Hinduismus – eine Religion für alle Sinne !
Ich sehe überall knallige Farben.
Ich rieche Räucherstäbchen, Öllampen, Gewürze…
Ich höre laute Trommeln und diese quietschenden Flöten, die manchmal “Pipi” genannt werden.
Ich schmecke Scharfes, Süßes und bittere gesegnete Blätter.
Ich spüre Sand und Feuchtigkeit unter meinen Socken und Menschen überall dicht an mich gedrängt.
Und das alles in Deutschland
Denn meine Reise nach Indien für einen Freiwilligendienst in einem Heim für HIV-positive Menschen beginnt erst (oder schon) im September. Vorbereitungsseminar mit AFS, Papierkram, Kosten für dies und das, ein Buch über Indien lesen, noch mal Papierkram, Impfungen, Reiseapotheke und so weiter. Waren die Reisevorbereitungen in den letzten Monaten kein großer Teil meines Alltages, so laufen sie jetzt einen Monat vorher richtig an. Viele Dinge kann man ja auch erst kurz vorher erledigen. So etwas die Beschaffung eines Visums… Aber es geht ja auch um die Vorbereitung auf eine andere Kultur. Ein bisschen lesen, was einen schockieren könnte, ist schon ganz gut. Ein bisschen scharf essen üben oder mit einer hinduistischen Freundin und ihrer Familie ein tamilisches Hindufest in Hannover besuchen sicher auch.
Mein erster großer Kontakt mit dem Hinduismus. Und obwohl ich noch nichts über meine Gastfamilie und ihrer Religion weiß, dem Hinduismus werde ich mich nicht entziehen können. Dabei besuchte ich ein Fest von tamilischen Hindus aus Sri Lanka. Allerdings konnten sie mir trotzdem viel darüber erzählen, wie ich Dinge in Indien vermutlich erleben werde.
Die viel beschriebene “Eindrucksflut”
Sie ereilte mich gewissermaßen auch in dem kleinen Tempel in Hannover. Ein hilfloses “Das kann ich gar nicht beschreiben”, wie man es aus einigen Berichten kennt, kann ich schon etwas nachvollziehen.
Wenn ich schreiben würde: “Wir saßen eine halbe Stunde bei lautstarkem Getrommel und Geflöte rum und sahen zu wie eine Säule mit Milch (die vorher übrigens aus ganz normalen Supermarkttüten in Krüge gefüllt wurde), Kokoswasser und Jogurt gewaschen und mit Blumen dekoriert wurde.” oder ” Unter Gejubel und den Gebeten in Sanskrit, das niemand außer dem Priester versteht, wurde von Männern, die nur Tüchern um die Hüfte trugen, eine Trage einer Götterfigur in wiegenden Bewegungen ein und einhalb Stunden (!) um den kleinen Tempel getragen”
Dann würde man doch denken ich sei nicht mehr ganz richtig, mir so etwas “Verrücktes” anzutun. Und nun kommt der “Trick”, genau diesem Denken zu entgehen: Sich an die eigene Nase fassen. Wie seltsam mag es auf einen Hindu wirken, seinen Göttern nichts Gutes, wie etwas eine Waschung oder einen Spaziergang zu tun?
Als ich dann auf der Rückfahrt unter lauter tamilischer Musik aus dem Fenster sah und die norddeutsche Landschaft erblickte, war ich zufrieden, dass ich schon einmal einen Ausblick hatte – und das er mir gefiel.
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he wollte mal fragen ob du dir sicher bist eine gastfamilie zuhaben ?? ich kenne die freiwilligen in indien da ich mit ihnen mein vorbereitungsseminar gemacht habe , und die wohnen alle allein in einer wohnung bzw wg. Und ich wünsch dir echt viel viel glück du kannst es echt brauchen.
Also bis jetzt hieß es immer, dass ich in einer Gastfamilie leben werde. Ich sollte ihnen auch einen Brief schreiben. Allerdings habe ich auch noch keine Informationen über meine Gastfamilie. Also mal sehen. Danke für die Glückwünsche.
hallo johanna,
ich bin nun schon seit januar in chennai/Madras und ich muss sagen ich habe mich schnell an die indische kultur, den lärm, die staubige niemals frische luft gewöhnt. klar gibt es auch sachen, bei denen ich mir immer noch an den kopf fasse und sage “wie können die blos” ja das mit den gastfamilien ist so eine sache.ich habe wie anne ja schon erwähnt hat keine gastfamilie.ich wohne in meinem projekt.aber es gibt auch freiwillige in indien die bei gastfamilien untergekommen sind.falls du fragen hast, kannst du dich gerne an mich wenden und veilleicht auch schon mal einen eindruck von indien auf meinem blog bekommen.
viel erfolg und liebe grüße
hey,
)
du musst auf jedenfall weiter blog schreiben, ich will lesen !
mein wunschland fuers FSJ is naemlich auch indien
ich hoff mal du hast spass und erlebst ganz viel neues und cooles
lg