185" class="wp-caption alignleft" style="width: 235px"><a href="http://blog.afs.de/wp-content/uploads/2012/01/P1030496.jpg"><img class="size-medium wp-image-4185" src="http://blog.afs.de/wp-content/uploads/2012/01/P1030496-225x300.jpg" alt="" width="225" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">Rafal, der Besitzer der Kaffeefinca beim Kaffee ernten</p></div>
<p>Manizales liegt. Hier wird der Großteil des berühmten kolumbianischen Kaffees angebaut. Deshalb gehörte ein Besuch dieses Gebietes definitiv zum Kolumbien-Besuch meiner Schwester und Moritz’. Nach einer laaangen Busfahrt durch alle möglichen Landschaften und Klimastufen Kolumbiens kamen wir spät abends am Terminal in Pereira an. Dort wurden wir von dem Besitzer der Finca, in der wir drei Übernachtungen gebucht hatten, abgeholt. Angekommen hatte die Dame des Hauses uns ein herrliches Abendessen zubereitet. Die Finca heißt „Finca Villa Martha“ ist wunder-, wunder-, wunderschön und die Besitzer mittleren Alters Martha und Raffal sind überaus freundlich und kümmern sich rührend um ihre Gäste. Zu der Zeit übernachteten nur Lena, Moritz und ich dort, also hatten sie den ganzen Tag Zeit für uns. Wir fühlten uns wie Zuhause! <img src='http://blog.afs.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':)' class='wp-smiley' />  Die Zimmer der Finca sind schön, hell und sauber mit eigenem Bad, es gibt einen Pool mit</p>
<div id="attachment_4197" class="wp-caption alignright" style="width: 235px"><a href="http://blog.afs.de/wp-content/uploads/2012/01/P1030613.jpg"><img class="size-medium wp-image-4197" src="http://blog.afs.de/wp-content/uploads/2012/01/P1030613-225x300.jpg" alt="" width="225" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">Da trinken die Hunde auch mal aus dem Pool..hier nimmt man das alles nicht so eng! <img src='http://blog.afs.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':)' class='wp-smiley' /> </p></div>
<p>beheiztem Jacuzzi, drei Schäferhunde, sehr leckeres Frühstück und zum Abendessen was man will, denn Martha kocht selber und man wird beim Frühstück gefragt, was man abends essen möchte. <img src='http://blog.afs.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':)' class='wp-smiley' />  Die ganze Finca ist aus „Guadua“, zu Deutsch: Bambus, gebaut und auf dem riesigen Gelände wachsen beinahe alle Früchte, die in Kolumbien kultiviert werden: Orangen, Mandarinen, Mango, Papaya, Lulo, Bananen, Avocado, Ananas, Guayaba und noch einiges mehr. Die Landschaft ringsum ist der Hammer: Kaffeefelder soweit das Auge reicht, mittendrin Bambuswälder, sanfte Hügel im Sonnenschein und alle Arten von Vögeln, v.a. kleine, bunte Kolibris. Dort haben wir uns dann auch zum ersten Mal richtig entspannt und das Grundstück nur zum Wandern durch die Kaffeefelder verlassen. Raffal erzählte uns natürlich auch alles über Kaffee, was es so zu sagen</p>
<div id="attachment_4186" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="http://blog.afs.de/wp-content/uploads/2012/01/P1030504.jpg"><img class="size-medium wp-image-4186" src="http://blog.afs.de/wp-content/uploads/2012/01/P1030504-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" /></a><p class="wp-caption-text">Dr Kaffeebaur! <img src='http://blog.afs.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':)' class='wp-smiley' /> </p></div>
<p>gibt und zeigte uns den kompletten Verarbeitungsprozess. Es war natürlich super interessant und der Duft von frisch geröstetem Kaffee gehört ab sofort zu meinen Lieblingsgerüchen, v.a. wenn man morgens auf einer Finca in Kolumbien damit wach wird. <img src='http://blog.afs.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':)' class='wp-smiley' />  Nach leider nicht mehr als drei Nächten (wir hatten einen sehr strengen Zeitplan) ging es dann auch schon wieder zurück nach Bogotá und über Ubaté nach Duitama, meinen Gastvater besuchen. Mein Gastvater wohnt seit einigen Monaten dort, denn er verwaltet ein Altenheim in Duitama. Das bedeutet für meine Gastmutter, die immer noch in Ubaté arbeitet, dass sie jeden Freitag nach getaner Arbeit 3h dorthin und am Montag früh gegen 5 Uhr zurück gurken muss. Kein Spaß, aber geht eben nicht anders. Angekommen gingen wir alle, d.h. Lena, Moritz, ich, Luz Helena, Orlando, Daniela und ihr deutscher Freund Maximilian, der auch gerade zu Besuch in Kolumbien war, zusammen Pizza essen. Es war ausgesprochen amüsant, denn um den Tisch saßen mehr Deutsche als Kolumbianer und das auf kolumbianischem Boden! <img src='http://blog.afs.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':)' class='wp-smiley' />  Wir redeten über alles Mögliche, bzw. ich, Max und Dani redeten mit meiner</p>
<div id="attachment_4150" class="wp-caption alignright" style="width: 283px"><a href="http://blog.afs.de/wp-content/uploads/2012/01/P1030088.jpg"><img class="size-medium wp-image-4150" src="http://blog.afs.de/wp-content/uploads/2012/01/P1030088-273x300.jpg" alt="" width="273" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">Kolumbianer und Deutsche...wer ist wer? (Tipp: Hautton <img src='http://blog.afs.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':)' class='wp-smiley' />  )</p></div>
<p>Schwester und Moritz und übersetzten dann das Gesagte für Luz Helena und Orlando. Es funktionierte recht gut, v.a. hatten meine Schwester und Moritz dank ihrer schnellen Auffassungsgabe in unserem Urlaub ziemlich viele Wörter gelernt. So konnten sie zumindest ein Wenig selbst kommunizieren.</p>
<p>Am nächsten Tag ging es dann nach dem gemeinsamen Frühstück im Laufschritt zurück nach Bogotá, denn inzwischen war es Samstag, der 13. August und gegen Mittag endetet der Besuch meiner Lieblingsschwester. Am Flughafen haben wir uns dann noch bei „El Corral“ einen mega-Burger gegönnt und danach, denn das macht den Braten ja auch nicht mehr fett <img src='http://blog.afs.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':)' class='wp-smiley' />  , bei „Juan Valdéz“ ein Stück Kuchen mit kolumbianischem Kaffee. Das war dann auch der Abschluss unserer gemeinsamen Reise, danach verabschiedete ich mich von den Beiden, froh sie in nur 6 Monaten wieder zu sehen!</p>
<p>Jetzt sind es nur noch drei Wochen….</p>

<a href='http://blog.afs.de/2012/01/03/drei-wochen-rundreise/pueblito/' title='pueblito'><img width="100" height="100" src="http://blog.afs.de/wp-content/uploads/2012/01/pueblito-100x100.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Das Bild ist nicht von mir gemacht..trotzdem: Die typische Tayrona Hütte" title="pueblito" /></a>
<a href='http://blog.afs.de/2012/01/03/drei-wochen-rundreise/p1030719/' title='P1030719'><img width="100" height="100" src="http://blog.afs.de/wp-content/uploads/2012/01/P1030719-e1325555477743-100x100.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Goldhaar an den bananos" title="P1030719" /></a>
<a href='http://blog.afs.de/2012/01/03/drei-wochen-rundreise/p1030713/' title='P1030713'><img width="100" height="100" src="http://blog.afs.de/wp-content/uploads/2012/01/P1030713-100x100.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Bananenblatt, Kaffeefeld und Bambus...typisch Eje Cafetero" title="P1030713" /></a>
<a href='http://blog.afs.de/2012/01/03/drei-wochen-rundreise/p1030699/' title='P1030699'><img width="100" height="100" src="http://blog.afs.de/wp-content/uploads/2012/01/P1030699-100x100.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Lulo" title="P1030699" /></a>
<a href='http://blog.afs.de/2012/01/03/drei-wochen-rundreise/p1030696/' title='P1030696'><img width="100" height="100" src="http://blog.afs.de/wp-content/uploads/2012/01/P1030696-e1325555699152-100x100.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Papaya" title="P1030696" /></a>
<a href='http://blog.afs.de/2012/01/03/drei-wochen-rundreise/p1030690/' title='P1030690'><img width="100" height="100" src="http://blog.afs.de/wp-content/uploads/2012/01/P1030690-100x100.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Guayaba, Innenansicht" title="P1030690" /></a>
<a href='http://blog.afs.de/2012/01/03/drei-wochen-rundreise/p1030685/' title='P1030685'><img width="100" height="100" src="http://blog.afs.de/wp-content/uploads/2012/01/P1030685-e1325555752715-100x100.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Orangen" title="P1030685" /></a>
