Familien-Wechsel !!!

Hallo alle zusammen,

Es gibt Neuigkeiten. Wie ihr im Titel schon gelesen habt, habe ich meine Gastfamilie gewechselt. Gründe dafür gab es genug, aber ich werde hier nicht auf alle eingehen. Zusammenfassend gesagt war es bei meiner alten Gastfamilie ziemlich scheiße.
Jetzt wohne ich am Rand Panama Citys in einer Gegend Namens las cumbres. Wie der Name schon sagt, gibt es hier viele Hügel und auch viel Natur. Wir haben eine wunderschöne Aussicht von unserem Haus. Mit meiner neuen Familie verstehe ich mich echt super ! Sie haben mich auch gern und alles passt. Ich habe 3 kleinere Brüder. Sie sind 2, 6 und 13 Jahre alt. Hier gehe ich natürlich auch zur Schule und habe eine echt coole Klasse. Allerdings fährt morgens nur 1 Schulbus. Und fragt mich nicht warum, aber er fährt um 4:30 obwohl die Schule erst um 7 anfängt und man eine Fahrtzeit von 15 Minuten hat. Naja. Jedenfalls muss ich jeden Tag um 4 aufstehen und bin dann um 5 in der Schule, wo ich mich auf eine Bank setzte und mir nochmal 1 Stunde Schlaf gönne.
Auf dem Rückweg fahre ich mit dem Schulbus (colegial) bis zum Eingang von las cumbres und von dort nehme ich einen Diablo rojo bis nach Hause.
Ein Diablo rojo ist eine Art von Bus. Die Diablos rojos ergattern Jahr für Jahr die höchsten Todesraten in Panama, da sie immer schon komplett kaputt sind und die Fahrer fahren… Nun ja… Sagen wir temperamentvoll. Daher haben sie sich ihren Namen Diablo rojo (roter Teufel) mehr als verdient. Innerhalb der letzten 2 Tage habe ich 2 Unfälle gesehen, bei denen jeweils ein Diablo rojo in ein anderes Auto reingerast ist. Außerdem sind jedes Mal mindestens 3 mal soviele Leute im Bus, als eigentlich reinpassen. Der letzte steht immer mit einem Fuß auf dem Trittbrett in der Tür. Zum Glück ist die Strecke, die ich jeden Tag mit dem DR fahre nicht sehr lang.
Heute bin ich von der Schule gekommen und in den DR gestiegen um vollends nach Hause zu fahren. Nach 50 Metern war der Bus aber schon kaputt, blieb einfach stehen und alle 153.689 Passagiere sind ausgestiegen und nach Hause gelaufen. Das ist aber kein Einzelfall-im Gegenteil-das kommt sogar ziemlich oft vor. Fazit: Das Gesamtpaket “Diablo rojo” ist, wie mein Cousin Luki jetzt sagen würde: absolut suboptimal.
Einen Vorteil hat der Diablo rojo wenigstens: Eine Fahrt egal wie weit kostet 25 ct.

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Diablo Rojo

Jetzt habe ich noch ein paar Fotos und Eindrücke für euch:

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Auf dem Schild steht, dass es verboten ist hier Müll hinzuwerfen. Naja.

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Schlitten fahren in Panama
Aufgrund mangelnden Schneefalls in Panama setzt man sich einfach auf einen Karton und rutscht einen Hügel damit runter. Funktioniert.

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Sternfrucht frisch vom Baum

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Aussicht von unserer Terrasse

Alles in Allem geht es mir super ! Meine Gastfamilie ist toll, meine Klasse, meine Stadt und natürlich generell PANAMA.

