Theresia

Dreieinhalb Tage Mombasa

14.08.2010 von Theresia

Solange sind wir schon, oder erst?, hier und allzuviel gibt es selbstredend, oder glücklicherweise, wenn ich mir die Sachen der Thailänder ansehe, noch nicht zu berichten. Wir sind recht unspektakulär in Mombasa gelandet und wurden auch vom Flughafen abgeholt. Allerdings fehlten 2 Gepäckstücke, die wieder aufgetaucht sind, aber ohne die Information über das Schlupfloch.

Wir sind in “Old Town”, direkt neben dem Fort Jesus untergebracht und ich muss gestehen, dass wir noch ziemlich luxeriös leben… Mit 2 bis 3 Mann Betten, Ventilatoren und viel Freizeit. Am Vormittag schlagen wir uns für 8 Tage jeweils 5 Stunden lang mit Swahili herum. Da unser Lehrer Reuben mit Eifer und viel Gelächter dafür sorgt, dass wir viel Willen zeigen, uns ständig integriert und wir eigentlich mehr reden als alles andere, laufen diese Stunden weniger enerviert als in Schule oder Studium ab und zeigen bereits erste Erfolge.

Trotz der kurzen Zeit, gab es auch schon weitere Berührungspunkte mit der kenianischen Kultur, so waren wir beispielsweise in einem nicht-touristischen Restaurant essen und wühlten uns heute durch den Dschungel eines riesigen Marktes. Obwohl diese Tour nicht lange dauerte, war sich reichlich anstrengen, da sie einer Überschwemmung der Nervenzellen gleichkam. Aus allen Ecken und Enden strömten Impulse verschiedenster Art, Gerüche, Geräusche, Sprache, Farben, auf uns ein und vermengten sich in unseren Köpfen. Jede noch so enge Straße, so schien es, war ein Verkaufsboulevard. Nicht nur in den Häusern fand man kleine Läden, sondern auch direkt davor, egal ob auf einer Decke auf dem Boden ausgebreitet, oder auf der Schnauze eines Autos, überall waren die Waren ausgebreitet. Von Kinderkleidung oder Kangas, über Schmuck, Obst, Gemüse, süße Leckereien, bis hin zu Betonmischern fand man alles und wenn ich alles sage, meine ich auch alles.

Nun sitzen wir wieder zusammen, geniessen Bananen, Trauben und Obst deren Namen wir nicht kennen und überlegen, inwieweit wir die Stadt heute noch unsicher machen – vielleicht ans Meer? vielleicht später noch essen gehen, vielleicht irgendwann mal hoch zu Fort Jesus?

Tutaona ;)

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