Mein Alltag =)

Buenos Días!

In diesem Blogeintrag möchte ich über über meinen Alltag hier in México berichten, unter anderem auch über meine bisherigen Ausflüge.

Eigentlich ist mein Alltag ähnlich wie in Deutschland auch, nur das die Umgebung, die Sprache, die Mentalität und vieles andere komplett anders ist.

Ich gehe unter der Woche von 9:00 Uhr bis 14:00 Uhr arbeiten, danach fahre ich in überfüllten Bahnen und Bussen nach Hause (leider sind die öffentlichen Verkehrsmittel zu jeder Tageszeit mehr als überfüllt..Fotos gibts im nächsten Blog!). Wenn ich nach circa 1,5 Stunden zu Hause angekommen bin, fahre ich entweder mit freunden ins Zentrum, oder ich gehe mit meinen Gastgeschwistern aus. Zur zeit bin ich unter der Woche mehr zu Hause, weil ich wirklich extrem Müde bin. Ich weiß nicht genau woran es liegt aber ich kann mir vorstellen, dass es mehr die Luft ist, zudem ist es echt extrem anstrengend wenn man die Sprache nicht gut beherrscht und sich dauerhaft konzentrieren muss. Aufgrund dessen bin ich leider ab und zu ein wenig kränklich, aber ich denke das sich das in 2-3 Monaten auch einstellen wird.
Ich spreche wirklich schon echt gut spanisch, verstehe mehr als ich sprechen kann aber das ist ebenfalls normal. Habe jeden Dienstag und Donnerstag Sprachkurs der mir wirklich ein wenig weiterhilft, bin wirklich froh drüber! Momentan übe ich jeden Tag das rollende ‘r’ und lese meinem Gastvater 10 seiten in einem Disney-Buch vor. Manchmal fühle ich mich wirklich wie ein kleines Kind, aber ich amüsiere mich da eher drüber. Einfach keine Hemmungen haben und dann klappts! =)

Manchmal kann ich ins englische abweichen, ich rede mit meinem Gastbruder zum Beispiel größtenteils englisch, weil ich auch das verbessern möchte und es klappt wirklich gut! Mein Gastbruder war ein Jahr in China, meine Gastschwester ein Jahr in Deutschland (Stuttgart) und meine Gastmama ein Jahr in den USA: Daher habe ich viele Möglichkeiten mich zu artikulieren, was mir das Leben hier wirklich viel einfacher macht. Ich rede aber größtenteils spanisch und wenn es gar nicht funktioniert in englisch (Mein Bruder ist mehr oder weniger eine Ausnahme). Deutsch lasse ich eigentlich problemlos aus, klappt gut!

Am Wochenende werden Sehenswürdigkeiten, Kirchen oder Museen besichtigt, natürlich gehen wir hier auch shoppen oder feiern. Dadurch das es extrem viel zu unternehmen, bereisen oder besichtigen gibt, ist es hier sehr abwechslungsreich. Ich bin wirklich extrem glücklich mit meiner neuen Gastfamilie, sie geben sich echt sehr viel Mühe und unternehmen super viel mit mir:
Nächste Woche gehts erstmal mit meiner Familie in einen Freizeitpark, im Oktober mit meinem Gastbruder und einem Freund nach Oaxaca ans Meer, im November für ein Wochenende nach Acapulco und mit meiner Gastschwester nach Cancún, im Dezember vielleicht in die USA und ein Fallschirmsprung ist dort auch schon geplant, in Januar nochmals nach Cancún, usw. Dazu kommen noch super tolle Reisen mit meiner Organisation,… Habe eine Liste mit allen Orten die ich hier besichtigen möchte und freue mich riesig das Land Stück für Stück erkunden zu können und Stück für Stück mehr genießen zu können.

Bisher war ich mit einem Freund von Afs und seiner Familie in Toluca, im Krater eines Vulkans und es war extrem schön! Wow, ich bin wirklich sehr begeistert.. Die Aussicht war fantastisch!
Weiterhin war ich mit meiner Organisation in Teotihuacan bei den Pyramiden, so schön die Landschaft dort!
Dazu noch in schönen ecken in der Stadt (mit Freunden oder mit meiner Familie). Xochimilco ist zum Beispiel ebenfalls super, dort ist ein großer Fluss auf den ich mit einem Boot gefahren bin, natürlich mit toller Unterhaltung! Ich war dort reiten, die Stadt erkunden und vieles mehr..