Liebe Grüße Konstantin

San Blas y Carnavales

Hallo alle zusammen,

(Ich habe den Eintrag über mehrere Wochen geschrieben. Wundert euch nicht, wenn irgendetwas zeitlich ein bisschen komisch erscheint)

Nachdem ich, wie ich zugeben muss, lange Zeit keinen Bock und kein Internet hatte um einen neuen Blog-Eintrag zu schreiben, kommt hier endlich ein neues Stück Panama zu euch nach Hause. Ich habe wieder ziemlich viel erlebt, bevor ich aber anfange davon zu erzählen und jeder denkt ich chille den ganzen Tag mit einem Drink am Karibik-Strand und mache nur geile Sachen möchte ich euch noch kurz sagen, was ich an einem normalen Tag so mache. Also…

Im Moment habe ich immer noch Ferien. Nächste Woche fängt die Schule wieder an und ich freue mich schon darauf, denn dann gibt es wenigstens endlich wieder etwas zu tun. Am Anfang meines Auslandsjahres war ich ziemlich genervt, da man in meinem kleinen Dorf ziemlich wenig machen kann. Um genau zu sein: Eigentlich nichts. Klar, dass könnt ihr euch schlecht vorstellen, aber es ist wirklich so. Da die Leute selber recht wenig tun, gibt es auch keine Angebote für Freizeitbeschäftigung oder so was in der Richtung. Wenn man in Deutschland Freizeit hat, dann unternimmt man gleich was mit den Freunden oder nutzt die Zeit anderweitig. Hier trifft man sich aus irgendeinem mir unbekannten Grund nicht mit Freunden, da eben jeder schon damit beschäftigt ist nichts zu tun. Da es auch sehr heiß ist halten sich alle drinnen auf. Kurz gesagt: Die Leute hier lieben es, nichts zu tun.
Daher war es sehr schwierig für mich. Ich war es gewohnt immer was zu tun zu haben, hatte aber hier absolut gar nichts zu tun und es gab nicht mal etwas, das ich hätte tun können. Deshalb war ich gezwungen nichts zu tun. Da ich das aber in so einem Ausmaß noch nie getan hatte, war es seeeehr langweilig.

In der Schulzeit nimmt mir die Schule zum Glück den halben Tag ab, aber in den Ferien eben nicht. Das klingt jetzt alles so, als hätte ich zu viel Zeit…. Und um ehrlich zu sein: Genau so ist es auch ! Deshalb schlafe ich jeden Tag so lange ich kann, und den Rest des Tages lese ich, höre Musik und denke über alles mögliche nach. Da ich endlich mal genug Zeit habe mir richtig Gedanken über einige Dinge zu machen und nicht wie in Deutschland von der Arbeit direkt ins Bett rutsche, denke ich über Dinge nach, an die ich in Deutschland gar keinen Gedanken verschwendet hätte oder einfach keine Zeit dafür gehabt hätte. Daraus ziehe ich einige Erkenntnisse und beim Lesen ist das ähnlich.

Also. Normaler Tag: Schlafen, lesen, Musik hören, nachdenken und irgendwie die Hitze aushalten. Soviel dazu.
Inzwischen gab es wieder einige coole Erlebnisse, wie zum Beispiel Karneval. Karneval sind 5 Tage Party. Der hotspot des Karnevals ist in las tablas. Also sind wir natürlich nach las tablas gefahren. Als wir dann am ersten Tag ins Stadtzentrum gelaufen sind sah man schon von weitem die Menschenmassen. Da drängt sich alles dicht an dicht und große Tanklaster schießen Wasser, dass man die Hitze aushält. Das nennt man culecos. Alle sind komplett nass und man kommt aus den Menschenmassen unter gar keinen Umständen so wieder raus, wie man rein gegangen ist. Außerdem fahren natürlich- typisch Panama- überall die großen Umzugswägen rum. Um ehrlich zu sein war es schon krass, aber ich hatte es mir anders vorgestellt. Trotzdem war es eine coole Erfahrung.
Nach drei Tagen bin ich aber schon nach Hause gegangen, weil alles immer so laut war und dann wurde es mir irgendwann zu viel und ich hatte keinen Bock mehr.