<a href='http://blog.afs.de/2012/01/03/drei-wochen-rundreise/p1030681/' title='P1030681'><img width="100" height="100" src="http://blog.afs.de/wp-content/uploads/2012/01/P1030681-e1325555803240-100x100.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Guayaba" title="P1030681" /></a>
<a href='http://blog.afs.de/2012/01/03/drei-wochen-rundreise/p1030678/' title='P1030678'><img width="100" height="100" src="http://blog.afs.de/wp-content/uploads/2012/01/P1030678-100x100.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Avocada" title="P1030678" /></a>
<a href='http://blog.afs.de/2012/01/03/drei-wochen-rundreise/p1030675/' title='P1030675'><img width="100" height="100" src="http://blog.afs.de/wp-content/uploads/2012/01/P1030675-100x100.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Goldhaar beim Sonnenbaden" title="P1030675" /></a>
<a href='http://blog.afs.de/2012/01/03/drei-wochen-rundreise/p1030656/' title='P1030656'><img width="100" height="100" src="http://blog.afs.de/wp-content/uploads/2012/01/P1030656-100x100.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="So wachsen Ananas :)" title="P1030656" /></a>
<a href='http://blog.afs.de/2012/01/03/drei-wochen-rundreise/p1030651/' title='P1030651'><img width="100" height="100" src="http://blog.afs.de/wp-content/uploads/2012/01/P1030651-100x100.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="&lt;3" title="P1030651" /></a>
<a href='http://blog.afs.de/2012/01/03/drei-wochen-rundreise/p1030639/' title='P1030639'><img width="100" height="100" src="http://blog.afs.de/wp-content/uploads/2012/01/P1030639-100x100.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Die Kaffeepflanze" title="P1030639" /></a>
<a href='http://blog.afs.de/2012/01/03/drei-wochen-rundreise/p1030632/' title='P1030632'><img width="100" height="100" src="http://blog.afs.de/wp-content/uploads/2012/01/P1030632-100x100.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Kaffeeberge" title="P1030632" /></a>
<a href='http://blog.afs.de/2012/01/03/drei-wochen-rundreise/p1030613/' title='P1030613'><img width="100" height="100" src="http://blog.afs.de/wp-content/uploads/2012/01/P1030613-100x100.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Da trinken die Hunde auch mal aus dem Pool..hier nimmt man das alles nicht so eng! :)" title="P1030613" /></a>
<a href='http://blog.afs.de/2012/01/03/drei-wochen-rundreise/p1030588/' title='P1030588'><img width="100" height="100" src="http://blog.afs.de/wp-content/uploads/2012/01/P1030588-100x100.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Der Garten der Kaffeefinca in Pereira" title="P1030588" /></a>
<a href='http://blog.afs.de/2012/01/03/drei-wochen-rundreise/p1030585/' title='P1030585'><img width="100" height="100" src="http://blog.afs.de/wp-content/uploads/2012/01/P1030585-100x100.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Was eine Aussicht!! :)" title="P1030585" /></a>
<a href='http://blog.afs.de/2012/01/03/drei-wochen-rundreise/p1030570/' title='P1030570'><img width="100" height="100" src="http://blog.afs.de/wp-content/uploads/2012/01/P1030570-100x100.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Von links nach rechts: gemahlener, gerösteter und ungerösteter, geschälter Kaffee" title="P1030570" /></a>
<a href='http://blog.afs.de/2012/01/03/drei-wochen-rundreise/p1030559/' title='P1030559'><img width="100" height="100" src="http://blog.afs.de/wp-content/uploads/2012/01/P1030559-100x100.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="gewaschen und getrocknet, aber noch mit Schale" title="P1030559" /></a>
<a href='http://blog.afs.de/2012/01/03/drei-wochen-rundreise/p1030554/' title='P1030554'><img width="100" height="100" src="http://blog.afs.de/wp-content/uploads/2012/01/P1030554-100x100.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="&quot;Plátano&quot; also Kochbanane grün, d.h. nicht so süß und links daneben die normale Banane" title="P1030554" /></a>
<a href='http://blog.afs.de/2012/01/03/drei-wochen-rundreise/p1030553/' title='P1030553'><img width="100" height="100" src="http://blog.afs.de/wp-content/uploads/2012/01/P1030553-100x100.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="&quot;Plátano maduro&quot; d.h. wesentlich süßer als die grüne Kochbanane" title="P1030553" /></a>
<a href='http://blog.afs.de/2012/01/03/drei-wochen-rundreise/p1030543/' title='P1030543'><img width="100" height="100" src="http://blog.afs.de/wp-content/uploads/2012/01/P1030543-100x100.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="grobes Schälen, der Kaffeebohnen" title="P1030543" /></a>
<a href='http://blog.afs.de/2012/01/03/drei-wochen-rundreise/p1030522/' title='P1030522'><img width="100" height="100" src="http://blog.afs.de/wp-content/uploads/2012/01/P1030522-100x100.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Der Samen aus dem eine Kaffeepflanze wird, rechts der erste kleine Trieb" title="P1030522" /></a>
<a href='http://blog.afs.de/2012/01/03/drei-wochen-rundreise/p1030513/' title='P1030513'><img width="100" height="100" src="http://blog.afs.de/wp-content/uploads/2012/01/P1030513-100x100.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="pretty pretty :)" title="P1030513" /></a>
<a href='http://blog.afs.de/2012/01/03/drei-wochen-rundreise/p1030504/' title='P1030504'><img width="100" height="100" src="http://blog.afs.de/wp-content/uploads/2012/01/P1030504-100x100.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Dr Kaffeebaur! :)" title="P1030504" /></a>
<a href='http://blog.afs.de/2012/01/03/drei-wochen-rundreise/p1030496/' title='P1030496'><img width="100" height="100" src="http://blog.afs.de/wp-content/uploads/2012/01/P1030496-100x100.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Rafal, der Besitzer der Kaffeefinca beim Kaffee ernten" title="P1030496" /></a>
<a href='http://blog.afs.de/2012/01/03/drei-wochen-rundreise/p1030491/' title='P1030491'><img width="100" height="100" src="http://blog.afs.de/wp-content/uploads/2012/01/P1030491-100x100.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Kolibris gibt es dort auch :)" title="P1030491" /></a>
<a href='http://blog.afs.de/2012/01/03/drei-wochen-rundreise/p1030487/' title='P1030487'><img width="100" height="100" src="http://blog.afs.de/wp-content/uploads/2012/01/P1030487-100x100.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="P1030487" title="P1030487" /></a>
<a href='http://blog.afs.de/2012/01/03/drei-wochen-rundreise/p1030481/' title='P1030481'><img width="100" height="100" src="http://blog.afs.de/wp-content/uploads/2012/01/P1030481-100x100.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Moritz in Ubaté mit meinen drei Hunden: Kusi, Max und Simon (v.l.n.r.)" title="P1030481" /></a>
<a href='http://blog.afs.de/2012/01/03/drei-wochen-rundreise/p1030476/' title='P1030476'><img width="100" height="100" src="http://blog.afs.de/wp-content/uploads/2012/01/P1030476-100x100.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Vor dem Wasserfall, der hinter meinem Haus in Ubaté in die Tiefe stürzt" title="P1030476" /></a>
<a href='http://blog.afs.de/2012/01/03/drei-wochen-rundreise/p1030470/' title='P1030470'><img width="100" height="100" src="http://blog.afs.de/wp-content/uploads/2012/01/P1030470-100x100.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Kolumbien ist eine Legende :) &lt;3" title="P1030470" /></a>
<a href='http://blog.afs.de/2012/01/03/drei-wochen-rundreise/p1030468/' title='P1030468'><img width="100" height="100" src="http://blog.afs.de/wp-content/uploads/2012/01/P1030468-100x100.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Unter kolumbianischer Flagge" title="P1030468" /></a>
<a href='http://blog.afs.de/2012/01/03/drei-wochen-rundreise/p1030462/' title='P1030462'><img width="100" height="100" src="http://blog.afs.de/wp-content/uploads/2012/01/P1030462-100x100.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="P1030462" title="P1030462" /></a>
<a href='http://blog.afs.de/2012/01/03/drei-wochen-rundreise/p1030459/' title='P1030459'><img width="100" height="100" src="http://blog.afs.de/wp-content/uploads/2012/01/P1030459-100x100.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Die Straßenstände..es ist herrlich wenn es an allen Ecken und Enden frische Früchte o.Ä. gibt..vor allem bei der Hitze in Cartagena!" title="P1030459" /></a>