Wirklich, es ist der Wahnsinn! Mein Nächster Blog wird so weit es geht ein kleiner Foto-Blog werden, denn was ist denn schon ein Blog ohne Fotos? ;-)

Wow ich habe schon wieder echt viel geschrieben, ich belasse es jetzt erstmal so und werde mich demnächst wieder melden.

Vielen Dank fürs lesen und bis demnächst!

Meli

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Erste allgemeine Eindrücke Mexikos! :-)

Allgemeines über México

Hallöchen aus dem sonnigen México,
naja, zumindest teils sonnig denn momentan ist Regenzeit. Bedeutet das tagsüber die Sonne scheint, während man davon ausgehen kann das es abends in strömen regnet. Es ist so warm wie im deutschen Sommer, ich sollte dazu viele Anziehsachen meiden, was das ganze noch ein wenig verschärft.

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Meine Gastfamilie

Hi Ihr!

Der Grund warum ich zwei Wochen nichts geschrieben habe war, weil ich mir echt unsicher war was ich zu meiner Familie schreiben sollte… Leider hat meine Familie echt keine Zeit für mich, weshalb ich hier immer alleine bin. Ich habe versucht das Beste draus zu machen aber ich fühle mich einfach echt nicht gut wenn ich ständig zu Hause sitze. Dadurch, dass ich hier einfach vieles sehen, unternehmen und erleben möchte und meine Familie nichts mit mir unternehmen kann, dazu leider echt keine Interesse an mir zeigt, habe ich mich für einen Familienwechsel entschieden.

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On arrival Seminar

Hola!

Mein erster Flug war echt super, irgendwie total aufregend! Am Flughafen in México wurden wir von den AFS-México Betreuern empfangen und hatten sogar noch ein bisschen Zeit den Flughafen zu besichtigen oder Geld umzutauschen. Wir sind anschließend zum Bus gegangen, der uns dann heile zum Hostel gefahren hat, denn bei dem chaotischen Verkehr hier ist es echt gefährlich! Hier muss man extrem auf sich selbst aufpassen sonst kann echt schnell etwas passieren. Weiterlesen

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Schon aufgeregt?? – Nö.

Naa ihr!

ich sitze gerade meinen letzten Abend in meinem deutschen Wohnzimmer und es fühlt sich nicht anders an als die anderen Abende auch. Bin nicht aufgeregt, weil ich mich schon lange auf den morgigen Tag vorbereitet habe und ich bin einfach nur gespannt auf das was mich erwarten wird. Freue mich auch richtig aufs Fliegen, fliege das erste Mal in meinem Leben und dann gleich zwölf Stunden – ja wenn dann richtig! ;-)
Kann aber mehr dazu sagen wenn ich es hinter mir habe..

So, habe auch noch eine kleine Neuigkeit: Meine Gastfamilie!! Weiterlesen

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Deutschland ist so nah und doch so weit weg

Oi gente,

Ja, ich lebe noch. Ich weiß, ich habe mich hier schon lange nicht mehr gemeldet, aber irgendwie vergeht die Zeit einfach so schnell und ich komme einfach nicht dazu.

Hier mal eine kleine Zusammenfassung der letzten Zeit:

*Mein Geburtstag im Februar war nicht gerade der beste Tag meines Austauschjahres, weil ich den ganzen Tag extremes Heimweh hatte. Und das ist auch nicht besser geworden, als ich mit meinen Freunden Mittagessen war und am Abend eine kleine Feier mit meiner Gastfamilie hatte.

An meinem Geburtstag in der Schule

An meinem Geburtstag in der Schule

*Über Carnaval waren wir na Roça (unserem Wochenendhaus) und haben dort einige Nächte verbracht. So habe ich zwar wenig von Carnaval mitbekommen, aber in meiner Stadt ist zu dieser Zeit sowieso nicht viel los.

*Meine Gastfamilie und ich haben zwei Mal meine ältere Gastschwester in Itajubá besucht, wo sie seit Februar studiert. Die Stadt ist sehr ruhig und schön, ich mag sie sehr gerne. Nur die Verkehrsregeln dort sind mehr als schrecklich!