Dann stand noch die 2. AFS-Reise an.
Die zweite und letzte Reise mit AFS ging nach San Blas. San Blas in einem Wort: PARADIES !!! Es ist einfach der Wahnsinn.
Nochmal kurz zur Erklärung: San Blas ist eine Inselgruppe in der Karibik. Dazu zählen über 300 Inseln und Inselchen. Die meisten von ihnen sind nämlich grade so groß, dass eine Hütte drauf passt. Diese Inseln sind einfach der Traum. Falls ihr irgendwann mal nach Panama kommen solltet, dann wisst ihr ja jetzt, wo eure erste Station sein wird. Alles, was man mit der Karibik verbindet gibt es auf den Inseln von San Blas. Türkisfarbenes warmes Wasser, weißen Sandstrand, Palmen die übers Wasser hängen. Ja. Mehr erzähle ich jetzt mal nicht, sonst sitzt ihr womöglich gleich im Flieger…

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Wir waren 2 Tage auf San Blas. Unsere Unterkunft war ein so genanntes „Hotel“ auf der Insel der Kuna Yalas. Das sind eingeborene Indianer, die auch als einzige in diesem Paradies leben, da es vom Staat geschützt wird. Das „Hotel“ bestand aus einer Plattform über dem Wasser mit Überdachung – alles aus Holz – auf der mehrere Zweierzimmer aus Bambus Stöcken gebaut waren. War schon ziemlich cool. Man musste nur aufpassen, dass zum Beispiel nicht das Handy vom Bett fällt. Sonst hätte es sich möglicherweise ziemlich schnell durch eine der Ritzen im Boden verabschiedet. Lobenswert zu erwähnen ist, dass es sogar eine Dusche gab. Wobei Dusche vielleicht der falsche Begriff ist. Es gab halt nen Fass mit Süßwasser wo man sich was über den Kopf leeren konnte.
Wir haben uns natürlich auch an dem typischen Kuna Yala Tanz probiert. Wenn man sich an diesen ran traut musste man allerdings bereit sein sich komplett zum Affen zu machen. Aber es war echt lustig.

Da war dann auch schon ein halbes Jahr verstrichen. Wir sind nach Panama City gefahren zum Mid-Stay-Camp. Ich denke mal jeder von euch verfügt über die nötigen Grundkenntnisse in Englisch um zu wissen, was das ist. Ich muss schon sagen, die Zeit ging super schnell rum. Und jetzt, wo ich das hier schreibe bleiben mir nur noch 4 Monate. Wahnsinn oder ? In Deutschland gönn ich mir dann erstmal nen Döner. Aber solange werde ich noch in vollen Zügen den wundervollen Reis hier genießen.
Auf dem Camp haben wir dann jedenfalls besprochen wie es uns so geht in den Familien und so… Dann hatten wir abends noch ein bisschen freie Zeit und ein paar von uns sind zum Hard Rock Hotel gefahren. Das ist gar nicht so hard rock, wie ich immer dachte. Eigentlich ist es ein ziemlich edles Hotel. Wir sind jedenfalls so selbstbewusst wie möglich da reinmarschiert, als würden wir dort wohnen. Ziel der Aktion: der 63. Stock. Wir haben es auch tatsächlich im Fahrstuhl bis nach oben geschafft ohne, dass uns jemand aufgehalten hat und haben uns den krassesten Ausblick über Panama City bei Nacht rein gezogen. Das war schon ziemlich cool.

Im Moment hab ich zwei Wochen schulfrei, weil in unserer Schule grade die Wände gestrichen werden und die frische Farbe anscheinend giftig ist. Natürlich konnten die Wände nicht in den drei Monaten Schulferien gestrichen werden, die wir gerade hatten. Fragt mich nicht warum. Das ist Panama-Logik.

Außerdem ist grade die Semana Santa, also Ostern. Bei euch ja auch. Jeden Tag wird in einem wirklich sehr realen Theater alles nachgespielt. Gestern Abend die Kreuzigung Jesu. Das wirkte alles unheimlich echt. Auf einem Hügel wurden die drei Kreuze errichtet und drei Menschen daran gebunden. Sie hatten noch eine kleine Stütze an den Füßen, auf der sie standen, aber die konnte man nicht sehen und es sah wirklich so aus, als würden sie am Kreuz hängen.

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So. Das wars schon wieder mit den aktuellsten News aus Panama.