<a href='http://blog.afs.de/2012/01/03/drei-wochen-rundreise/p1030452/' title='P1030452'><img width="100" height="100" src="http://blog.afs.de/wp-content/uploads/2012/01/P1030452-100x100.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="P1030452" title="P1030452" /></a>
<a href='http://blog.afs.de/2012/01/03/drei-wochen-rundreise/p1030450/' title='P1030450'><img width="100" height="100" src="http://blog.afs.de/wp-content/uploads/2012/01/P1030450-100x100.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="groooße Fenster" title="P1030450" /></a>
<a href='http://blog.afs.de/2012/01/03/drei-wochen-rundreise/p1030445/' title='P1030445'><img width="100" height="100" src="http://blog.afs.de/wp-content/uploads/2012/01/P1030445-100x100.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Die Straßen Cartagenas" title="P1030445" /></a>
<a href='http://blog.afs.de/2012/01/03/drei-wochen-rundreise/p1030435/' title='P1030435'><img width="100" height="100" src="http://blog.afs.de/wp-content/uploads/2012/01/P1030435-100x100.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Moritz, ich und Lena" title="P1030435" /></a>
<a href='http://blog.afs.de/2012/01/03/drei-wochen-rundreise/p1030423/' title='P1030423'><img width="100" height="100" src="http://blog.afs.de/wp-content/uploads/2012/01/P1030423-100x100.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Die berühmten &quot;Murallas&quot; ..Stadtmauern" title="P1030423" /></a>
<a href='http://blog.afs.de/2012/01/03/drei-wochen-rundreise/p1030420/' title='P1030420'><img width="100" height="100" src="http://blog.afs.de/wp-content/uploads/2012/01/P1030420-100x100.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Kontraste: das alte Cartagena und das neue" title="P1030420" /></a>
<a href='http://blog.afs.de/2012/01/03/drei-wochen-rundreise/p1030397/' title='P1030397'><img width="100" height="100" src="http://blog.afs.de/wp-content/uploads/2012/01/P1030397-100x100.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="P1030397" title="P1030397" /></a>
<a href='http://blog.afs.de/2012/01/03/drei-wochen-rundreise/p1030396/' title='P1030396'><img width="100" height="100" src="http://blog.afs.de/wp-content/uploads/2012/01/P1030396-100x100.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="rießige blaue Krabben im Parque Tayrona..beeindruckend, was die Natur so alles schafft!" title="P1030396" /></a>
<a href='http://blog.afs.de/2012/01/03/drei-wochen-rundreise/p1030380/' title='P1030380'><img width="100" height="100" src="http://blog.afs.de/wp-content/uploads/2012/01/P1030380-100x100.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Der Weg zum &quot;Pueblito&quot; der Tayrona-Indianer: 2h klettern in brütender Hitze!" title="P1030380" /></a>
<a href='http://blog.afs.de/2012/01/03/drei-wochen-rundreise/p1030375/' title='P1030375'><img width="100" height="100" src="http://blog.afs.de/wp-content/uploads/2012/01/P1030375-100x100.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Der Nacktbadestrand :)" title="P1030375" /></a>
<a href='http://blog.afs.de/2012/01/03/drei-wochen-rundreise/p1030363/' title='P1030363'><img width="100" height="100" src="http://blog.afs.de/wp-content/uploads/2012/01/P1030363-100x100.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Eine Bucht im Parque Tayrona" title="P1030363" /></a>
<a href='http://blog.afs.de/2012/01/03/drei-wochen-rundreise/p1030357/' title='P1030357'><img width="100" height="100" src="http://blog.afs.de/wp-content/uploads/2012/01/P1030357-100x100.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Küste im Parque Tayrona" title="P1030357" /></a>
<a href='http://blog.afs.de/2012/01/03/drei-wochen-rundreise/p1030348/' title='P1030348'><img width="100" height="100" src="http://blog.afs.de/wp-content/uploads/2012/01/P1030348-100x100.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Noch eine Bucht..im Hintergrund die Ausläufer der &quot;Sierra Nevada de Santa Marta&quot; einem Küstengebirge." title="P1030348" /></a>
<a href='http://blog.afs.de/2012/01/03/drei-wochen-rundreise/p1030331-2/' title='P1030331'><img width="100" height="100" src="http://blog.afs.de/wp-content/uploads/2012/01/P10303311-100x100.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Weiter als bis dorthin, wo sich die Wellen brechen sollte man nicht schwimmen. Dort gibt es sehr starke, gefährliche Strömungen." title="P1030331" /></a>
<a href='http://blog.afs.de/2012/01/03/drei-wochen-rundreise/p1030318/' title='P1030318'><img width="100" height="100" src="http://blog.afs.de/wp-content/uploads/2012/01/P1030318-100x100.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Der Süßwasserfluss, der aus dem Dschungel ins Meer fließt..direkt neben dem Strand...geht es bitte noch idyllischer?? :)" title="P1030318" /></a>
<a href='http://blog.afs.de/2012/01/03/drei-wochen-rundreise/p1030305/' title='P1030305'><img width="100" height="100" src="http://blog.afs.de/wp-content/uploads/2012/01/P1030305-100x100.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Goldhaar auf einer frischen Kokosnuss mit Aussicht auf die Postkartentraumbucht des Parque Tayronas :)" title="P1030305" /></a>
<a href='http://blog.afs.de/2012/01/03/drei-wochen-rundreise/p1030278/' title='P1030278'><img width="100" height="100" src="http://blog.afs.de/wp-content/uploads/2012/01/P1030278-100x100.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Das &quot;Capo San Juan&quot; der schönsten Stelle des Parque Tayrona" title="P1030278" /></a>
<a href='http://blog.afs.de/2012/01/03/drei-wochen-rundreise/p1030264/' title='P1030264'><img width="100" height="100" src="http://blog.afs.de/wp-content/uploads/2012/01/P1030264-100x100.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Die Farbe des Wassers.... :)" title="P1030264" /></a>
<a href='http://blog.afs.de/2012/01/03/drei-wochen-rundreise/p1030248/' title='P1030248'><img width="100" height="100" src="http://blog.afs.de/wp-content/uploads/2012/01/P1030248-100x100.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="P1030248" title="P1030248" /></a>
<a href='http://blog.afs.de/2012/01/03/drei-wochen-rundreise/p1030227/' title='P1030227'><img width="100" height="100" src="http://blog.afs.de/wp-content/uploads/2012/01/P1030227-100x100.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Meine drei Mitreisenden: Nicole, Moritz und Lena" title="P1030227" /></a>
<a href='http://blog.afs.de/2012/01/03/drei-wochen-rundreise/p1030222/' title='P1030222'><img width="100" height="100" src="http://blog.afs.de/wp-content/uploads/2012/01/P1030222-100x100.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Bucht von Taganga" title="P1030222" /></a>
<a href='http://blog.afs.de/2012/01/03/drei-wochen-rundreise/p1030211/' title='P1030211'><img width="100" height="100" src="http://blog.afs.de/wp-content/uploads/2012/01/P1030211-100x100.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="P1030211" title="P1030211" /></a>
<a href='http://blog.afs.de/2012/01/03/drei-wochen-rundreise/p1030196/' title='P1030196'><img width="100" height="100" src="http://blog.afs.de/wp-content/uploads/2012/01/P1030196-e1325558647386-100x100.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Das Bild sollte es eigtl schon erklären, was da am Strand verkauft wird: Haifischöl :)" title="P1030196" /></a>
<a href='http://blog.afs.de/2012/01/03/drei-wochen-rundreise/p1030186/' title='P1030186'><img width="100" height="100" src="http://blog.afs.de/wp-content/uploads/2012/01/P1030186-100x100.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Bucht vor Taganga" title="P1030186" /></a>
<a href='http://blog.afs.de/2012/01/03/drei-wochen-rundreise/p1030158/' title='P1030158'><img width="100" height="100" src="http://blog.afs.de/wp-content/uploads/2012/01/P1030158-100x100.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Wir haben uns sehr lieb! :) &lt;3" title="P1030158" /></a>
<a href='http://blog.afs.de/2012/01/03/drei-wochen-rundreise/p1030134/' title='P1030134'><img width="100" height="100" src="http://blog.afs.de/wp-content/uploads/2012/01/P1030134-100x100.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Am Meer unten: Taganga; nach oben hin die Sierra Nevada" title="P1030134" /></a>
