Meine Reise nach Puco

Hey Leute 😀 Heute möchte ich euch etwas von der wunderschönen Stadt Pucon in Chile erzählen  😀 Pucon liegt im Süden von Chile und ist ungefähr eine Stunde von meiner Heimatstadt Temuco entfernt. Sie liegt neben dem Vulkan Villarrica und an einem wunderschönen See mit einem schwarzen Vulkanstrand. Meine Gastfamilie ist mit mir an meinem zweiten Wochenende hier in Chile nach Pucon gefahren. Wir kamen abends an und ich war wie immer echt müde. Es war schon dunkel draußen (es war erst 8 Uhr)  sodass ich den Vulkan nicht sehen konnte. Ich sah nur einen roten Fleck im Himmel und bin fast ausgerastet, weil ich davon so fasziniert war. Wir sind in einem Restaurant Pizza und Empanadas essen gegangen. Danach sind wir ins Hotel zurück gegangen. Am nächsten Tag war es hell draußen (was für ein Zufall) und ich sah zum ersten Mal in meinem Leben einen Vulkan und einen See mit einem schwarzen Strand. Die Aussicht vom Hotel war echt wunderschön. Zu einer Seite der See der aussah wie der See in Schottland mit diesem Monster, und zur anderen Seite der Vulkan.  Nach dem Frühstück hielt ich dann diesen schwarzen Sand in meiner Hand und er war soo schön. 😀  Alles an Chile ist sooo schön XD . Wir gingen in die Stadt und durch die Touristenstände und das Schöne an Pucon ist, dass die Stadt klein ist und die meisten Häuser aus Holz sind und ja es ist schwierig zu beschreiben. Es ist einfach wunderwunderschön!!! Das war der Moment, wo ich mich in Chile verliebt habe. Die Wälder, die Berge, die Vulkane, die Häuser, die Menschen und die Seen. Nachdem wir in der Stadt waren, fuhren wir dann endlich auf den Vulkan. Es war echt eine buckelige Fahrt in der ich echt Angstzustände hatte, weil die Straße so steil und gleichzeitig so schmal war. Als wir dann weiter oben waren, spielte ich mit meiner kleinen Schwester im Schnee. Und es war nicht so ein Schnee, wie bei mir in Deutschland. Er war nicht nass und ekelig und feucht. Der Schnee war nur kalt und fest und einfach wie alles andere wunderschön!!! Und das lustige war, dass es noch nicht einmal kalt war. Nur der Schnee war kalt, aber nicht die Luft!!  Als wir dann wieder nach Hause fuhren aßen wir auf dem Weg noch Completos (Eintrag übers Essen folgt noch) und ich sah den Mond. Und der Mond sah für mich nicht normal aus! Das war der erste Kulturschock den ich wirklich hatte. Denn der Mond war nicht etwa so ( sondern dieser Halbkreis war unten. Wie bei einem Smiley. Das hat mich echt geschockt und ich weiß auch nicht warum XD . Als wir dann zu Hause ankamen schlief ich sofort ein. Das war mein Trip nach Pucon zum Vulkan Villarrica. Wenn ihr irgendwann Mal nach Chile fahrt muss ihr da unbedingt hin!!!

(PS: Es folgen noch Bilder. Sie sind leider bis jetzt noch zu große Dateien, aber ich versuche sie zu verkleinern..)

 

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AFS-Treffen im Wald :D

Heute kommen endlich wieder Blogeinträge von mir. Ich hatte einfach nicht so viel Zeit zum schreiben und auch nicht die Energie dazu. Ich muss echt sagen, dass es sehr anstrengend ist, die ganze Zeit eine fremde Sprache zu hören, die man auch nicht wirklich versteht. Und meine Schule geht normaler Weise bis 15 Uhr und zwei Mal die Woche bis 18 Uhr, obwohl ich nicht das Gefühl habe, viel in der Schule zu machen, aber das ist ein anderes Thema 😀 . Also heute möchte ich euch etwas über das erste AFS Treffen erzählen. Es fand am zweiten Wochenende meines Aufenthaltes in Chile statt und zwar auf dem alten Flughafen von Temuco. Seit ungefähr ein bis zwei Jahren gibt es den neuen Flughafen erst. Er ist also ziemlich neu. Das lustige daran war, dass der alte  Flughafen jetzt eine Militärbasis ist. Das Haus in dem das Treffen stattfand gibt es aber schon länger, als die Militär Station. Als ich mit meinem Gastvater Marcelo eintraf müsste ich einem bewaffneten Soldaten meinen Reisepass aushändigen (ich glaube der hatte ein Maschinengewehr oder so 😀 (da hat man schon ein bisschen Respekt vor)). Das Haus steht mitten im Nirgendswo im Wald. Man hatte echt das Walking Dead Feeling. Neben dem Haus war ein grüner Pool (nochmal zu Erinnerung es ist Winter ;D ) aber der Wald war echt schon. Wir haben besprochen wie es uns so ergangen ist und andere Dinge und um 12 Uhr kam die ganze AFS Familie. Die aktuellen Gastfamilien, Freiwillige, etc und wir aßen Rindersteak (typisch Chile/Argentinien) und Salate und zum Nachtisch musste jeder Austauschschüler einen typischen Nachtisch aus seinem Heimatland  mitbringen. Am Abend vorher musste ich mir erster Mal überlegen was so typisch Deutsch ist und habe mich für einen kalten Hund (es ist ein Kuchen) entschieden. Der ist nämlich sehr einfach zu machen 😀 .Einfach Kakao mit Kokosfett, Ei und Zucker über Kekse gießen und ab in den Kühlschrank 😀 . Aber mir ist aufgefallen, dass wir im Norden von Deutschland gar nicht so viele richtige Traditionen haben, oder mir sind sie nur nicht so ganz bewusst 😀 ( Chile hat auf jeden Fall viele (auch ein anderes Thema was noch kommen wird ;D )) . Auf jeden Fall hatte ich sehr viel Spaß und es war schön die anderen AFSler kennen zulernen.