Grüßle Konstantin

Zu Lame

Ich sitze mittags am Küchentisch, schalte meinen Laptop an und versuche das fast schon gewohnte Gefühl, der frisch chlor-gebadeten Finger (Ich wasche Geschirr hier fast immer mit Chlor) zu missachten.  Gerade war ich dabei meinen schon lange aufgeschobenen Blog-Artikel zu vervollständigen, da kommt das Lama aus dem Schrank.Ich nehme mit meinen nivea-eingecremten fingern die frische Tasse Kaffee in die Hand und nippe leicht daran. Es hoppelt langsam auf mich zu. Ich sage: “hast du’s auch mal geschafft?”, ohne damit zu rechnen das eine Antwort kommen würde. – ich hatte schon fast vergessen das es da ist. Es war bestimmt über zwei Monate im Schrank und hat keinen Spucker von sich gegeben. Ebenfalls hatte ich damit gerechnet das es mich wie gewohnt anspucken würde, doch das blieb aus. Stattdessen begann es astrein spanisch zu reden. Ich war kurz verblüfft, dann fing ich an über das gesagte nachzudenken.

” Hast du nicht was besseres zu tun als deinen blöden Blog zu schreiben?!”, sagte es mit einem leichten unterton von schadenfreude. “Ich… Ich … Ja habe ich aber…”, sage ich leicht stotternd,  verwirrt über die ganze Situation. Noch nie hatte das Lama gesprochen, jedenfalls nicht zu mir. “na alsoooo, dann geh arbeiten!”, sagte es in herrischem Ton.
“Aber ich habe schon so viel gearbeitet und dachte mir ich muss mal wieder einen Blogartikel schreiben damit “Die” da drüben noch informiert bleibe…”.
“Uuuund?”, unterbricht mich das lama in herausforderndem Ton,
“Techo lässt nicht auf sich warten! Du bist “Coordinador General”, “Coordinador de Comunicaciones”,  und “Apoyo de Oficina” wie kannst du es da verantworten mal “kurz” zu faulenzen und irgendwelchen eurozentristisch Denkenden, unaufgeklärten Wutbürgern die Möglichkeit zu geben noch mehr Vorurteile und Stereotypen zu bilden?!”
“Nebenbei willst du, wenn ich das nicht falsch verstanden habe, dich auf dein Studium in “Kaltland” bewerben und dein Pseudo-Künstlerdasein verfolgen?!”, Sagt es nun in vollkommen imperativen, militärischem Tonfall.
Perplex sage ich: ” Aber ich… Die sind doch nicht alle… ” ” Und du?”, frage ich um die ausgesprochene Wahrheit zu kaschieren,”Du bist ein Lama, was kümmert dich denn das?”. “Ausserdeeem”, Sage ich, um weiter vom Thema weg zu kommen, ” Seit wann redest du denn in direkter Rede sonst bist du doch immer nur im konjunktiv aufgetaucht?”
“Und du bist ganz schön Lahm wa?”, antwortet es belustigt über seinen Wortwitz, ” Ich rede in direkter Rede seit dem ich Lust dazu habe. und nun: ” Arbeeeitteeeee!!!” .”

” Und du bist ganz schön lame (ah)…”, sage ich, mit dem typisch peinlichem Gefühl, das auftritt wenn man versucht einen besonders “coolen” Spruch rauszuhauen, es einem aber nicht gelingt. “…Sitzt zwei monate im Schrank und kommst raus wie ein Militär-Oberbefehlshaber.”

” Dann lad halt einfach ein paar Fotos hoch von den letzten Tagen”, sagt das Lama mit bedrohlich ruhiger stimme, ” Und fang Verdammt nochmal an zu ARBEIIITEEEN”, schrie es nun.
“Wenn du schon dabei bist Vorurteile zu Schüren und den Menschen, die ihre Capslocktaste mit einem Briefbeschwehrer bestückt haben,  das Bild des “Südamerikaners” zu liefern geht das auch einfacher.