<a href='http://blog.afs.de/2012/01/03/drei-wochen-rundreise/p1030125/' title='P1030125'><img width="100" height="100" src="http://blog.afs.de/wp-content/uploads/2012/01/P1030125-100x100.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Auf dem Boot" title="P1030125" /></a>
<a href='http://blog.afs.de/2012/01/03/drei-wochen-rundreise/p1030108/' title='P1030108'><img width="100" height="100" src="http://blog.afs.de/wp-content/uploads/2012/01/P1030108-100x100.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Taganga" title="P1030108" /></a>
<a href='http://blog.afs.de/2012/01/03/drei-wochen-rundreise/p1030088/' title='P1030088'><img width="100" height="100" src="http://blog.afs.de/wp-content/uploads/2012/01/P1030088-100x100.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Kolumbianer und Deutsche...wer ist wer? (Tipp: Hautton :) )" title="P1030088" /></a>
<a href='http://blog.afs.de/2012/01/03/drei-wochen-rundreise/p1030073/' title='P1030073'><img width="100" height="100" src="http://blog.afs.de/wp-content/uploads/2012/01/P1030073-100x100.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Einer der berühmten Parks in Bucaramanga, der &quot;grünen Stadt&quot;" title="P1030073" /></a>

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		<title>Weihnachten und der Lauf der Dinge</title>
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		<pubDate>Tue, 27 Dec 2011 00:21:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>nathalie_brasilien</dc:creator>
				<category><![CDATA[Brasilien-Blog (Nathalie)]]></category>
		<category><![CDATA[Freunde in Deutschland]]></category>
		<category><![CDATA[Kummer]]></category>
		<category><![CDATA[Weihnachten]]></category>

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		<description><![CDATA[Seit gut einem Monat habe ich jetzt schon Ferien. Ich habe einiges erlebt: Ich habe mich oft mit Freunden getroffen, war öfters feiern und musste erste Abschiede verkraften. Und dann war natürlich Weihnachten. Ich hatte mich schon auf ein großes &#8220;ich-will-nach-Hause&#8221;-Drama eingestellt, aber ich habe die Feiertage sehr gut verkraftet. Aber von Anfang an &#8230;Da [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Seit gut einem Monat habe ich jetzt schon Ferien. Ich habe einiges erlebt: Ich habe mich oft mit Freunden getroffen, war öfters feiern und musste erste Abschiede verkraften. Und dann war natürlich Weihnachten. Ich hatte mich schon auf ein großes &#8220;ich-will-nach-Hause&#8221;-Drama eingestellt, aber ich habe die Feiertage sehr gut verkraftet. Aber von Anfang an &#8230;<span id="more-4128"></span>Da ich leider immer noch nicht wirklich brasilianische Freunde habe, treffe ich mich immer mit anderen Austauschschülern. Davon haben wir nämlich einige hier. Es ist immer wieder schön mit ihnen, da wir alle &#8220;im gleichem Boot&#8221; sitzen und die selben Sorgen und Glücksmomente teilen. Und ich finde es sogar gar nicht so schlecht, dass ich nicht so viele brasilianische Freunde habe, denn dann werde ich im Juni &#8220;weniger&#8221; zurücklassen.</p>
<p>Dann am 18.12 musste ich mich von Cait, der Australierin verabschieden. Ich habe viel mit Cait und Kirsten (Neuseeland) gemacht, und jetzt fehlt irgendwie ein Teil. Aber Abschiede sind mittlerweile zum Alltag geworden, und davon werde ich noch mehr innerhalb des kommenden Jahres verkraften müssen. Trotzdem ist es natürlich komisch und traurig.<br />
Ich hab mich auch diesen Monat im Fitnessstudio angemeldet, Muskelkater war da natürlich vorprogrammiert&#8230;</p>
<p>Dann war am Wochenende Weihnachten. Ich war nie ein großer Weihnachtsfan und eher angenervt von der ganzen Deko etc., aber das Weihnachten mit meiner Gastfamilie war sehr ruhig. In der Küche war am 24. die ganze  Zeit Hochbetrieb und abends wurde alles auf einem Tisch aufgedeckt. Ich bin mit meinem Bruder um ca. 9h Abends noch zu Freunden von ihm gegangen und da ca. 1 Stunde geblieben, natürlich mussten wir da auch was essen, dann sind wir wieder nach Hause und sein Freund ist auch zu uns gekommen. Sonst war nur meine Oma da und ein Cousin mit Frau. Und natürlich meine Familie (Mutter, 2 Schwestern, 2 Brüder und die Freundin von meinem einen Bruder). Geschenke gab es nicht, was mir sehr entgegen kam (normalerweise gibt es aber Geschenke in Brasilien zu Weihnachten). Am nächsten Tag bin ich mit meinem Bruder und seinem Freund (ja mein einer Gastbrüder ist schwul und soooo cool!) und einer gemeinsamen Freundin von ihnen zu der Familie des Freundes gegangen, auch da wurde gegessen und Musik gehört und natürlich geredet. Abend sind wir dann noch nach Barra gefahren, das ist DAS Stadtviertel in Salvador (Bars, Strand etc.).</p>
<p>Weihnachtsstimmung hatte ich trotz der übertriebenen Dekoration überall nicht, klar, 35°C ist doch was anderes als der Winter in Deutschland. Da ich wie gesagt nie der mega Weihnachtsfan war, war ich völlig zufrieden mit diesem recht schlichtem Weihnachten und trotz skypen mit meiner Familie in Deutschland bleib das Heimweh aus.<br />
<a href="http://blog.afs.de/wp-content/uploads/2011/12/SAM_0743.jpg"><img class="aligncenter size-medium wp-image-4129" src="http://blog.afs.de/wp-content/uploads/2011/12/SAM_0743-225x300.jpg" alt="" width="225" height="300" /></a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><a href="http://blog.afs.de/wp-content/uploads/2011/12/SAM_0751.jpg"><img class="aligncenter size-medium wp-image-4130" src="http://blog.afs.de/wp-content/uploads/2011/12/SAM_0751-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" /></a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><a href="http://blog.afs.de/wp-content/uploads/2011/12/SAM_0806.jpg"><img class="aligncenter size-medium wp-image-4131" src="http://blog.afs.de/wp-content/uploads/2011/12/SAM_0806-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" /></a></p>
<p>Ich bin nun fast schon die Hälfte der Zeit hier, und so viel hat sich verändert. Die anfängliche Angst darüber, was man in Deutschland zurück lässt ist der Angst vor der Zukunft und der Rückreise gewichen. Natürlich vermisse ich viele Freunde und auch meine Familie, aber ich fühle mich hier wirklich wie zu Hause. Durch dieses eine Jahr Abstinenz merkt man wirklich, wer die wahren Freunde sind. Ich bin gerade von einigen wirklich guten Freunden enttäuscht, aber wahrscheinlich hat man da zu hohe Erwartungen. Andererseits gibt es dann Leute, mit denen ich jetzt mehr Kontakt habe, als ich hatte, als ich noch in Deutschland war. Und dann vermisse ich die Leute, mit denen ich zwar befreundet war, aber nicht so gut. Die Leute, die immer dabei waren, mit denen man aber nicht so eine enge Beziehung hat. Und natürlich bleiben noch viele Freunde, die sich regelmäßig melden. Generell ist dieses Austauschjahr ein einziger Kummer. Von Heimweh und Fernweh über alte Freunde, neue Freunde, die eigene Familie und die Leute, die wie eine neue sind, verflossene und neue Liebe etc. Aber die Erfahrungen, die ich hier gemacht habe, sind diesen Kummer wert!</p>
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		<title>Was mache ich eigentlich in Mexiko: Meine Arbeit</title>
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		<pubDate>Wed, 14 Dec 2011 06:07:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>samuel_mexiko</dc:creator>
				<category><![CDATA[Freiwilligendienste-Blogs]]></category>
		<category><![CDATA[Mexiko-Blog (Samuel)]]></category>
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		<category><![CDATA[Opcion]]></category>
		<category><![CDATA[Prävention]]></category>
		<category><![CDATA[Projektarbeit]]></category>

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		<description><![CDATA[Meine Arbeit im Moment besteht aus zwei verschiedenen Projekten in zwei Organisationen: Centro Juvenil Promocion Integral A.C., kurz CEJUV, und Opcion Mexico. CEJUV ist mein eigentlicher Arbeitgeber und weitaus größer als Opcion, die Büros sind im selben Gebäude und die beiden Organisationen arbeiten zusammen. Beide Projekte sind Projekte zur Drogenprävention, die Idee: Prävention und Vorbeugung [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Meine Arbeit im Moment besteht aus zwei verschiedenen Projekten in zwei Organisationen: Centro Juvenil Promocion Integral A.C., kurz CEJUV, und Opcion Mexico. CEJUV ist mein eigentlicher Arbeitgeber und weitaus größer als Opcion, die Büros sind im selben Gebäude und die beiden Organisationen arbeiten zusammen.<br />