Hier ein Paar Fotos 😀

Meine Gastfamilie

Meine Gastfamilie

Austauschschüler in Temuco: USA, Australien, Deutschland, Italien

Austauschschüler in Temuco: USA, Australien, Deutschland, Italien

AFS Familie Temuco

AFS Familie Temuco

So viel dazu 😀 . Ich hoffe es geht euch so gut wie mir <3 .

Eure Hanna 😀

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Doch noch keine Anreise…

Hallo Ihr Lieben,

alle Vorbereitungen sind abgeschlossen, Gästezimmer hergerichtet, Essen abgestimmt, Willkommensparty vorbereitet und Urlaub eingereicht, da erreicht uns letzten Freitag eine Nachricht über Facebook: „I have some bad news, my visa has not arrived yet…“ Wie jetzt? Immer noch kein Visum und das eine Woche vor der Anreise. Ok, ich dachte mir du musst cool und gelassen bleiben, Panik hilft weder Tony noch uns. Ein paar aufmunternde Wort nach Mexico geschickt und versprochen mich mit AFS kurz zu schließen.

Am Montag haben wir in Hamburg angerufen und erfahren, dass bisher Tonys Anreise noch nicht verschoben ist. Letzte Deadline ist aber Mittwoch. Puhhh, Mittwoch noch zwei Tage, egal positive Gedanken und Wünsche nach Mexico gemailt.

Leider hat alles nicht geholfen, am Dienstag ist Tonys Anreise verschoben worden.

Wir lassen uns die Vorfreude nicht nehmen, auch wenn wir natürlich traurig über die Verschiebung sind. Egal, unsere Chef´s sind es dieses Jahr gewöhnt, dass der Urlaub verschoben wird, alle Freunde reagieren mit aufmunternden Worten: “ Dann feiern wir in 14 Tagen.“

Ich wünsche allen anderen Gastfamilien, die an diesem Wochenende ihr Gastkinder abholen, ein spannendes erstes gemeinsames Wochenende.

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Flip Flops im Kino gehen gar nicht und schon gar nicht zum Schokoladenpizza essen gehen!

Oi!

Fast einen Monat bin ich schon im bunten Brasilien und fühle mich hier schon wie Zuhause! Auch wenn mein Portugiesisch weiterhin ein wenig Mangelhaft ist komme ich gut  zurecht, aber falls es um Schimpfwörter geht, dann ist mein Portugiesisch perfekt 😉 Der brasilianischen Kultur passe ich mich auch ziemlich gut an, denn mittlerweile gehöre ich auch zu denen, die im Unterricht schlafen und ein Mittagsschlaf nach der Schule darf auch  nicht fehlen.

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Erster Schultag!

Gestern um etwa 8 Uhr in der Früh stand ich vor meinem neuen Geschichtslehrer und einer neugierigen Klasse. Nach ein paar Fragen, bei denen ich Hilfe von einer Englischlehrerin (die sich auch als meine Ansprechpartnerin vorgestellt hatte) bekomme habe wies er mir einen Platz neben einem Jungen zu und begann mit dem Unterricht. Weiterlesen

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ein Lama fürs Leben

„Bonjour!“ begrüsst mich der freundliche AirFrance Mitarbeiter in Paris,
als ich mit den anderen in’s Flugzeug steige. Ich begrüße ihn ebenfalls mit einem gestammelten „Bonjou… Hello“ und bemerke in dem Moment das mein Französisch doch für ein Bonjour ausgereicht hätte. Ich renne jedoch nicht zurück um mich zu korrigieren und belasse es dabei. Nach absolut geniesbarem angerührtem Rührei mit Würstchen, bei welchem die Verpackung bestimmt mehr wiegt als der Inhalt, kommen wir alle relativ erledigt und ich zumindest gejetlagt in Santiago an. Weiterlesen

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Ankunft in den Niederlanden + die ersten Tage

Rückblickend kann ich sagen, dass man manche Probleme wohl vermeiden kann und manche halt nicht.

Wobei der Stress mit dem Gewicht, den der Koffer nur haben darf und den Handgepäck Bestimmungen, die sich wohl in der letzten Zeit geändert haben, wahrscheinlich nicht zu vermeiden gewesen wär.  Weiterlesen

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