Ich versuche einen schon halb resignierten Argumentationsansatz, jedoch merke ich schon mitten im Satz das es keinen Sinn hat und der eigentliche Sinn der “Tugend-Predigt” des Lamas die vermutliche Absicht ist, meinen Computer für illegale Musikdownloads zu nutzen.” Darauf hin lade ich resigniert ein paar Bilder hoch, mit dem wirklich schlechten Wissen und Gewissen, dass ich somit wirklich die Vorurteilsbildung aktiv supporte. Ich hoffe einfach auf die utopische Vorstellung das die Welt sich bis in zwei Minuten, nach Kant aufklärt… richtig daran glauben kann ich aber nicht.

 

Costa Rica – Mein Jahr nähert sich dem Ende an

Buenos días meine Lieben,IMG-20151130-WA0040

nach mehr als drei Monaten melde ich mich nun auch einmal wieder. Und ja es ist wahr: Mir bleiben nur noch zwei Monate hier. Ich kann es gar nicht glauben: Die Zeit vergeht hier wie im Flug.

Aber nun erst einmal zu meinem Leben in diesem Naturparadies: Bei mir hat sich so Einiges geändert. Ich wohne in einem anderen Haus, arbeite in einem anderen Projekt und lebe hier auf einmal ein komplett anderes Leben. Doch es gefällt mir sehr. Bevor ich euch davon berichte, möchte ich euch erst einmal ein paar Fotos von meinen Reisen und anderen Ereignissen der letzten Monate zeigen. Was erlebe ich hier so? Danach werde ich euch dann mehr von meinem Alltagsleben erzählen. Also, das Spannende zuerst: Continue reading

from February to April

Hey guys and girls,

It’s been a long long time since I have written. I could finally find the time for this, as I did not want to write earlier…

Now I have been almost for 8 months in Russia. Unbelievable! In February was our second orientation in Udmurtiya where we went to Mozhga, did a presentation there and could do some handicrafts. We met there for the first time our new exchange student Eduardo from Honduras. In the orientation we did a lot of talks and games – as usual, of course we did some energizers and stuff.

We had one week of holidays in the last week of march in which I went a lot for walks – it’s so typicall for Russians to go walking with friends! I also started running then because there didn’t fall a lot of snow anymore. I went with Balkis, Eduardo, Fernanda from Mexico, Fakhrul from Indonesia, Carla from Spain, Clémence from France to Kazan. It is such a beautiful city.

We spent there 3 days and went there by train. By a very slow train. So we drove 6 hours to there. At the night before I and Balqis slept at Eduardo’s house

Eduardo and me went to the banya (Russian sauna) for 2 hours as it was not to hot. In the night we played card games and talked but did not sleep because we would have had stayed up at 4 am.

In Kazan we met the others and went to our flat that we rented for these days. We went walking a lot in the city and the second day we went to a sauna all together where also was a swimming pool without which we wouldn’t have had survived 15 minutes. In each day we cooked national meals. I made “Spätzle”, but actually they were not that good as usual but the others seemed to like them

 

On the third day we went walking again and almost missed our train and we had to run to the train station to get it. We could not even say really goodbye :'(

By the way, in Russia easter hasn’t been yet. They celebrate it somewhere in May and until that my sister and my host mom do not eat any animal products because they are religious… But sometimes they cheat and eat some chocolate with milk or even meat. Now, in April the snow started to melt rapidly. Two weeks ago there was everywhere snow one meter high but until today everything melted and the trees start slowly getting green. People get more active and “spring” starts.

In school I started going to the fitness room to train away my fat and I am starting preparing myself with jogging for Germany where I will run a (half)or -marathon. In school we do in the afternoons volleyball matches.

 

But the only thing what I don’t like is that I have so few time left in Russia.

Probably it is going to more difficult to say goodbye to my new family, my (AFS)friends and to Russia because I can’t be sure if and when I will see

them again!IMG-20160324-WA0011 IMG-20160325-WA0010 IMG-20160401-WA0024

 

Here we went to the House of international friendship in I


zhevsk.

Basketball

Hallo da draussen!