Beide Projekte sind Projekte zur Drogenprävention, die Idee: Prävention und Vorbeugung von Drogensucht ist weitaus einfacher, kostengünstiger und sinnvoller als später aus Drogen entstandene Probleme zu lösen. Kurz: Besser an der Ursache als an den Symptomen arbeiten!<br />
Unsere Arbeit: Werte vermitteln,  Alternativen aufzeigen, über die Problematik reden<span id="more-3989"></span></p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Die Arbei bei Opcion<a href="http://blog.afs.de/wp-content/uploads/2011/12/DSCF2859.jpg"><img class="alignright size-medium wp-image-3976" src="http://blog.afs.de/wp-content/uploads/2011/12/DSCF2859-300x225.jpg" alt="" width="225" height="168" /></a></strong></p>
<p style="text-align: justify;">Das Projekt in Opcion findet dreimal in der Woche in zwei Vierteln statt, Mittwochabends für 2 Stunden in Poder Popular, Freitagabends zwei Stunden in Plateros, und Samstagnachmittags für 4 Stunden in beiden Vierteln.</p>
<p style="text-align: justify;">Anfangs sind wir immer zu den selben Zeiten in diese Viertel gegangen und haben Aktivitäten mit Jonglieren, Kinderliedern und Kinderspielen gemacht &#8230; jedoch ohne ein einziges Kind. Das diente dazu, dass uns die Leute im den Vierteln wahrnahmen, und nach und nach kamen dann wirklich immer mehr Kinder. Inzischen wissen die Kinder, wann wir da sind, und es kommen fast immer die selben und freuen sich, dass wir uns mit ihnen beschäftigen.</p>
<p style="text-align: justify;">Mittwochs und Freitags zeigen wir zudem Kurzfilme mit unserem mitgebrachten Projektor, ausgestrahlt auf einer Decke, einer Häußerwand oder einem kleinem Versammlungsraum, der Strom wird uns von hilfsbereiten Nachbarn zur Verfügung gestellt. Die Filme vermitteln immer bestimmte Werte und machen auf Themen aufmerksam wie Umwelt, Rechte von Kindern, Zusammenleben von Menschen oder Grundwerte. Mit kleinen Spielen schließen wir anschließend ab und reden mit den Kindern, was ihnen an den Kurzfilmen gefallen hat, was sie daraus lernen können und wie man das Gesehene auf ihr alltägliches Leben übertragen kann. Und in der darauffolgenden Woche sind die Kinder bereits auf neue Geschichten und Figuren im improvisierten &#8221; Kinosaal&#8221; gespannt&#8230;</p>
<p style="text-align: justify;"><a href="http://blog.afs.de/wp-content/uploads/2011/12/DSCF2776.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-3971" src="http://blog.afs.de/wp-content/uploads/2011/12/DSCF2776-100x100.jpg" alt="" width="116" height="116" /></a>Vor Kurzem haben wir außerdem in Poder Popular ein Penacho-Turnier veranstaltet.Penacho, das ist im Grunde wie Basketball oder Handball, zwei Teams versuchen, den Ball auf der jeweils anderen Spielfeldseite gegen einen Pfosten zu schlagen, das kann ein Baum, eine Laterne oder aneinandergeklebte Holzstöcke sein. Man dribbelt, passt sich den Ball und sollte versuchen, möglichst mit seinem Team zusammenzuarbeiten. Als Preise gab es für die Gewinner Diabolos, für die anderen Teams Jonglierbälle. Nach einigen spannenden und anstrengenden Runden standen Lalo, Brandon und David als Gewinner fest, und für die Kamera wurden anschließend sogar einige Freudentränen glaubhaft inszeniert&#8230;<a href="http://blog.afs.de/wp-content/uploads/2011/12/DSCF2800.jpg"><img class="alignright size-thumbnail wp-image-3973" src="http://blog.afs.de/wp-content/uploads/2011/12/DSCF2800-100x100.jpg" alt="" width="110" height="110" /></a></p>
<p style="text-align: justify;">Nach dem Turnier haben wir das übrige Crepepapier auf der Wiese ausgebreitet und die Kinder malten Sachen, die ihnen Spaß machen und gefallen. Eine halbe Stunde später verzierten Schildkröten, Haie, Vögel und Kinder in Siegerposen mit Diabolos das braune Papier in verschiedenen Farben. Und als wir uns eine halbe Stunde danach auf den Weg nach Plateros machten, um dort mit unseren Aktivitäten weiterzumachen, hinterließen wir ein paar erschöpfte, gut gelaunte und zum Abschied winkende Kinder.</p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://blog.afs.de/wp-content/uploads/2011/12/DSCF2814.jpg"><img class="aligncenter size-medium wp-image-3974" src="http://blog.afs.de/wp-content/uploads/2011/12/DSCF2814-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" /></a></p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Meine Arbeit in CEJUV</strong></p>
<p style="text-align: center;"><strong><a href="http://blog.afs.de/wp-content/uploads/2011/12/IMG_2748.jpg"><img class="aligncenter size-medium wp-image-4092" src="http://blog.afs.de/wp-content/uploads/2011/12/IMG_2748-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" /></a><br />
</strong></p>
<p style="text-align: justify;">In Cejuv fing vor einigen Wochen ein neues Projekt in 15 Prepas, der deutschen Oberstufe entsprechend, in den verschiedensten Stadtbezirken statt. Manche liegen im Süden nahe der schwimmenden Gärten in Xochimilco, andere im Norden. Gemeinsam haben sie fast alle, dass die Anreise sehr lange dauert, seien es zwei komplette Metrolinien oder eine Busfahrt über Periferico für gut eineinhalb Stunden.</p>
<p style="text-align: justify;">An den Prepas veranstalten wir Videopräsentationen, Videoworkshops und Konzerte.</p>
<p style="text-align: justify;">Die gezeigten Videos behandeln alle die Thematik von Sucht und Drogenauswirkungen und wir strahlen sie in zwei Blöcken aus, zwischen welchen wir mit den „chavos“ über die Thematik reden: Was denkt ihr, wo beginnt eine Sucht, von was kann man süchtig werden, wie kann man sie verhindern, welche Rolle spielen Freunde, Familie, soziale Netze?</p>
<p style="text-align: justify;"><a href="http://blog.afs.de/wp-content/uploads/2011/12/IMG_2736.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-4094" src="http://blog.afs.de/wp-content/uploads/2011/12/IMG_2736-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" /></a></p>
<p style="text-align: justify;">In den Videoworkshops geben wir Jugendlichen die Möglichkeit, mit den von uns mitgebrachten Kameras Videos ihrer Wahl aufzunehmen und anschließend Preise zu gewinnen. Dazu gehen wir ebefalls an Prepas, sprechen Jugendliche an und ermuntern sie zur Teilnahme. Gewonnen haben an der einen Prepa eine Gruppe, die ein Video im Stil von „Paranormal Activities“ über übernatürliche Erscheinungen an ihrer Schule gedreht haben, alles in allem ein wirklich gelungenes Video.</p>
<p style="text-align: justify;">Die Konzerte finden ebenfalls an den Prepas statt, entweder in den Auditorios oder auf dem Hof.  Miguel, der Direktor von Cejuv und gleichzeitig mein Gastvater, spielt auf der Gitarre und singt dazu. Sobald die Musik anfängt, kommen immer mehr Jugendliche hinzu, die sich dann Lieder aussuchen können und von Miguel zum Mitsingen ermuntert werden. Währenddessen fange ich zu malen an und meistens kommen dann ebenfalls Interessierte, die sich Blatt und Farben leihen und ebenfalls malen. Das Ganze dient dazu, den Jugendlichen Möglichkeiten aufzuzeigen, sich in der Freizeit zu beschäftigen und auszudrücken, sie zu animieren sich kreativ nach ihrem Geschmack zu engagieren. Bei den Konzerten sind meist um die 30 bis 45 Jugendliche, die interessiert der Musik folgen, mit uns reden uns sich nach unserer Arbeit erkundigen.<a href="http://blog.afs.de/wp-content/uploads/2011/12/IMG_2905.jpg"><img class="alignright size-medium wp-image-4096" src="http://blog.afs.de/wp-content/uploads/2011/12/IMG_2905-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" /></a></p>
<p style="text-align: justify;">Ich hoffe, ich habe einen einigermaßen guten Überblick über meine derzeitigen Tätigkeiten vermittelt.</p>
<p>Bis zum nächsten Blogeintrag und Danke für das Interesse<br />
Samuel</p>
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		<title>Besuch bei „Workshops Unlimited“</title>
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		<pubDate>Tue, 13 Dec 2011 06:24:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>alexandra_suedafrika</dc:creator>