*Mein Gastonkel hat sich zwei Pferde gekauft und wer mich kennt, weiß dass ich Pferde liebe! Eines ist wirklich wild und schnell, deshalb kann er es nur selber reiten. Das andere gehört meinem Gastcousin und ist ruhiger, weswegen ich es auch schon reiten durfte.

*Ich habe meine brasilianische ID Karte bekommen und bin stolz darauf :D

*Eine Englischschule in meiner Stadt hat ein Fest am St. Patrick’s Day (Irischer Nationalfeiertag) veranstaltet und ich wurde eingeladen, um Werbung für meine Organisation AFS zu machen, weil sie neue Gastfamilien brauchen. Es war ein lustiger Abend und die Kinder/Jugendlichen waren echt nett und sehr interessiert.

*Wir hatten eine Mathematik Projekt/Wettbewerb in der Schule. Meine Gruppe hatte die Aufgabe, Spiel mit der 6. Klasse zu spielen, die mit Mathe zu tun haben und es ist echt gut gelaufen. Wir haben sogar gewonnen, aber den Gesamtsieg hat sich der Abschlussjahrgang geholt.

*An dem Samstag, an dem das Mathe Projekt eigentlich stattfinden sollte, haben wir die Nachricht bekommen, dass ein Schüler des Abschlussjahrgangs gestorben ist, der Krebs hatte. Ich habe ihn nicht persönlich gekannt, aber musste trotzdem weinen, weil alle meine Freunde so traurig waren. Danach gab es drei Trauertage, an denen wir keine Schule hatten.

*Letzte Woche habe ich mir eine starke Erkältung eingefangen und lag für einige Tage flach und musste sogar zum Arzt gehen. Ich habe Donnerstag und Freitag viel geschlafen und Samstag ging es mir auch schon wieder besser.
Allerdings ist es hier extrem einfach, sich zu erkälten wegen des Wetters. Es ist jetzt Herbst, was heißt, dass es morgens/abends abkühlt, aber tagsüber immer noch heiß ist. Daher weiß man nie, was für Kleidung man benutzen soll.
Diese Woche wurde es dann richtig kalt und es hat viel geregnet.

*Mein erstes “Bimestre” im Jahr 2014 und drittes insgesamt ist seit gestern vorbei. Ich bin stolz auf mich, weil ich es in den meisten Fächern geschafft habe, die zu erreichende Punktzahl zu holen ohne einen „Austauschschülerbonus“ zu bekommen. Nur in História, Filosofia und Literatura habe ich ein paar Punkte mehr, als ich wirklich erreicht habe.
*Am Dienstag beginnt mein letztes “Bimestre”, das ich aber nicht komplett absolvieren werde und das macht mich extrem traurig. Gerade jetzt wo ich eigentlich alles in der Schule verstehe und auch einige Fächer echt gerne mag. Nur Mathe, Physik und Química treiben mich in den Wahnsinn, weil ich es nicht gewöhnt bin, einige Dinge ohne Taschenrechner zu machen.

Du baust dir ein Leben in 15 Jahren auf und verlässt es für 10 Monate. Du baust dir ein Leben in 10 Monaten auf und verlässt es für immer. Was ist schwieriger?

Du baust dir ein Leben in 15 Jahren auf und verlässt es für 10 Monate.
Du baust dir ein Leben in 10 Monaten auf und verlässt es für immer.
Was ist schwieriger?

Eine andere Deutsche Austauschülerin hat dieses Bild auf Facebook gepostet und es hat mich wirklich darüber nachdenken lassen. Für mich ist das Zweite, eindeutig das schwierigere. Als ich Deutschland letzten August verlassen habe, wusste ich, in einigen Monaten werde ich zurückkehren und mein Leben geht dort weiter (auch wenn es vielleicht ein paar Veränderungen gibt).
Hier in Brasilien habe ich mir in den letzten acht Monaten ein zweites Leben aufgebaut und wenn ich Juni zurück nach Deutschland fliege, weiß ich nicht, ob und wann ich zurückkehren werde. Und selbst wenn ich zurückkomme, wird es nicht mehr so sein, wie jetzt…
Deshalb macht mich der Gedanke, dass ich nur noch 50 Tage so traurig und ich sehe dem Tag meiner Abreise mit Horror entgegen.

Feliz Páscoa & Frohe Ostern!

Sandra

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