Seit letztem November bin ich Teil des Basketballteams in meiner High School in Marlette. Nach einem schwierigem Start mit Perimeter shots, lay-ups und dribbling, habe ich mich schliesslich um einiges verbessert. Gemeinsam mit den Maedels erlebte ich eine grossatige Saison, mit sieg- und erlebnisreichen Spielen. Vor jedem Spiel wurde die “national anthyme” (Nationalhymne) gespielt und/oder gesungen. Teamgeist wird sehr gross geschrieben, verstaendlicherweise, wenn man bedenkt dass man den Grossteil seiner Freizeit in der selben Gruppe verbringt. Jeden Tag nach der Schule 2h Training plus sonntags 1-2h. Dann jeden Dienstag und Donnerstag ein Spiel, manchmal in einer anderen High School, manchmal bei uns in Marlette. Es war sehr anstrengend aber eine wunderbare Erfahrung. Leider liegt das nun auch schon wieder zurueck, da wir unser letztes Spiel verloren und uns damit nicht fuer das Regionals-level qualifiziert haben. Da Basketball so ziemlich meine gesamte Freizeit in Anspruch genommen hat, habe ich anderweitig nicht so viel erlebt. Der Snowcoming Dance hat stattgefunden, der sehr locker abgelaufen ist, ohne sich sehr aufzustylen. Diesen Donnerstag geht es nach Grand Rapids (Michigan), fuer mein Business Professionals of America, ein Wettbewerb um verschiedene Jobaspekte kennenzulernen. Ich habe einen Test ueber medizinische Verfahren in Arztpraxen, fuer den ich mich bereits bei einem vorherigen Test qualifiziert habe. Am 31. April ist mein Prom-Dance, das groesste Event des Schuljahres. Mein Kleid habe ich bereits und die Aufregung steigt! Ueber Spring Break (Fruehlingsferien) fahre ich mit einer Freundin und ihrer Familie nach Florida. Im Mai gehts mit meiner Englisch-Klasse nach Kanada, wo wir uns ein Theaterstueck von Shakesspeare ansehen.

Das ist ein kleiner Ueberblick und ich berichte wenn es wieder was neues gibt.

Sissy 🙂

 

 

Who I am!

Hey,

ich bin Mia und ich werde 2016/17 (m)ein Auslandsjahr in Irland verbringen. Um mich besser kennenzulernen ein paar Fakten über mich:

-Mein Name ist Mia.

-Ich bin 16 Jahre alt.

-Zu meinen Hobbys gehören: Reiten, Joggen, Lesen, Singen, Klarinette spielen, Backen und Stricken.

-Mein Afs Komitee ist Ulm.

-Ich bin mit meiner Länderwahl bisher sehr zufrieden, auch wenn Irland meine zweite Wahl war.

-Ich finde Irland sehr faszinierent, da es eine atemberaubende Landschaft gibt, alte Bauten und interressante Menschen, über die man nur die Vorurteile kennt.

-Einmal nach Irland zu gehen war schon lange Zeit ein großer Traum von mir und ich bin unendlich glücklich, dass dieser bald in Erfüllung geht.

Es gibt keine dummen Fragen, ich beantworte sie alle gerne. Außerdem freue ich mich über euer Feedback.

Bis bald

Eure Mia

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Und ich sag: Hey, ab in den Norden…

…der Sonne hinterher! Genau das habe ich mit 2 Freundinnen, die zusammen mit mir ihr FSJ in Iquitos machen, getan. Am 6.1. ging es für ca einen Monat mit dem Flugzeug los nach Lima und von dort gleich weiter mit dem Reisebus nach Mancora. In Südamerika gibt es kein ausgebautes Schienennetz für Züge, deshalb reist man in Bussen, die teilweise sehr komfortabel sind, mit Fernseher, Essen, 180 Grad Sitzen…da es euch aber wahrscheinlich am Meisten interessiert,wie es so in Peru aussieht,werde ich dieses Mal nicht viel schreiben; denn ein Bild sagt ja bekannterweise oft mehr als tausend Worte 🙂 Continue reading