				<category><![CDATA[Freiwilligendienste-Blogs]]></category>
		<category><![CDATA[Südafrika-Blog (Alexandra)]]></category>
		<category><![CDATA[Erfahrung]]></category>
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		<category><![CDATA[Workshops United]]></category>

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		<description><![CDATA[Um mir dabei zu helfen, mich in Alta du Toit einzuleben, hatte meine Entsendeorganisation mir einen Tagesausflug bei „Workshops Unlimited“ beschafft. Hintergedanke war hierbei, mir zu zeigen, wie gut ich es doch in meinem Projekt habe. So wurde ich am Abend vorher von einer AFS-Ehrenamtlichen abgeholt und nach Mitchells Plain gebracht, wo „Workshops Unlimited“ ansässig [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Um mir dabei zu helfen, mich in Alta du Toit einzuleben, hatte meine Entsendeorganisation mir einen Tagesausflug bei „Workshops Unlimited“ beschafft. Hintergedanke war hierbei, mir zu zeigen, wie gut ich es doch in meinem Projekt habe.</p>
<p><span id="more-4047"></span></p>
<p>So wurde ich am Abend vorher von einer AFS-Ehrenamtlichen abgeholt und nach Mitchells Plain gebracht, wo „Workshops Unlimited“ ansässig ist. Lindie, eine Regionalkoordinatorin von AFS, wohnt in Mitchells Plain und kennt das Projekt, da ihr Sohn ebenfalls behindert ist und dort arbeitet. Lindie erzählte mir, dass ihr Sohn 33 Jahre alt ist, seine Behinderung aber erst in der Schulzeit erkannt wurde. Giovanni, so heißt der Sohn, hat offenbar Schäden in der Gehirnregion, die für Mathematik zuständig ist, was dazu führt, dass er sich nicht mehr als drei Dinge merken kann. Giovanni arbeitet erst weit wenigen Monaten bei „Workshops Unlimited“ und liebt seine Arbeit dort. Nachdem er die Schule beendet hatte, saß  er viele Jahre einfach zu Hause, da er keinen Job bekommen hatte. Ich aß nach meiner Ankunft dann mit der Familie zu Abend und übernachtete bei ihnen, bevor ich am nächsten Tag in das Projekt gefahren wurde.</p>
<p>„Workshops Unlimited“ liegt hinter einer Shopping Mall und sieht von außen wie eine einfache Lagerhalle aus. Drinnen befinden sich mehrere Räume und ein Büro. Ähnlich wie in Alta du Toit sind die Behinderten, die dort arbeiten, je nach Fähigkeiten in verschiedene Gruppen eingeteilt. Anders als in meinem Projekt ist jedoch, dass die Behinderten dort nicht wohnen, sondern wirklich nur arbeiten und außerdem allesamt schwarz oder coloured sind. Dass Alta du Toit vergleichbar gut dasteht, wurde mir praktisch sofort beim Eintreten bewusst. Die Räume dort sind in einem relativ schlechten Zustand, da das Projekt keinerlei Fördergelder erhält. Obwohl es hier draußen schon recht warm ist, war es in den Räumen dort ziemlich kalt und ich frage mich, wie man dort auch nur annähernd arbeiten kann, wenn es hier Winter ist.</p>
<p>Ein wesentlicher Unterschied zu Alta du Toit ist meines Erachtens, dass bei „Workshops Unlimited“ mehr Wert auf Erziehung gelegt wird, während in meinem Projekt viel mehr gearbeitet wird. Das, was ich hier Erziehung nenne, wird dort „Life Skills“ genannt. Gemeint sind damit Übungen, bei denen man versucht, die Behinderten mit ihrem näheren Umfeld vertraut zu machen. An dem Tag als ich da war, haben die Therapeuten zum Beispiel das Thema Polizei besprochen. Mit den Behinderten wurde also erarbeitet, in welchen Fällen man die Polizei ruft, wie das südafrikanische Zeichen für Polizei aussieht und welche Informationen man bereit halten sollte, wenn man sich bei der Polizei meldet (also die klassischen W-Fragen).</p>
<p>Von diesen Life Skills-Stunden abgesehen erledigen die Behinderten hier ebenfalls Auftragsarbeiten. Bei meinem Besuch wurden medizinische Kanülen eingetütet. In der Holzwerkstatt basteln die Behinderten aus gesammelten Holz Weinkästen oder Halterungen für Gardinenstangen.</p>
<p>Besonders interessiert war ich an der Gruppe der Low Functions, da ich natürlich wissen wollte, wie man mit den Behinderten hier umgeht. Ich stellte dann erst einmal fest, dass die Behinderten hier deutlich später kommen als alle anderen – erst gegen 11 Uhr. Die Low Functions bei „Workshops Unlimited“ erschienen mir fast schon schwerbehindert, da die meisten nicht sprechen und auch nicht laufen konnten. Die Pflegerinnen waren sehr nett, erzählten mir jedoch, dass sie im Grunde gar keine Zeit haben, mit dem Behinderten irgendwelche Spiele zu spielen. Da sie nur zu zweit sind, sind sie fast ausschließlich damit beschäftigt, die Behinderten zu füttern und zu säubern. Die selbstgebastelten Spielsachen, die ich dort fand, wurden vor einigen Monaten von Freiwilligen hergestellt.</p>
<p>Die meiste Zeit verbrachte ich allerdings bei den beiden Ergotherapeutinnen, die etwa in meinem Alter und den Endzügen ihres Studiums sind und mir einiges an Ideen und Thesenpapieren mit auf den Heimweg gaben. Mit Inken aus Namibia konnte ich mich auf Deutsch austauschen und zwei Wochen später haben wir uns auch mal zum Lunch in der Stadt getroffen, so dass ich aus dem Besuch auch einen sozialen Kontakt mitgenommen habe.</p>
<p>Gegen 16 Uhr wurde ich zum Glück wieder abgeholt und nach Alta du Toit gefahren, das mir nach einem Tag wie diesem vorkam wie das Paradies…</p>
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		<title>Einen Fingernagel lang Indien</title>
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		<pubDate>Sun, 11 Dec 2011 19:39:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>johanna_indien</dc:creator>
				<category><![CDATA[Indien-Blog (Johanna)]]></category>
		<category><![CDATA[Abschied]]></category>
		<category><![CDATA[Chennai]]></category>
		<category><![CDATA[Dörfer]]></category>
		<category><![CDATA[Rückkehr]]></category>

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		<description><![CDATA[Es dauert ungefähr zweieinhalb Monate bis mein Fingernagel sich erneuert hat – eine kleine Lektion am Rande, die mich mein Aufenthalt in Indien gelehrt hat. Am vierten Tag bekam ich ein Henna Tattoo auf die linke Hand. Die Farbe wusch sich von der Haut aber nicht von meinem Fingernagel. Und diese kleine braune Verfärbung wuchs [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es dauert ungefähr zweieinhalb Monate bis mein Fingernagel sich erneuert hat – eine kleine Lektion am Rande, die mich mein Aufenthalt in Indien gelehrt hat. Am vierten Tag bekam ich ein Henna Tattoo auf die linke Hand. Die Farbe wusch sich von der Haut aber nicht von meinem Fingernagel. Und diese kleine braune Verfärbung wuchs mit der Zeit raus. Letzte Woche habe ich sie dann abgeschnitten.  Es wird Zeit nach Hause zu gehen.<span id="more-4063"></span><a href="http://blog.afs.de/wp-content/uploads/2011/12/DSCF0490.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-4064" src="http://blog.afs.de/wp-content/uploads/2011/12/DSCF0490-1024x768.jpg" alt="" width="401" height="301" /></a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><a href="http://blog.afs.de/wp-content/uploads/2011/12/DSCF1445.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-4068" src="http://blog.afs.de/wp-content/uploads/2011/12/DSCF1445-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" /></a></p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong>Und ich kann mich nicht entscheiden</strong></p>
<p><strong></strong>ob die Zeit schnell oder langsam vergangen ist. Wenn ich daran denke, was alles in den letzten drei Monaten passiert ist, kann ich kaum glauben, dass es nur drei Monate waren.  Andererseits gingen Oktober und November auch viel schneller rum; wahrscheinlich auch weil ich eine Art Alltagsroutine entwickelt hatte.  Immer wieder sagten Bridgid und ich uns gegenseitig: „Kannst du es glauben? Nur noch zwei Wochen? “ oder „Oh ja, ich will mein weiches Bett zurück und nicht mehr dieses Brett mit ultradünner Matratze. Und Weihnachten, denk doch nur an Weihnachten!“ Dann sagten wir wieder Dinge wie: „Ich will die Kinder nicht verlassen. Ich habe mich hier so eingelebt. Und wer weiß, wann ich die Leute hier wiedersehe?“  Es tut gut, wenn man sich gegenseitig Trost oder Vorfreude spenden kann.</p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong>„Noch bis zum Ende alles auskosten und HIER leben!“</strong></p>
<p>habe ich versucht zu meinem Motto zu machen. Wenn die Kinder uns baten doch länger zu bleiben oder daran erinnerten, dass wir bald gehen müssen, dann machte ich ein überzeugtes Gesicht und sagte: „Wir haben doch noch Zeit. Sei doch nicht jetzt schon traurig. Das kannst du sein, wenn der Moment gekommen ist.“ Und das half dann auch mir selbst, das so zu sagen. In diesem Sinne unternahmen wir  am Ende des Monats nochmal einen Trip für vier Tage nach Chennai, wo wir bei einem Missionar blieben, den die Oma einer anderen Freiwilligen in ihrer Kirche in den USA kennengelernt hat. Klingt kompliziert und ist auch so. Aber so reise ich hier. Irgendwer kennt wen, der wen kennt, der wen kennt, der so gastfreundlich und spontan ist, uns für einige Tage bei sich aufzunehmen. Obwohl Chennai  eine Millionenstadt ist, sah ich eigentlich nur den berühmten Mariana Beach, einer der längsten Strände der Welt, bei Nacht. Ansonsten sah ich zwei Dörfer, in deren Nähe Missonszentren waren, die so eine Art Schule, Krankenhaus und Kirche in einem sind. Dies war zum Abschluss nochmal eine ganz besondere Erfahrung; hatte ich doch nur indische Städte kennengelernt.  Als Weiße waren Mandi, eine Freiwillige aus den USA, und ich eine richtige Attraktion, sodass uns quasi fast alle Kinder aus dem Dorf folgten und ich mir vorkam, als ob ich eine kleine Parade anleiten würde. Die Menschen waren äußerst herzlich. Ich war nur einmal etwas verdutzt, als ich einem kleinem taub-stummen Mädchen meine Hände auf den Kopf legen sollte, vermutlich um es zu heilen?</p>
<p><strong> <a href="http://blog.afs.de/wp-content/uploads/2011/12/DSCF1322.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-4066" src="http://blog.afs.de/wp-content/uploads/2011/12/DSCF1322-225x300.jpg" alt="" width="225" height="300" /></a></strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Ungewohnte Schreibarbeit</strong></p>
<p><strong></strong>oder besser: altbekannte, aber bisher in Indien nicht praktizierte, Schreibarbeit erwartete uns dann in der vorletzten Woche. Wir tippten alle Ergebnisse jeder einzelnen persönlichen Nachhilfestunde, die wir mit den Kindern gemacht hatten fein säuberlich ab, sodass nachfolgende Freiwillige (hoffentlich) eine gute Vorstellung vom Bildungsstand und von den Bedürfnissen der Kinder haben.</p>
<p>Über die 73 Seiten, die dabei rauskamen, staunten wir nicht schlecht. Noch verblüffter waren wir aber über die Resonanz von anderen. Wir hatten den Bericht auch unserem Koordinator von unserer Freiwilligensendeorganisation geschickt. Dieser hatte ihn doch tatsächlich als Beispiel in viele große Städte Südindiens in die Zentralen seiner Organisation geschickt, um es als Musterbeispiel an andere Projekte weiterzureichen! Dies machte uns schon ziemlich stolz, vor allem vor dem Hintergrund, dass in den zahlreichen Vorbereitungsseminaren den Freiwilligen oft erzählt wird, dass sie eventuell auch keine wirklich sichtbaren Veränderungen während ihres Aufenthalts erzielen können. Meine Erwartungen waren daher gewissermaßen etwas abgeschwächt.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Abschiedstag</strong></p>
<p>Auf einmal war er da. Am Tag zuvor hatte sich schon das ganze Personal mit den Kindern versammelt, um uns zu verabschieden und sich zu bedanken und irgendwie wollten  meine Tränen dabei einfach nicht versiegen.</p>
<p>Ironischerweise war am Tag nach unserer Abreise der Welt-AIDS-Tag (1. Dezember) und das Krankenhaus mit Kinderheim, in dem ich arbeitete richtete ein riesen Fest mit 500 erwarteten Gästen auf seinem bescheiden großen Grundstück aus. Das war bestimmt eine gute Ablenkung für die Kinder, aber auch für uns, denn am Tag unserer Abreise lief das Personal wie verrückt durch die Gegend und es kam keine allzu schlimme Abschiedsstimmung auf.</p>
<p>Die Abschiedsmomente waren traurig und schön – unvergesslich und unbeschreiblich…</p>
<p>Am Flughafen musste ich mich nach 3 Monaten fast immer 24 Stunden an 7 Tagen in der Woche von Bridgid trennen. Und ich war das erste Mal in meiner Indienreise allein, in meiner allerletzten Stunde in Indien. Natürlich habe ich auch alleine geduscht, aber ich war in dem Sinne allein, dass niemand, den ich auch nur ansatzweise kannte, in meiner Nähe war.</p>
<p><a href="http://blog.afs.de/wp-content/uploads/2011/12/DSCF1481.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-4065" src="http://blog.afs.de/wp-content/uploads/2011/12/DSCF1481-1024x768.jpg" alt="" width="442" height="332" /></a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>In den Armen meiner liebsten Menschen </strong></p>
<p>fühlte ich mich dann wieder gut. Der Luxus, den wir hier allerdings genießen und diese unglaublich große Zahl an Dingen, die wir alle so haben, erschlugen mich irgendwie schon.</p>
<p><a href="http://blog.afs.de/wp-content/uploads/2011/12/DSCF1505.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-4067" src="http://blog.afs.de/wp-content/uploads/2011/12/DSCF1505-1024x768.jpg" alt="" width="368" height="277" /></a></p>
<p>Jetzt bin ich wieder in meinem deutschen Alltag und ich bin sehr überrascht, wie stark mein Fern-Heim-Weh nach Indien, nach den Menschen dort, nach den ACCEPT-Kindern ist.</p>
<p>Umso fester bin ich aber überzeugt, dass dies nicht mein letztes Mal in Indien war!</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong><br />
</strong></p>
<p><strong>India as long as a fingernail</strong></p>
<p>FIRST, I HAVE TO SAY THAT THIS ARTICLE’S ENGLISH MIGHT NOT BE AS GOOD AS THE PREVIOUS ARTICLE’S LANGUAGE FOR ONE REASON: BRIDGID IS NOT WITH ME ANYMORE! SHE WAS THE ONE TO HELP ME WITH MY LANGUAGE TO MAKE IT MORE COMFORTABLE FOR YOU TO READ THIS.</p>
<p>THANK YOU BRIDGID FOR READING OVER ALL MY ARTICLES!</p>
<p>I HOPE YOU CAN UNDERSTAND THIS ARTICLE THOUGH.</p>
<p>It takes my fingernail two and a half months to renew completely – this is a random lesson my stay in India has taught me. On day number four, I got a henna tattoo on my left hand. The paint washed off from my skin, but not from my fingernail. As time passed by, this small dyed part of my fingernail grew with the nail. Last week, I cut it off with my nail. Time to go home.</p>
<p><strong>I still cannot decide,</strong></p>
<p>Whether time has passed quickly or slowly. On one hand, thinking back of what has happened in these three months, it seems unbelievable it was only three months. On the other hand, October and November went by much faster than September; probably because I had developed a kind of everyday routine. Bridgid and I always told each other: “Can you believe it’s only two weeks?” or “Oh, I can’t wait for my bed with ma soft matrass and leave behind this super thin matrass on a wooden board. And Christmas – just think of Christmas!” Again we said things like: “I don’t wanna leave the children. I have established my life, here and who knows when I will see these people here again?” It is nice that we can cheer up each other in sad moments or increase looking forward to home.</p>
<p><strong>“Enjoy every moment HERE until I have to leave!”</strong></p>
<p>I tried to keep this motto going. Whenever the children begged at us to stay longer or reminded us that we had to go soon, I made a convincing face and said: ”We still have time. Don’t be sad, yet. You can be sad the moment we leave.” It helped me, too, to talk like this. Referring to my motto, we went on a four-day trip to Chennai at the end of the month. We stayed with a missionary, who another volunteer’s grandma got to know at her church in the USA. That sounds complicated and that is complicated; but that’s the way I travelled here. Someone knows someone, who knows someone who knows someone who is that nice to host us although he does not know us. Although Chennai is a city of about 10 million people, we only got to see the world famous Mariana Beach (one of the world’s longest beaches) at night. The rest of the time, we got to see missionary centers near some villages. These missionary centers are a kind of school, hospital and church, all in one. This was a very nice experience at the end of our stay because we only had seen cities so far. As Mandi (a volunteer from the USA) and I were white people, we were a special attraction in that village. All the village children followed us and it felt a little like a small parade. The village people were very warm and friendly. I only was a little startled, when a woman asked me to put my hands on a small girl’s head &#8211; in order to heal her because she was mute and deaf, I suppose?</p>
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<p><strong>Unusual much writing work</strong></p>
<p>Well, actually well-known writing work was what we did in our last week, but a type of work we usually did at home for school. We typed out our teaching module. This means personal description of every child and the outcomes of every individual lesson, which we had done with them. I really hope this paper will help future volunteers to get a detailed idea of the children’s needs and education levels. We were surprised by the result of 73 pages. But we were even more surprised by the feedback we got when our coordinator from our volunteer sending organization “FSL India” told us that he had sent it to other big cities in South India to the “FSL India” offices as an example for future volunteers! Considering that on seminaries, the leaders often lower the volunteer’s expectations telling them about their experiences that volunteers often could not make a visible change in their projects.</p>
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<p><strong>The day to say “Goodbye”</strong></p>
<p>Suddenly it was there. The day before, the staff and the children assembled to say ”Thank you” and “Goodbye” and somehow my tears did not stop running down my face.</p>
<p>Ironically, the day we went home was “World AIDS day” (December 1<sup>st</sup>) and the hospital and orphanage I stayed at prepared a huge festival with about 500 guests on its grounds. This was a good distraction for the children and for us, too. The staff ran around like crazy working until late in the evening, so the atmosphere was not too sad.</p>
<p>The moments when we said “Goodbye” were sad and beautiful – unforgettable and indescribable.</p>
<p>At the airport, I had to say “Goodbye” to Bridgid after being with her almost three months 24 hours 7 days a week. The first time in my trip in India, I was all alone, my last hour in India at the same time. Of course I had my showers all alone, but there was no one I knew around.</p>
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<p><strong>In my beloved one’s arms </strong></p>
<p>I felt better again. The luxury and the huge amount of things, that all of us own hit me in a way, though. Now that I am back in my German everyday-life, I am surprised how strong my “homesickness” is for India, for the people, I have met there, for the ACCEPT children.</p>
<p>The more I am convinced and determined that this was not my last time in India!</p>
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		<title>Alexandra in Alexandra</title>
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		<pubDate>Mon, 05 Dec 2011 08:54:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>alexandra_suedafrika</dc:creator>
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		<description><![CDATA[„Wir fahren morgen in die Psychiatrie, um uns einen Vortrag über das Down-Syndrom anzuhören“, begrüßte mich meine Kollegin Nicky an einem Dienstagmorgen. Alta du Toit hatte mich und Nicky zu diesem öffentlichen Vortrag in „Alexandra“ – so der Name der Psychiatrie – angemeldet und uns dafür einen Vormittag frei gegeben. Am nächsten Tag machten wir [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>„Wir fahren morgen in die Psychiatrie, um uns einen Vortrag über das Down-Syndrom anzuhören“, begrüßte mich meine Kollegin Nicky an einem Dienstagmorgen. Alta du Toit hatte mich und Nicky zu diesem öffentlichen Vortrag in „Alexandra“ – so der Name der Psychiatrie – angemeldet und uns dafür einen Vormittag frei gegeben.<span id="more-4005"></span></p>
<p>Am nächsten Tag machten wir uns dann in Nickys Auto auf den Weg in die wenige Suburbs entfernte Psychiatrie, die wie ein Hochsicherheitsgefängnis abgesperrt war. Wie fast überall in Südafrika mussten wir alle denkbaren Daten von uns am Tor des Wachpersonals hinterlassen (Namen, Passnummer, Name der Einrichtung für die wir hier sind, Autokennzeichen…), bevor die Schranke geöffnet wurde. „Alexandra“ ist eine ziemlich weitläufige Anlage mit großen Rasenflächen und Palmen und ich muss zugeben, dass das Areal auf mich eher den Eindruck eines Rehazentrums oder einer Wellnessfarm machte.</p>
<p>Um in den Vortragssaal zu gelangen passierten wir das Verwaltungsgebäude. Nicky erklärte mir derweil, dass die Psychiatrie gerade mit staatlichen Subventionen renoviert wird. Sie war wohl vor einigen Jahren schon mal hier gewesen und damals sei „Alexandra“ in einem erbärmlichen Zustand gewesen. In dem alten Verwaltungsgebäude hatte man das Foyer mit einigen Schaukästen ausgestatten, in denen alte medizinische Instrumente als Exponate ausgestellt wurden. Der Anblick der alten, gläsernen Spritzen hat uns – und Nicky ist immerhin selbst eine Krankenschwester – kalte Schauer über den Rücken gejagt. „Das würde man heute vielleicht für Elefanten oder so benutzen“, kommentierte Nicky die monströsen Nadeln.</p>
<p>Damit war unsere unfreiwillige Reise in die Medizingeschichte allerdings noch nicht zu Ende: Ein paar Meter weiter kamen wir in das Gebäude, in dem der Vortragssaal war. Da wir die ersten Zuhörer waren, sahen wir uns in dem Haus etwas um und gelangten dabei in eine Lounge. Nicky bewunderte gerade einen alten Wohnzimmerschrank aus Holz, als eine der Mitarbeiterinnen meinte, es gebe hier noch viele andere alte Dinge. Sie stand sofort aus, um sie uns zu zeigen und wir folgten ihr und dachten dabei natürlich an antiquierte Möbelstücke. Entsprechend schockiert waren wir, als die Frau einen Raum aufschloss und wir auf einen alten Operationstisch sahen, an dem die Lederriemen herunterhangen, so dass es so aussah, als sei eben erst ein Patient nach einer neurologischen Behandlung aufgestanden. Weiter hinten stand der Torso einer alten Puppe, die man wohl für mal für das Medizinstudium rund um die Jahrhundertwende benutzt hatte, in der Ecke fanden wir einen uralten Zahnarztstuhl und eine Glasvitrine, in der wohl mal die Instrumente oder Medikamente aufbewahrt worden waren. Die Situation war völlig absurd, Nicky flüsterte mir nur zu: „Let’s run away!“ und ich dachte mir, dass man hier sofort ein paar Kameras aufstellen und mit dem Dreh eines Horrorfilms beginnen könnte…</p>
<p>Etwa eine Stunde nach unserer Ankunft waren endlich die Referentin und die etwa 40 anderen Zuhörer – Studenten, Ärzte, Pfleger, Verwandte von Down-Syndrom-Behinderten – anwesend, so dass wir beginnen konnten. Ich war etwas gespannt, ob ich dem englischen Vortrag folgen könnte, aber es war gar kein Problem. Die Referentin war ein Mitglied der Down-Syndrom Association Western Cape und zudem Mutter eines 17-jährigen Jungen mit Down-Syndrom. Entsprechend würzte sie ihr Referat mit Anekdoten aus ihrem Leben mit ihrem Sohn, so dass ich nicht nur Basisinformationen zu dem Gendefekt erhielt, sondern auch einen Einblick, wie schwierig es für die Familienangehörigen sein kann, sich mit einem behinderten Kind zu arrangieren.</p>
<p>Danach hielt eine Therapeutin einen Vortrag über Autismus, was ich nicht so interessant fand, da wir kaum Autisten in Alta du Toit haben – während etwa zehn Prozent der Behinderten das Down-Syndrom haben – und die Referentin in ihrem Vortrag eigentlich nur die harten Facts runterratterte ohne dem Ganzen eine persönliche Note zu verleihen.</p>
<p>Diese öffentlichen Vorträge werden monatlich angeboten und ich will nun mit Nicky versuchen, regelmäßig nach „Alexandra“ zu fahren, da es für uns eine schöne Abwechslung zu unserem Arbeitsalltag ist und wir gleichzeitig ein wenig medizinisches Hintergrundwissen zu den Krankheiten der Behinderten erhalten.</p>
<p>Nachdem die Wächter am Gate den Kofferraum von Nickys Auto geöffnet und sich davon überzeugt hatten, dass wir keine Psychiatrie-Patienten nach draußen schmuggeln, konnten wir wieder zurück ins Alta du Toit fahren.</p>
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